BETROGEN

nicht von mir sondern aus dem netz

Teil 01: Verdammte Hure

„Diese verdammte Hure“, platzte es aus Martin Schreiber heraus und seine geballte Faust knallte zum wiederholten Male auf das Lenkrad seines Audi. „Diese verdammte Hure lässt sich von einem anderen ficken!“

Seine Faust öffnete sich und glitt mit ausgestrecktem Zeigefinger zur Mittelkonsole. Martin drosch mit dem Finger auf dem Auswurfknopf des CD-Players. Die CD kam aus dem Auswurfschlitz herausgefahren. Wütend griff Martin nach der Silberscheibe und schleuderte sie in den Fußraum des Beifahrersitzes. Leise schepperte es, als die Scheibe gegen die Innenverkleidung knallte. Sie eierte noch ein wenig herum, um dann auf dem Boden liegen zu bleiben.

Die Schmusehits der Kuschelrock-CD waren jetzt nicht unbedingt das, was Martin hören wollte. Sein Lieblingsrocksender spielte gerade ‚Highway To Hell‘ und dieses Stück passte weitaus besser, als die sanften Stücke, mit denen er sich auf der Hinfahrt eingestimmt hatte.

Das dumpfe Röhren der E-Gitarre von Angus Young, das knallende Schlagzeug und die Stimme von Bon Scott waren genau das, was er brauchte, um sich abzureagieren.

Martin drehte auf volle Lautstärke und sein rechter Fuß drückte das Gaspedal noch ein Stück weiter nach unten.

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„Diese verdammte Hure!“ Wieder fielen diese Worte, wütend und verbittert zugleich. Und mit ‚verdammte Hure‘, war keine andere Frau, als die eigene, seit genau zwölf Jahren angetraute, Ehefrau Svetlana Schreiber gemeint.

Die Tachonadel überschritt die 200er Markierung, als er sich noch einmal vor Augen hielt, auf was für eine Schnapsidee er sich eingelassen hatte.

Mit gemischten Gefühlen hatte er sich von den wichtigen Vertragsverhandlungen, die er und sein Team unter der Federführung seines Chef mit der Waldmarkgruppe im Hotel Hagedorn abhielten, losgeeist. Es hing viel davon ab, die Waldmarkgruppe als Kunden zu bekommen, aber seine Frau war ihm ebenso wichtig, zumal an diesem Tag ihr zwölfter Hochzeitstag war.

„Wenn wir den Auftrag nicht bekommen. Kann ich die Firma dicht machen“, orakelte sein Chef zu Beginn der Verhandlungen. „Die Auftragslage ist zurzeit recht mau und wir haben fast schon zu viel in die Waldemarkgruppe investiert.“

Der Vertrag konnte den Fortbestand der kleinen Werbefirma, in der Martin arbeitete seitdem er in das Berufsleben getreten war, auf Jahre hinaus sichern. Blieb der Auftrag aus, sah die Zukunft tatsächlich nicht gut aus. Allerdings sah Martin die Sache nicht ganz so schwarz wie der alte Brinkmann. Aber ihm war durchaus bewusst, dass zumindest sein Arbeitsplatz bei einer straffen Rationalisierung, die die Firma dann sicher benötigte, in Frage gestellt war.

Martin arbeitete seit Wochen hart, war fast jeden Tag, die Wochenenden teilweise eingeschlossen, meist über 14 Stunden in der Firma, um an den Werbemitteln und den Präsentationen zu arbeiten.

Nur an diesem Tag, an diesem Abend, wollte er, dass es etwas anders lief. Die Verhandlungen fanden fast 300 Kilometer entfernt, in der Nähe des Firmensitzes der Waldmarkgruppe, statt. Trotzdem war er heimgefahren, zudem es durchaus noch einiges für den nächsten Tag vorzubereiten galt.

Während der anstrengenden Verhandlungen am Nachmittag hatten ihn Gewissensbisse geplagt. Der Hochzeitstag war den beiden bisher immer sehr wichtig gewesen. Meistens waren sie schön essen gewesen, hatten es sich anschließend im Wohnzimmer gemütlich gemacht, um sich dann die halbe Nacht zu lieben.

Diesmal ließen der harte Verhandlungspartner und die knapp bemessene Zeit eigentlich keinen Spielraum für solch private Intimitäten.

Letztendlich hatte er sich kurzerhand mit einer dummen Ausrede, er fühle sich indisponiert, hinfort gestohlen und war in Richtung Zuhause losgefahren. Diese paar Stunden konnten nicht entscheidend sein, redete er sich dabei immer wieder ein. Am Morgen würde er dann gestärkt und frohen Mutes wieder in den harten Kampf der Vertragshandlungen einsteigen.

Es war ihr 12. Hochzeitstag. Martin hatte sich frisch geduscht, einen großen Strauß gelber Rosen, die Svetlana so liebte, gekauft und war losgefahren, um mit seiner Frau einen wunderschönen Abend zu verbringen.

Doch seine Frau hatte ihm da einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht.

Martin wollte seine Frau überraschen und kündigte seine kurzentschlossene Heimfahrt nicht an. Bewaffnet mit dem großen Blumenstrauß und einem breiten Lächeln wollte er an der Tür stehen und klingeln, um seine Frau zu überraschen.

Die letzten Akkorde der Hardrockveteranen donnerten aus den Lautsprechern und Bon Scott ließ ein letztes Mal ‚Highway To Hell‘ aus sich heraus. Die Tachonadel ließ dabei die 220 hinter sich.

„Lässt an unserem Hochzeitstag solch einen verdammten Hurensohn über sich rüber steigen“, platzte es wieder aus ihm heraus und sein Fuß drückte noch ein wenig fester auf das Gaspedal, schien es förmlich durch das Bodenblech treten zu wollen.

Wut und Ohnmacht ließen ihn ein paar Tränen aus den Augen treten und Martin wischte sie sich an dem Ärmel seines Jacketts ab.

Als er wieder „HURE“ lauthals aus sich herauspresste stand die Tachonadel gerade bei 230.

Noch einmal lief vor seinem geistigen Auge das ab, was vor nicht einmal einer Stunde, sein bisheriges Leben vollständig in Frage gestellt hatte.

Eine Stunde zuvor:

Martin hatte seinen A6 etwas abseits von ihren Reiheneckhaus geparkt, um sich durch den herannahenden Wagen nicht zu verraten. Mit eiligen Schritten war er frohlockend durch die hintere Gartenpforte auf ihr kleines Grundstück getreten. Das Papier, in dem die Blumen eingewickelt waren, ließ er in dem Altpapierbehälter zurück und ordnete die zwölf Rosen, für jedes wundervolle Jahr eine, noch einmal gewissenhaft.

Sebastian, einer seiner Nachbarn, ein älterer netter Herr, der noch mit seinem Hund unterwegs war, grüßte ihn herzlich im Vorbeigehen. Sie wechselten kurz ein paar Worte.

Martin wollte nun leise um das Haus herum gehen, um dann an die Haustür zu treten und zu klingeln. Svetlana ahnte bestimmt nicht, dass er um diese Zeit noch vor der Tür stehen würde. Die Uhr zeigte immerhin schon auf nach 21 Uhr und es war längst dunkel geworden.

Im Wohnzimmer brannte noch Licht und die Lammellenvorhänge waren zugezogen. Nur die Lammellen an der angekippten Terrassentür waren an einer Stelle etwas verdreht und daher nicht zur Gänze geschlossen, sodass Martin das Bild des laufenden Fernsehers erkennen konnte.

Langsam ging er an der Terrasse vorbei und wäre beinahe über einen der Blumentöpfe gestolpert, in denen seine Frau fast täglich, eine andere Pflanze hineinversetzte. Svetlana arbeite halbtags im Büro und der Nachmittag gehörte meist ihrem Garten. Im letzten Moment konnte er noch nach unten greifen und verhindern, dass der Tontopf laut auf den Waschbetonplatten aufschlug. Lediglich ein wenig Blumenerde rutschte heraus. Der Überraschungseffekt wäre dann sicher dahin gewesen.

Martin legte den Blumentopf auf die Seite und wollte sich schon weiterschleichen, als er auf die merkwürdigen Geräusche in dem Wohnzimmer aufmerksam wurde.

Martin runzelte die Stirn, als ein Stöhnen und Keuchen aus dem dem Wohnzimmer vernahm. Lief im Fernsehen einer dieser erotischen Filme? Martin schüttelte den Kopf. Er konnte sich nicht vorstellen, dass seine Frau solche Filme ohne ihn anschaute.

Martin wurde neugierig und machte einen Schritt zur Seite, zurück in Richtung Terrassentür.

Sein Blick fiel auf den großen Flachbildschirm, den er sich erst vor einigen Wochen von der letzten Sonderprämie, gekauft hatte. Erstaunt stellte er fest, dass tatsächlich ein Erotikfilm auf dem Bildschirm lief. Und es war nicht einmal einer von diesen harmlosen und langweiligen Sexfilmchen, die die privaten Fernsehsender des Nachts brachten.

Ein deftiger Pornofilm lief auf dem Bildschirm und das Stöhnen und Keuchen, das seine Aufmerksamkeit erregt hatte, kam unzweifelhaft in Dolby Digital aus den Surroundlautsprechnern heraus.

Martin schüttelte den Kopf und blickte erstaunt auf die Szene, die sich ihm bot. Auf dem Bildschirm leckte eine junge Blondine einer brünetten, ebenfalls jungen und schlanken Frau, an der rasierten Muschi, während sie selber von hinten, von einem kräftigen schwarzen Mann bearbeitet wurde. Diese Stöße belohnte sie in regelmäßigen Abständen mit einem durchdringenden Stöhnen und Keuchen.

Wie kam Svetlana dazu, sich einen solchen Film anzuschauen? Martin schüttelte irritiert den Kopf.

Ab und zu holte sich Martin eine Porno-DVD aus der Videothek, aber es war selten, dass er ihn sich mit seiner Frau gemeinsam anschaute. Und jetzt sollte sie allein im Wohnzimmer sitzen und einen derben Porno, der wohl eher seinem, als dem Geschmack seiner Frau entsprach, anschauen und sich womöglich dabei selbst befriedigen?

Langsam schlich er sich näher an die Terrassetür heran und versuchte einen besseren Blick in das Wohnzimmer zu erhaschen. Die Szene auf dem Plasmabildschirm hatte inzwischen gewechselt. Jetzt lag der Schwarze auf dem Boden und die Blondine spießte sich förmlich auf seinem schwarzen Riesending auf, während die Brünette ihr dabei fortwährend die Brüste knetete.

„So einen ausdauernden Fitnesstrainer haben wir bisher noch nie gehabt“, jubelte die Blondine ächzend und rammte sich immer wieder den Schwanz des Farbigen in ihr Loch. Sie wirkte etwas abwesend, machte aber trotzdem ihre Sache gut, wie Martin fand.

‚Es wird nicht ihr erster Pornofilm sein‘, schoss es Martin durch Kopf, während er dem Treiben auf dem Bildschirm folgte. Die Dunkelhaarige dagegen wirkte auf Martin noch frisch und unverbraucht.

‚Wohl direkt vom Testfick auf der Besetzungscouch, in die erste Hauptrolle hinein‘, mutmaßte Martin mit einem leichten Grinsen auf den Lippen und ein leichtes Ziehen zwischen seinen Beinen sagte ihm, dass ihm die Szene und insbesondere die Brünette gefiel.

Aber wie konnte es sein, dass in ihren Wohnzimmer ein solcher deftiger Pornofilm lief, wenn er nicht zu Hause war? War Svetlana in die Videothek gefahren und hatte sich einen Pornofilm geliehen?

Pornovideos hatte er, bis auf ein paar Ausnahmen zu Anfang ihrer Beziehung, als die Neugierde bei Svetlana noch siegte, immer allein geholt. Martin versuchte sich zu erinnern, wann er das letzte Mal in der Pornoabteilung einer Videothek eine Frau, ohne männliche Begleitung, gesehen hatte. Dunkel glaubte er sich an eine ältere, nicht besonders attraktive Frau zu entsinnen, die sich im letzten Jahr in der Bondageecke verlaufen zu haben schien.

Martin schüttelte den Kopf. Nein, Svetlana würde auf keinen Fall einen Fuß zwischen die Regale der Hardcoreabteilung setzen.

Er erinnerte sich dunkel an das letzte Mal vor einigen Jahren, als sie ihm auf seine Bitte hin einmal zum Filmausleihen begleitet hatte. Anschließend berichtete sie von den unverschämten Blicken irgendeines Kerles, der ihren Körper wohl intensiver studiert hatte, als die Abbildungen auf den Filmcovern.

Martins Bemerkung, dass dieser Kerl wohl lieber sie, als eine von den vielen Videos ausgeliehen hätte, war dann auch nicht besonders intelligent gewesen, sodass der damalige Abend aus sexueller Sicht ein vollkommener Reinfall geworden war.

Und diese Svetlana sollte sich nun einen solchen Film ganz alleine aus der Videothek mitgebracht haben? Martin konnte das nicht glauben.

Die Szene wechselte wieder. Jetzt knieten die beiden Frauen vor dem Schwarzen, reckten dabei ihre Hintern der Kamera zu und bearbeiteten mit Hand und Mund sein mächtiges Glied. Der Anblick der leicht gespreitzten Schenkel und sich den daraus ergebenden Einsichten, gefielen Martin.

Ein lauter, lang gezogener Schrei, der nicht aus den Lautsprechern des Surroundsystem zu kommen schien, ließ ihn zusammenschrecken, so sehr hatte er sich in die Szene auf dem Bildschirm und seinen Gedanken vertieft.

Irritiert blickte Martin nach rechts in das Wohnzimmer hinein, wobei die geschlossenen Lammellen des Vorhangs seinen Blick viel zu sehr einschränkten, und versuchte festzustellen, woher der Laut kam.

Was er dann sah, brachte ihn vollends aus der Fassung!

Der nackte Oberkörper seiner Frau war weit über die Rückenlehne des Sessels gebeugt. Sie stützte sich mit ihren Händen auf den Lehnen ab. Ihr blondes gelocktes Haar war zur Seite gelegt und Martin blickte auf ihr lustverzerrtes Gesicht und den fülligen weißen Brüsten, die von ihrem Körper herabbaumelten.

Ihr Kopf ruckte immer wieder nach oben und ihr weit geöffneter Mund ließ jetzt jedes Mal diesen vor Lust strotzenden Schrei heraus, der seine Aufmerksamkeit erregt hatte. Ihr Körper wurde in regelmäßigen Abständen immer wieder erschüttert und ihre Brüste wackelten wie unbändige Glocken hin und her.

‚Sie lässt sich ficken‘, schoß ihm die Erkenntnis durch den Kopf. ‚Sie lässt sich hier in unserem Wohnzimmer, an unserem Hochzeitstag, von irgendeinem Kerl, von hinten ficken!‘

Und es schien ihr deutlich mehr Spaß zu bereiten, als die letzten Male, bei denen er nach einem langen Arbeitstag über sie, mehr oder minder kraftlos, rüber gestiegen war.

‚Das ist die Quittung dafür, dass ich sie in den letzten Wochen so vernachlässigt habe‘, kam es ihm wütend in den Sinn. ‚Ich arbeite bis in die Nacht hinein, versuche meinen Job zu sichern, aber zum Ficken bin ich nicht mehr gut genug.‘

Martin rutschte ein Stück nach links und verdrehte seinen Kopf noch ein Stück weiter, doch auch so konnte er nicht mehr erkennen als vorher. Es reichte jedenfalls nicht aus, um zu erkennen, wer sich an seiner Frau vergnügte.

In seinem Kopf schwirrten die Namen einiger Männer herum. Es gab durchaus einige Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen, von denen er wusste, dass sie ihren Schwanz sicherlich gerne einmal in seiner Frau versenken würden.

Ganz oben auf der Liste stand wohl sein bester Freund Dieter, der seit seiner Scheidung, immer unverschämter auf die Kurven seiner Frau schielte, insbesondere, wenn er sie im Sommer ab und zu im Bikini zu sehen bekam.

Auf irgendeiner Party und unter starkem Alkoholeinfluss hatte er Martin sogar gestanden, dass er dessen Frau ‚absolut geil‘ fand, wie er sich ausgedrückt hatte, und sich liebend gerne einmal zwischen ihre weit gespreizten Beine legen würde. Martin hatte nur gelacht und das als dummes Geschwätz im Suff abgetan. Am nächsten Morgen war seinem Freund diese Entgleisung auch sehr peinlich gewesen.

War es Dieters Schwanz, der nun in der Möse seiner Frau rumwühlte? Dieter war schon einige Male, im Haus gewesen, auf ihn wartend, als er erst spät abends von der Arbeit kam. Vertrieben sie sich auf diese Art und Weise die Zeit? Fickte er Svetlana womöglich schon eine längere Zeit?

Aber dann gab es noch Ben, der die gleiche Hautfarbe und anscheinend auch den gleichen Job wie der Farbige in dem Video, hatte. Während einer durchschwitzten Liebesnacht, als sein Arbeitsleben noch nicht aus einem 14-Stunden-Tag bestand, machte Svetlana einmal die Andeutung, dass sie ein Farbiger durchaus reizen könnte. Während sie auf ihm ritt, beichtete sie ihm von der Begegnung mit ihrem Fitnesstrainer in der Sauna und von dem Riesenteil, das zwischen seinen Beinen baumelte und wohl selbst im unerigierten Zustand von mächtigem Wuchs war. Damals hatte sie ihn mit dieser Offenbahrung, die ihn gelwaltig angeturnt hatte, innerhalb weniger Augenblicke zum Abspritzen gebracht.

Doch jetzt verursachte dieser Gedanke nur ein dumpfes Magengrimmen. Womöglich hatte sie ihm während des Schwitzens im Klub schöne Augen gemacht und ihn anschließend zum gemeinsamen Duschen mit nach Hause genommen, um sich zum krönenden Abschluss bei einem Pornofilm kräftig durchvögeln zu lassen. Jetzt, wo der Herr des Hauses weit weg weilte, war es ein Leichtes sich den eigenen geheimen Gelüsten hinzugeben und einmal in ihrem Leben einen schwarzen Schwanz in sich hineinzulassen.

Oder Henry der Nachbar, dessen Frau wirklich keine Schönheit war. Er verwickelte Svetlana immer wieder in lange Gespräche über Garten und Pflanzen. Hatten er das Thema ein wenig geändert? Zeigte er ihr jetzt, wie man gewisse andere Dinge verpflanzte?

Eichberger, Svetlanas früherer Abteilungsleiter, kam Martin in den Sinn. Vor nicht allzu langer Zeit, hatte er ihr gegenüber, etwas verdeckt, angedeutet, dass es sich deutlich auf ihr Gehalt auswirken könnte, wenn sie ein paar Überstunden auf ihm machen würde. Martin erinnerte sich noch zu gut an Svetlanas verzweifelten Gesichtsausdruck vor einigen Wochen, als sie davon berichtete und drauf und dran gewesen war zu kündigen. Nur mit Mühe war es Martin gelungen, sie davon abzuhalten. Svetlana hatte dann die Abteilung wechseln können und somit war das Thema erledigt. Zumindest schien das bis zu diesem Tag so gewesen zu sein.

Hatte Eichberger ihr jetzt ein Angebot gemacht, das sie nicht mehr ablehnen konnte? Hatte sie ihre Meinung über diesen unverschämten Kerl geändert und für ein paar hundert Euro im Jahr die Beine für ihn breit gemacht?

Martin schloss die Augen. ‚Komm zur Ruhe‘, versuchte er sich einzureden. ‚Vielleicht ist es nicht so, wie du denkst.‘

Andere Gesichter schossen durch seinen Kopf.

Da war Rüdiger, der Student, der in diesem Sommer öfters den Rasen bei einigen Bewohnern in der Reihenhaussiedlung mähte und dabei den Frauen, insbesondere wenn sie leicht bekleidet im Liegestuhl lagen, hinterherschaute. Und es ging auch das Gerücht um, dass er einige dieser Frauen noch sehr viel genauer mustern durfte. Ellen, eine Nachbarin von schräg gegenüber, war angeblich die heißeste Kandidatin, die ihm wohl nicht nur ihren nackten Körper, sondern alles ‚gezeigt‘ hatte. Und dieser Rotzlöffel von Rasenmähermann fickte nun womöglich auch seine Frau. Hatte er sich nun endlich durch die ganze Siedlung gebumst?

Martin schüttelte benommen den Kopf. Im Grunde konnte er sich so richtig keinen vorstellen, den seine Frau an sich heranlassen würde.

Doch irgendjemand musste dort, nur wenige Armlängen von ihm entfernt, seinen Schwanz in die Hurenvotze seiner Frau stecken! Irgendjemand machte mit seiner Frau Sachen, die nur ihm zustanden. Zorn, aber auch Resignation breiteten sich, wie ein dunkler Schatten, in ihm aus.

Martins Gedanken verrannten sich immer weiter. Dabei wäre es ein Leichtes herauszufinden, mit wem ihm seine Frau betrog. Er brauchte nur ums Haus laufen, die Wohnungstür öffnen und ins Wohnzimmer stürmen. Aber instinktiv scheute sich Martin vor solch einer Konfrontation. Es würde eine Szene geben, Worte fallen, die er später bereuen würde, auch wenn er sich im Recht fühlte. Oder sollte es etwa zu Handgreiflichkeiten mit dem Liebhaber seiner Frau kommen?

Irgendeine Zelle in seinem Gehirn, schien ihm einzureden, dass er selbst Schuld an dieser Situation war. Die letzten Wochen waren hart gewesen. Es gab nicht viel Zeit, die er mit seiner Frau verbracht hatte und dann die Enttäuschung, als er ihr erklären musste, dass er an ihrem Hochzeitstag nicht zu Hause sein würde!

Stumm und regungslos hockte er vor der Terrassentür, geschützt von der Dunkelheit und verfolgte weiter, wie sich seine Frau ohne ihn vergnügte.

Nach einer Weile wurden die Bewegungen seiner Frau heftiger. Ihr Keuchen immer abgehackter.

„Ja, fick mich!“, kam es nun von ihren bebenden Lippen.

„Ja stoß mich! Stoß ihn mir rein, diesen geilen schwarzen Riesenpimmel! Mach mich fertig damit! Ja!“

Martin versuchte sich daran zu erinnern, wann er seine Frau das letzte Mal so voller Lust hatte schreien hören.

Martin wurde schwindelig, er kippte nach hinten und musste sich mit den Händen abstützen.

‚… diesen geilen schwarzen Riesenpimmel!‘ Diese Worte schlugen wie ein Vorschlaghammer immer wieder in seinen Schädel ein. Es war also doch Ben, der Fitnesstrainer, der die Frechheit besaß, seine Frau zu vögeln. Er war es, der sein Ding, in seine Frau steckte. Ben fickte sie und Svetlana genoss es in vollen Zügen.

War es vielleicht nicht einmal das erste Mal? Im Fitnessklub gab es viele Räume, in denen sie es ungestört treiben konnten. War er überhaupt der einzige andere Mann, mit dem sie schlief? ‚Fickte‘, korrigierte sich Martin.
„Oh Gott, ich komme gleich!“

Die Bewegungen seiner Frau wurden schneller, ihr Stöhnen verwandelte sich in ein lustvolles Quieken. Ihr Körper verkrampfte sich. Sie riss ihren Kopf nach oben und entließ aus ihren Lippen einen letzten lauten Lustschrei.

Martin konnte nicht mehr hinsehen und wollte auch nichts mehr von dem Lustgestöhne hören. Wie eine Marionette wandte er sich ab und ging zurück zu seinem Auto. Die Blumen, mit denen er seine Frau überraschen wollte, hingen dabei achtlos in seiner Hand. Sie waren so sinnlos geworden! Nie wieder würde er ihr Blumen schenken, sie verdiente es einfach nicht mehr. Doch irgendetwas in ihm ließ ihn krampfhaft festhalten, an diesem Strauß, der eigentlich seine Liebe und Aufmerksamkeit zu Svetlana symbolisieren sollte. Jetzt war es eher ein Strauß Blumen, den man auf einem Grab ablegte. Auf dem Grab ihrer Ehe, die zwölf Jahre Höhen und Tiefen überstanden hatte und nun so jäh verstorben war.

Das Gaspedal war inzwischen zur Gänze durchgetreten und die Tachonadel schon weit über die 240 hinaus. Der Audi schoss förmlich durch den leichten Nieselregen, über die fast leere Autobahn, in die Nacht hinein.

„Meine Frau lässt sich von Ben, diesen verdammten arschgesichtigen Kerl, durchficken“, schrie es aus ihm heraus und seine Gedanken formten noch eine Menge anderer Worte für den Fitnesstrainer. „Womöglich hat er sie auch in den Arsch gefickt, oder überredet sie zu Sachen, die sie mir, ihrem eigenen Ehemann, nie erlauben würde.“

Wieder schlug Martin hart auf das Lenkrad und der Wagen geriet ein wenig ins Schlingern, als die Hand ein wenig abrutschte und dabei das Lenkrad ein Stück verzog. Martin überholte mit seinem Audi gerade einen anderen Wagen, der ebenfalls weit über 200 fahren musste, und kam ihm dabei bedenklich nahe.

Der Kerl schaute entsetzt zu ihm rüber und zeigte ihm einen Moment später einen Vogel. Mit seinem Mund bildete er Worte und es war sicherlich kein freundlicher Autofahrergruß.

„Sie zu, dass du selber nach Hause kommst“, schrie er ihm entgegen, auch wenn seinerseits ebenfalls keinerlei Chance bestand, dass er ihn hören konnte. „Wer weiß, mit wem deine Frau gerade fickt.“ Im nächsten Moment war er vorbei und die Autobahn gehörte wieder ihm allein.

Martin blickte zur Uhr und dann auf das Display der Kilometeranzeige. Der Beinahunfall hatte ihn wieder ein wenig wachgerüttelt und in den harten Alltag zurück geworfen.

In einer Stunde würde er im Hotel sein. Womöglich erst kurz vor Mitternacht würde er in seinem Hotelbett liegen. Er musste früh wieder raus und das er Schlaf finden würde, konnte er sich nicht vorstellen. Martin wusste, dass der nächste Tag ein brettharter Tag werden würde. Er musste sich zusammenreißen, wenn er ihn halbwegs überstehen wollte.

In Radio lief gerade ‚I Was Made For Loving You‘ von Kiss. Martin lachte gequält auf. Das war ihr Lied gewesen!

Damals, vor nicht ganz 13 Jahren, hatte er Svetlana kennen gelernt. Damals war er mit seinen Kumpels in der Stadt unterwegs gewesen, um sich mit ihnen eine gehörige Portion Alkohol in den Hals zu schütten und Weiber aufzureißen, wie sie immer sagten. Wobei ihm letzteres, zurückzuführen auf seine Zurückhaltung, im Gegensatz zu seinen beiden Freunden, sehr selten gelungen war.

In einem dieser Tanzlokale, die zu später Stunde gute alte Musik aus den Siebzigern und den gerade vergangenen achtziger Jahren spielten, hatte er mit seinen beiden Kumpels dann neben zwei hübschen jungen Frauen gestanden und das Geschehen auf der kleinen Tanzfläche verfolgt. Svetlana war eine von den beiden gewesen und Martin verliebte sich fast augenblicklich in ihr hübsches Sommersprossengesicht. Aber er hatte sich anfangs nicht getraut, sie anzusprechen, auch wenn sie ihm nach einiger Zeit ein paar zaghafte Blicke zuwarf.

Doch dann spielte der DJ dieses mitreißende Stück der buntbemalten Schreckgesichter und der Blondschopf begann, ihren Körper schüchtern im Takt mitzubewegen.

Sein Blick glitt immer wieder über den schlanken Körper dieses blonden Engels, wie er sie insgeheim nannte, dessen breiter hübscher Mund immer zu lächeln schien. Sie trug eine hautenge verwaschene Jeans und eine helle Bluse, unter der ihr dunkler BH durchschimmerte.

Martin konnte sich an dem Körper der jungen Frau nicht satt sehen. Ihre strahlenden ozeanblauen Augen waren es schließlich, die ihn endgültig gefangen nahmen.

Seine bisherigen Frauenbekanntschaften, wenn er denn mal welche hatte, waren immer sehr oberflächlich gewesen, nie hielt eine Beziehung länger als sechs Monate. Doch diesmal ahnte er, dass es anders sein würde. Sein Bauch sagte es ihm.

Schließlich nahm er sich ein Herz und sprach sie an. Sie hatten getanzt, sich unterhalten und herzhaft gelacht. Später waren sie zu ihm in die Wohnung und unterhielten sich die ganze Nacht, bis der Morgen die Dunkelheit verjagte.

Seine beiden Freunde hatten sich derweil um Svetlanas Freundin gekümmert, und ihm ein paar Tage später sehr detailliert geschildert, was sie mit dem ‚russischen Sexluder‘, wie sie es nannten, alles angestellt hatten.

Martin traf sich in den kommenden Tagen fast jeden Abend mit Svetlana. Er erfuhr, dass ihre russischen Eltern schon seit den frühen achtziger Jahren in der alten DDR lebten. Svetlana beherrschte schon damals fast akzentfreies Deutsch und hatte eher Probleme mit der Sprache ihrer Eltern.

Erst knapp zwei Wochen später hatten sie ihren ersten Sex. Nach ein paar Monaten waren sie zusammengezogen und heirateten schließlich.

Seine beiden Kumpels rissen derweil noch einige andere Mädchen auf. Martin hatte diesem Leben, so schlecht er es auch gelebt hatte, inzwischen längst ade gesagt.

Die Gruppe Kiss beendete ihre Vorführung im Radio, machten Platz für einen Kommentar des Moderators und Martins Gedanken kamen wieder zurück in die Gegenwart.

Und das keinen Moment zu spät!

Seine Augen weiteten sich, als er die beiden Rücklichter dicht vor seinem Wagen wahrnahm. Martin reagierte und machte fast eine Vollbremsung. Sein Wagen geriet ins Schlingern, fuhr über die linke Fahrbahnbegrenzung. Die Reifen berührten den Randstreifen und nur wenige Zentimeter von den Leitplanken entfernt, bekam er den Wagen wieder unter Kontrolle.

Die Farbe entwich seinem Gesicht, als ihm bewusst wurde, wie knapp er einen Unfall entronnen war. Ein Unfall bei Tempo 250 war nicht unbedingt eine Sache, die man ohne große Blessuren überstand, wenn man ihn überhaupt überlebte.

Mit zitternden Händen schwenkte Martin auf die rechte Fahrspur und verlangsamte weiter das Tempo seines Wagens. Am nächsten Autobahnrastplatz setzte er den Blinker. Er brauchte jetzt eine kleine Pause; einen Spaziergang, um einen freien Kopf zu bekommen, bevor er weiter fahren konnte.

Dabei fragte er sich niedergeschlagen, ob seine Frau immer noch mit dem Fitnesstrainer Ben am Vögeln war.

Martin Schreiber machte den Motor seines Audi aus, drehte die Musik leiser und lehnte sich zurück. Sein Herz raste und immer noch strömte Adrenalin durch seinen Körper. Seine Finger fuhren über die geschlossenen Augenlider. Ein paar Tränen rannen ihm die Wangen hinunter. Er wischte sie fort und schniefte leise mit der Nase.

Nur wenige Minuten vorher war er kurz davor gewesen, die Gewalt über sein Auto zu verlieren. Bei Tempo 150 wären die Leitplanken wahrscheinlich kein großes Hindernis gewesen und sein Leben in diesem Moment auch keinen einzigen Pfifferling mehr Wert gewesen.

Die ganze Fahrt über hatte ihn die Erkenntnis, dass seine Frau ihn betrog, fast wie in Trance über die Autobahn rasen lassen.

Das Bild seiner Frau, die ihren nackten Körper weit über einen der Sessel beugte, um von hinten den schwarzen Riemen ihres Fitnesstrainers zu empfangen, hatte sich förmlich in ihm hineingebrannt.

Schluchzend schüttelte er seinen Kopf und schlug einige Male halbherzig auf das Lenkrad ein.

„Warum hast du mir das angetan?“, flüsterte er mit belegter Stimme. „Warum hast du mir das angetan? Ich liebe dich doch!“

Sein Handy klingelte und ließ ihn hochschrecken. Suchend schaute er sich um. Schließlich blieb sein Blick auf der kleinen Aktentasche, die geöffnet im Fußraum der Beifahrerseite lag, hängen.

Noch etwas benommen griff er nach der Ledertasche, die ihm seine Frau vor nicht allzu langer Zeit geschenkt hatte, und wollte sie zu sich ziehen, als sie ihm auf halbem Wege aus den Fingern glitt. Die Tasche verdrehte sich und entließ ihren Inhalt auf dem Boden, während das Handy weiterhin penetrant seinen Klingelton von sich gab.

Martin brauchte nicht lange suchen, das Display leuchtete hell im dunklen Innenraum. Seine Lippen bebten leicht, als er erkannte, wer ihn anrief.

„Diese Schlampe“, entfuhr es ihm. DAHEIM stand in großen Lettern auf dem Bildschirm.

Seine Frau rief von zu Hause an. Was wollte sie von ihm? Wollte sie ihn nun auch damit demütigen, dass sie ihm erzählte, wie sie gerade gefickt worden war? Lag sie womöglich noch in den Armen ihres schwarzen Liebhabers und spielte an seinen spermaverschmierten Schwanz herum, um ihn vielleicht noch einmal für sich vorzubereiten? Oder wollte sie einfach nur das Unschuldslamm heucheln? Ihm sagen, wie schade es sei, dass er nicht bei ihr sein konnte?

Martin schüttelte den Kopf. Diesen Gefallen wollte er ihr nicht tun. Er hob das Handy auf, schaltete es ab und warf es achtlos auf die Rücksitzbank. Ächzend beugte er sich vor und stopfte die ausgeschütteten Gegenstände wieder in die Aktentasche zurück.

Einige dutzend Meter vor sich nahm Martin plötzlich eine Bewegung war. Jemand war durch die Lichtkegel seines Abblendlichtes gelaufen und ging nun auf ein etwas weiter entfernt stehendes Fahrzeug zu.

Martin stand mit seinem Audi auf dem hinteren, kaum frequentierten Parkplatz des Rastplatzes, irgendwo zwischen seinem Zuhause, in dem sich seine Frau von einem anderen Mann vögeln ließ und dem Hotel, in dem die Verhandlungen mit der Waldemarkgruppe stattfanden und sich auch seine weitere berufliche Karriere entscheiden würde.

Undeutlich konnte er erkennen, dass die Gestalt nur wenige Schritte von dem Wagen entfernt, neben einer anderen Person, auf der Beifahrerseite stehen blieb.

Martin lachte freudlos auf, als ihm einfiel, das dieses unter Umständen einer dieser Parkplätze sein konnte, auf denen sich Pärchen im Auto liebten und nichts dagegen hatten, dass ihnen jemand zuschaute – ja, dass es sie sogar aufgeilte und ihnen einen besonderen Kick vermittelte.

Erst kürzlich war er beim Zappen auf einen Bericht im Fernsehen gestoßen.

‚Das hat mir noch gefehlt‘, dachte Martin. ‚Womöglich klebt hier gleich auch jemand an der Scheibe, um zu sehen, ob er auch hier etwas geboten bekommt.‘

Martin erinnerte sich daran, dass in der Sendung darüber berichtet wurde, dass einige Spanner sogar Videoaufnahmen machten und diese noch in derselben Nacht ins Internet stellten.

Martin schaltete das Licht an seinem Wagen aus, um nicht noch weiter die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Ein Stück weiter stand noch ein anderes Auto und Martin fragte sich, ob es dort auch etwas für Spanner zu sehen gab.

Der leichte Nieselregen hatte schon seit geraumer Zeit ausgesetzt. Martin entschied, sich ein wenig die Füße zu vertreten. Er stieg aus und steuerte schnellen Schritten den Rand des nahen Wäldchens, der um den Parkplatz gesäumt war, an. Er wollte gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, um kurz auszutreten. Am vorderen Parkplatz befand sich zwar ein Toilettenhäuschen, aber das war ein Stück entfernt und sicherlich um diese Uhrzeit nicht mehr das reinlichste; da konnte er sich auch gleich am nächsten Baum erleichtern.

Ein schmaler Pfad tat sich vor ihm auf. Es war Vollmond und so konnte Martin den Weg recht gut erkennen. Kurzerhand entschied er sich dazu, ihm ein Stück zu folgen, in der Hoffnung, hier niemanden zu begegnen und etwas Ruhe zu finden.

‚Wäre ich doch bloß nicht auf die Schnapsidee gekommen, heute Abend nach Hause zu fahren‘, redete sich Martin ein.

Aber es war ihr zwölfter Hochzeitstag gewesen, ein guter Grund daheim bei seiner Frau zu sein. Es sei denn, die Frau wollte sich anders betätigen. So war es denn auch! Svetlana hatte es vorgezogen, sich von ihrem Fitnesstrainer vögeln zu lassen.

Er könnte jetzt nichts ahnend in seinem Hotelzimmer sitzen und sich auf die Verhandlungen des nächsten Tages vorbereiten. Natürlich hätte er sich einmal mehr den Avancen seiner Kollegin Miriam Berger erwehren müssen, aber er hätte zumindest nicht erfahren, dass seine Frau fremdging.

Wenn er sich doch wenigstens gemeldet hätte! Dann wäre es sicherlich nicht dazu gekommen, oder hatte sie ihm an diesem Abend zum wiederholten Male hintergangen? Wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, wann er dahinter gekommen wäre?

Seitdem Martin Schreiber seine Frau durch die Scheibe der Terrassentür des eigenen Hauses bei ihrer sexuellen Ertüchtigung beobachtet hatte, schien ein großer Riss seinen Kopf gespalten zu haben. Zum einen wollte er nicht wahrhaben, dass ihn seine Frau betrog. Diese Seite in ihm war geschockt und voller Niedergeschlagenheit. Die andere Seite in seinem Schädel war voller Wut und schrie förmlich nach Rache. Diese Seite wollte, dass er es seiner Frau heimzahlte, es ihr gleichtat. Oh ja, er würde sicherlich kein Problem haben, die Berger in sein Hotelbett zu bekommen, um sie anschließend bis zur Besinnungslosigkeit durchzuvögeln, nur um es seiner Frau heimzuzahlen.

Martin versuchte, seine Emotionen zu unterdrücken. Er brauchte einen klaren Kopf, um den Abend und den nächsten Tag halbwegs zu überstehen.

Er hob seinen Arm und blickte zur Uhr. Fast halb elf zeigte sie an. Wenn er sich hier nicht zu lange aufhielt, konnte er es noch vor Mitternacht schaffen, im Bett zu sein. Vielleicht vorher noch einen Whisky an der Bar, um den Frust ein wenig zu ertränken und dann der Versuch zu vergessen. Der nächste Tag würde wieder früh beginnen. Frühstück, vielleicht noch ein kurzer Spaziergang und dann ging es um acht Uhr mit den Verhandlungen weiter.

Vorher würde er sicher ein ernstes Gespräch mit seinem Chef haben. Martin konnte sich nicht vorstellen, dass dieser es guthieß, dass er beim abendlichen teaminternen Meeting gefehlt hatte.

Und dann war da noch Thekla Waldemark, die Hauptaktionärin der Waldemarkgruppe, die sich immer noch zum größten Teil im Besitz der Familie befand und einen neuen Partner für ihre Werbekampagnen zu finden.

‚Es wird schwer sein, die Waldemarkgruppe als Kunden zu gewinnen‘, schoss es ihm durch den Kopf. ‚Und wenn es ganz dick kommt, dann verliere ich meinen Job und meine Frau.‘

„Und schuld daran ist diese Schlampe, die meint Hure spielen zu müssen“, grummelte er wütend vor sich hin. Die hilflose Wut in seinem Bauch hatte sich ein wenig gelegt, aber sie war noch präsent und nagte mit jeder Sekunde an seinem Selbstwertgefühl.

Seine Frau hatte ihn betrogen, immer wieder rief er sich das in Erinnerung. Und sie hatte es dazu noch an ihren Hochzeitstag getan.

Richtig fassen konnte Martin das immer noch nicht. Aber er hatte es mit eigenen Augen gesehen. Gesehen, wie Svetlana ihren nackten Körper über den Sessel gebeugt hatte und von hinten einen ‚geilen schwarzen Riesenpimmel‘, wie sie sich vor Lust schreiend ausgedrückt hatte, empfing. Und wie sie sich hatte von ihm ficken lassen! Deutlich hatte er die Spuren der Lust im Gesichtsausdruck seiner Frau lesen können. Martin war fast froh, dass er das dämliche und sicher vor Geilheit geifernde Gesicht von diesem ‚Arschloch‘ nicht gesehen hatte.

Allerdings fragte sich Martin zum wiederholten Male, ob er nicht doch besser hätte auf Konfrontationskurs gehen sollen. Vielleicht hätte er doch in seine Wohnung stürmen sollen, um für klare Verhältnisse zu sorgen.

Seine Blase meldete sich erneut und Martin trat an einen der Bäume, um sich zu erleichtern. Nachdem er sein kleines Geschäft erledigt hatte, wollte er umkehren, um seine Fahrt fortzusetzen, als auf einmal etwas seine Aufmerksamkeit erregte. Martin spitzte die Ohren und versuchte die Richtung festzustellen, aus der die Geräusche kamen.

Sie stammten eindeutig von Menschen und Martin ahnte, unter welchen Bedingungen sie ausgestoßen wurden. Schon einmal an diesem Abend, durch die eigene Terrassentür hindurch, hatte er ähnliche Laute vernommen.

Martin ging so leise, wie es ihm möglich war, ein Stück weiter. Die Lustgeräusche wurden deutlicher. Vor ihm, nur wenige Meter entfernt, direkt an einem großen dicken Baum, nahm er zwei sich bewegende Schatten wahr. Ein unterdrücktes leises Keuchen war zu hören.

Das Pärchen war nur wenige Meter vor ihm und beide waren so sehr miteinander beschäftigt, dass sie Martin nicht bemerkten. Im Schutz eines hohen Strauches und eines Baumes beobachtete er das Treiben der beiden. Sie machten es im Stehen und für Martin hatte der Anblick etwas a****lisches und kraftvolles. Die Hosen der beiden waren bis zu den Knöcheln nach unten geschoben. Der Mann, ein Typ in Lederkluft, schob seinen Schwanz mit kräftigen Stößen von hinten in die Frau hinein und umfasste ihre breiten Hüften mit seinen kräftigen Händen.

Doch irgendetwas stimmte an dieser Szene nicht! Irgendein Detail, das ihm noch nicht aufgefallen war.

Er versuchte, noch ein Stück näher an die beiden heranzukommen. Dabei war er darauf bedacht, sich nicht zu verraten. Die beiden drehten sich ein Stück, um eine bequemere Position einzunehmen.

Martin durchfuhr es eiskalt. Jetzt begriff er, was an den beiden nicht stimmte, oder zumindest bei einem von den beiden nicht stimmte.

Martin konnte nun auch die am Baum lehnende Gestalt näher erkennen. Sie war ebenfalls von kräftiger Statur, hatte behaarte Beine und trug einen Schnurbart!

Vor seinen Augen fickten zwei Männer miteinander!

Nicht eine Frau, sondern eine Tunte, Martin fiel kein besserer Begriff ein, ließ sich den Schwanz des anderen in den Hintern schieben.

Ein Schaudern durchlief Martins Körper, Ekel stieg in ihm hoch. Martin musste einen leichten Schritt nach vorn machen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Ein Zweig zerbrach unter der Last seines Körpers. Das Pärchen hielt inne und spähte zu ihm hinüber.

„Wir haben einen Spanner“, rief der an dem Baum gelehnte Kerl ächzend.

Der andere Typ grinste zu Martin hinüber und stieß dann unbeeindruckt seinen Schwanz weiter in den Hintereingang des anderen hinein.

„Na Süßer! Gefällt dir, was du hier siehst?“, fragte er dann.

Martin keuchte erschrocken auf. ‚Contenance – behalte deine Contenance‘, redete er sich ein. Auf alles, oder besser auf fast alles, wie er jetzt feststellen musste, war er vorbereitet gewesen. Fast schon hatte er innerlich ein wenig frohlockt, einem Pärchen heimlich zuschauen zu können. Doch dass er an zwei Kerle geraten war, brachte ihn ein weiteres Mal an diesem Abend aus der Fassung.

Der Kerl, der dem anderen bereitwillig seinen Hintern entgegenstreckte, stimmte in das Grinsen ein und winkte Martin mit der Hand heran.

„Komm her Mann! Ich blas dir einen, wenn du willst.“

Martin machte einen Schritt zurück und schüttelte seinen Kopf vehement. Das wollte er ganz bestimmt nicht!

„Dann hau ab“, sagte der andere schließlich, nachdem Martin für einen weiteren Moment nur starr dagestanden hatte. „Verpiss dich und lass uns hier in Ruhe vögeln.“

Martin drehte sich wortlos um und rannte los. Er wollte nur weg von diesem Ort.

Keuchend erreichte er wieder den Parkplatz und blieb unter einer diffus leuchtenden Lampe stehen.

‚Was für ein krasser Abend‘, schoss es ihm durch den Kopf und er stemmte die Arme in die Seiten. ‚Ein klasse Spanner bin ich. Erst die eigene Ehefrau und nun diese beiden Schwuchteln.‘

Martin drehte sich auf der Stelle, um nach seinem Wagen Ausschau zu halten. In der Eile hatte er ein wenig die Orientierung verloren.

Sein Audi stand etwa zweihundert Meter von ihm entfernt. Auch die anderen beiden Wagen, die er bei seiner Ankunft wahrgenommen hatte, waren noch da.

Unter einer flackernden Leuchte, etwa auf halber Entfernung, stand ein älterer VW-Golf. Martin konnte schemenhaft erkennen, dass es im Fahrzeug recht hektisch verlief.

Ein Stück zu seiner Rechten stand der andere Wagen. Die zwei Gestalten lugten immer noch durch die Beifahrerseite in den Kombi hinein.

Unbewusst begann er auf das Auto zuzuschreiten, während sein Blick auf das Fahrzeug und den beiden Typen, die ihm den Rücken zuwandten, gerichtet war. Sie standen leicht breitbeinig am Wagen und an den Bewegungen ihrer Schultern und Arme ahnte Martin, welcher Tätigkeit sie nachgingen.

Was lief in dem Wagen ab, das es die beiden Typen dazu nötigte, ihre Lust so offen zu zeigen und sich vor den Augen der Insassen selbst zu befriedigen?

Martins voyeuristische Ader wurde geweckt und das nicht zum ersten Mal an diesem Tag. Selbst als er seine Frau beobachtet hatte, konnte er sich dieser nicht vollständig entziehen. Trotz seiner Wut und Unverständnis gegenüber dem, was seine Frau tat, war doch eine kleine Spur Lust bei ihm aufgekommen.

Martin näherte sich bis auf ein paar Meter dem Auto und blieb leicht schräg hinter den beiden Spannern stehen. Nun konnte er deutlich erkennen, was sich im Auto abspielte.

Die Rücksitze des Kombis waren umgeklappt. Eine blonde junge Frau hockte auf allen Vieren. Sie schaute die beiden Kerle mit lustverzerrtem und verzücktem Blick an. Ihr langes ungeordnetes Haar hing schweißnass in ihrem Gesicht. Sie war nackt und auch der Mann im Hintergrund, der sie in der Hundestellung nahm, schien unbekleidet zu sein. Bei jedem Stoß des Mannes schien es fast so, als würde sich ihr Gesicht bedenklich nahe der Fensterscheibe nähern.

Martin spürte die Regung in seiner Hose, obwohl er sich mit leichter Belustigung fragte, wie man in dieser merkwürdig verdrehten Position in dem Kombi als Mann überhaupt noch Lust empfinden konnte, oder zu diesem Akt, der sich vor seinen Augen abspielte, überhaupt fähig war. Aber Martin wischte diese Frage einfach beiseite. Lieber wollte er die Frau, die sich hemmungslos ihrer Lust hingab, weiter beobachten. Ihre Blicke kokettierten mit den beiden Spannern. Deutlich war ihr anzusehen, dass es sie erregte, beobachtet zu werden.

Empfand ihr Mann, Freund, oder wer auch immer sie von hinten nahm, ebenso? Verspürte er die gleiche Lust, beim Akt beobachtet zu werden?

Die beiden Typen näherten sich noch ein Stück weiter dem Fenster und ihre Bewegungen wurden hektischer. Das Keuchen der beiden wurde lauter. Dann, fast gleichzeitig, entrann ihren heiseren Kehlen ein wilder Aufschrei. Im hohen Bogen spritzten beide ihren Samen heraus. Das Sperma klatschte an die Seitenscheibe des Kombis und rann langsam herunter.

Die Frau schrie auf. Von hinten kam ein lautes dumpfes Grunzen. Ihr Körper wurde noch einmal nach vorn geschoben. Ihre Augen verdrehten sich, während ihre Zunge herauszüngelte und über die Glasscheibe leckte, dort wo das Sperma der beiden Typen an der Scheibe herunterlief.

„Man, ist das eine geile Schlampe“, rief der rechte von den beiden Typen und war dabei, seinen Schwanz wieder in die Hose zu befördern.

„Ja Alter“, gab der andere lachend zurück. „Die Kleine ist öfters hier. Scheint ihr richtig zu gefallen, sich vor den Augen anderer vögeln zu lassen.“

„Aber zusteigen hat sie wohl noch keinen gelassen?“, fragte der andere.

„Ne, aber die Autos, in denen sie es treibt, wechseln ständig“, gab der linke Kerl von sich und schlug den anderen lachend auf die Schulter, nachdem auch er sein bestes Stück eingepackt hatte. „Und das gilt wohl dann nicht nur für die Autos. Ich …“

Der Mann hielt inne und blickte plötzlich zu Martin hinüber. „Na, hat dich die Show auch heiß gemacht? Kommst leider wohl einen Augenblick zu spät.“

Martin machte einen Schritt zurück und nickte fast unmerklich. Erfühlte sich wieder einmal ertappt.

Schnell wandte er sich um und rannte weiter in Richtung seines Autos. Martin hörte das Lachen der beiden Kerle. Noch einmal wandte er seinen Blick um. Inzwischen hatten sich die beiden zusammen in entgegengesetzter Richtung von dem Kombi entfernt und gingen in Richtung des Hauptparkplatzes.

Aufgewühlt blieb Martin stehen. Sein Herz pochte vor Aufregung, aber auch das Ziehen zwischen seinen Beinen spürte er deutlich.

Was hatte der eine über die Blondine aus dem Kombi gesagt? Dass sie hier öfters sein würde, und das bei ständig wechselnden Fahrzeugen, sprich Partnern?

Schlampe hatte der eine sie genannt. Martin nickte für sich und ballte bekräftigend seine linke Hand zur Faust. Ja, auch dieses Weib war eine Schlampe.

Erst jetzt wurde Martin gewahr, dass er sich dem anderen Wagen, dem Golf, bis auf ein paar Meter genähert hatte.

Diesmal entschied sich Martin ganz bewusst nachzuschauen, was sich in diesem Wagen abspielte. Denn dass sich dort etwas abspielte, das hatte er schon vor dem Intermezzo am Kombi mitbekommen. Langsam schritt er auf den Wagen zu. Sein Herz pochte aufgeregt.

Unwillkürlich fragte er sich, ob die beiden Kerle auch in dieses Auto geblickt hatten. War es vielleicht zu uninteressant gewesen? Martin wollte es herausfinden. Schlimmer, als bei seiner Frau, konnte es schließlich nicht werden.

Die sich bewegenden Schatten im Auto bekamen Profil. Martin erkannte eine Frau, dessen Körper sich ruckartig auf und ab bewegte. Ihre weiße Bluse war ein Stück nach unten geschoben und Martin konnte die bloßen Schultern, die nur durch die schwarzen Halter des Büstenhalters bedeckt waren, sehen. Martin hörte das lustvolle, durch die geschlossenen Autofenster aber gedämpfte, Stöhnen der Frau, während er weiter an den Wagen herantrat.

Dann war Martin ganz dicht an dem VW heran, nicht einmal fünfzig Zentimeter entfernt von der Beifahrertür blieb er stehen.

Es war ein höchst ungleiches Paar. Sie, schon älter, eine Endvierzigerin, wie Martin schätzte, hockte rittlings auf einem jungen Mann, dessen entrücktes Gesicht deutlich davon zeugte, dass er sich nicht auf dem Planeten Erde befand, sondern eher dort, was andere als den siebten Himmel der Lust bezeichneten.

Die Frau stöhnte laut und abgehackt, während der Jünglich, der, so mutmaßte Martin, gerade erst das Führerscheinalter erreicht hatte, still die Behandlung auf dem weit nach hinten geschobenen Sitz genoss. Die reife Lady blickte starr nach vorne.

Der Rock der Frau war weit nach oben geschoben und sie trug keinen Slip. Martin blickte direkt auf ihren Hintern, der seine letzte bestandene Festigkeitsprüfung schon längst hinter sich hatte.

Die Frau wandte ihr Gesicht zu der ihm abgewandten Seite und versuchte, ohne dabei mit den auf und ab Bewegungen aufzuhören, ihre Brüste von den schwarzen Schalen ihres Büstenhalters zu befreien.

Martin fand die Frau nicht sonderlich attraktiv. Sie hatte mittellanges strohiges dunkles Haar und ihre Haut zeugte deutlich von dieser künstlichen Bräune, wie sie nur in Sonnenstudios zu bekommen war. Früher hatte sie sicherlich einen schlanken attraktiven Körper besessen, doch diese Zeit lag längst hinter ihr. Sie war eigentlich nicht sein Typ. Trotzdem kam Martin nicht umhin im Stillen zuzugeben, dass ihn die Frau, oder auch die besondere Situation, wieder in Erregung versetzte.
Martin ahnte, dass der Schwanz des jungen Mannes, der immer wieder schmatzend in das feuchte Loch der Endvierzigerin hineinglitt, knüppelhart sein musste.

Endlich hatte sie ihre beiden Brüste von den lästigen Körben ihres BHs halbwegs befreit. Sie beugte sich nach vorn, drückte ihrem jugendlichen Liebhaber die gewaltigen Brüste mitten in das Gesicht und stützte sich mit den Ellenbogen auf die weit nach unten geneigte Rückenlehne des Sitzes.

Das Ziehen zwischen Martins Lenden verstärkte sich weiter und sein Slip spannte sich leicht unter dem wachsenden Druck seines Schwanzes.

Martin rückte noch ein Stück an das Auto heran. Wie hypnotisiert blickte er weiter auf das Treiben der beiden. Seine Hand fuhr zwischen die Beine und die Finger griffen kurz und fest nach seinem Schwanz und den Eiern.

Martin schüttelte den Kopf und schloss die Augen. Fast wollte er es nicht wahrhaben, dass ihm diese so unwirklich erscheinende Szene derart erregte.

Martin dachte an die beiden Schwulen, die es im nahen Wäldchen wahrscheinlich immer noch heftig miteinander trieben. Im ersten Moment, als er noch nicht gewusst hatte, dass es zwei Kerle waren, war seine Neugier geweckt worden, er war förmlich drauf aus gewesen zu erfahren, welch lüsternes Geschehen sich vor ihm abspielte. Dann erst vor wenigen Augenblicken das Geschehen im und am Kombi.

Angefangen hatte dieser voyeuristische Abend ohne Gleichen an der heimischen Terrassentür, durch die er seine Frau heimlich dabei beobachtet hatte, wie sie ihn betrog. So sehr es Martin auch wütend gemacht hatte und so sehr er auch verletzt war, aber war da nicht auch ein quäntchen Lust und Erregung bei der Betrachtung gewesen?

Seine Frau war eine Hure, eine Schlampe, genauso wie die Schwuchtel, die sich von dem anderen Kerl in den Arsch ficken ließ. Wie das junge Blondchen im Kombi, oder auch diese Frau, die im wirklichen Leben vielleicht eine wohlgesittete Dame mit höchsten Manieren war.

Im Gedanken war es plötzlich seine Frau, die hier vor ihm im Auto auf dem Jüngling ritt. Jetzt war es Svetlana, die nackt auf ihren Liebhaber saß. Im Gedanken war der bleiche, fast dürr wirkende Körper des jungen Mannes vor ihm, der kräftigen Statur des dunkelhäutigen Fitnesstrainers Ben gewichen.

Martin wankte. Er musste sich festhalten und griff nach dem Spiegel des Fahrzeugs, um nicht umzufallen. Er riss die Augen auf und blickte in das etwas erschrockene Gesicht der Frau, die seiner wohl erst in diesem Moment gewahr wurde.

Mit großen Augen schaute sie zu ihm hinauf, musterte ihn und bedachte Martin schließlich mit einem geilen Grinsen. Sie drehte sich weiter zu ihm hin und reckte ihm förmlich ihre großen fleischigen Brüste entgegen. In ihren Augen glitzerte es. Ihre Blicke suchten weiter den Kontakt zu seinen Augen. Ihr Keuchen wurden lauter und länger, während sie immerfort auf dem Schwanz des jungen Mannes ritt, der überhaupt nicht mitbekommen zu haben schien, dass es einen Beobachter gab.

Ihre Hand griff zur Seite und schien unterhalb der Seitenscheibe nach etwas zu tasten. Die Frau kam etwas aus dem Takt, ihr Blick verdunkelte sich für einen kurzen Moment. Doch dann hellten sich ihre Augen wieder auf.

Mit einem leisen Summen glitt die Fensterscheibe nach unten und das geile Treiben der beiden wurde für Martin ein Stück greifbarer. Das Stöhnen der Frau war nicht mehr dumpf und fern, jetzt klang es klar und authentisch.

„Hol ihn raus“, gab die Frau keuchend von sich. Ihre Stimme schien sich dabei zu überschlagen. „Hol deinen Schwanz raus.“

Martin fühlte sich überrannt und ertappt zugleich. Er machte einen leichten Schritt nach hinten und hob abwehrend die Hände nach oben.

„Nein“, rief die Frau mit enttäuschter Stimme. Sie richtete sich ein wenig auf, streckte die Hand aus dem Fenster und griff nach Martins Jackett. Sie bekam es gerade noch zu greifen und zog Martin energisch zu sich heran.

Es wäre für Martin eine Leichtigkeit gewesen, sich der Frau zu entziehen, doch er war viel zu perplex, um überhaupt noch normal reagieren zu können.

„Ich will deinen Schwanz sehen“, schrie sie ihm mit bebender Stimme entgegen.

„Ich … Ich …“, stammelte Martin und blieb reglos stehen. Mehr brachten seinen Lippen nicht hervor.

Die Frau ließ nicht locker, zog ihn noch ein Stück näher zu sich heran, während sie weiter ihren Liebhaber ritt. Dieser hatte inzwischen einen nicht mehr so ganz entrückten Gesichtsausdruck und starrte mit großen Augen nervös zwischen seiner Reiterin und Martin hin und her.

Sie beugte sich ein Stück aus dem Fenster heraus und stützte sich mit der linken Hand auf dem Rand der Tür. Ein dicker goldener Ehering blitzte Martin im Licht der Laterne entgegen.

‚Sie ist verheiratet‘, durchfuhr es Martin. ‚Hörte es denn an diesem Abend überhaupt nicht auf? Auch diese Schlampe betrügt ihren Mann.‘

Für einen kurzen Moment berührte sie durch den Stoff seiner Hose das halb steife Glied.

„Komm zeig ihn mir“, rief sie außer sich vor Gier. „Zier dich nicht. Ich brauch das jetzt. Mein Mann ist ein Schlappschwanz. Ich brauch die Schwänze von euch beiden.“

Martin stand starr und spürte, wie sich, trotz dieser verrückten Situation, das Ziehen zwischen seinen Beinen weiter verstärkte. Etwas in ihm wollte, dass er der Frau gehorchte. Aber er hielt sich zurück und blieb passiv.

Martin wusste, dass es eigentlich an der Zeit war, sich davon zu stehlen. Treue war bisher für ihn eine unumstößliche Größe gewesen. Doch an diesem Tag war diese Größe gewaltig ins Wanken geraten. Seine Frau hatte ihn betrogen. Warum sollte er dann nicht auch seinen Spaß haben?

Die Frau beugte sich ein Stück weiter heraus, ihr Ritt auf ihrem jungen Liebhaber kam ins Stocken. Der Schwanz des jungen Mannes glitt aus ihrem feuchten Loch. Mit einem enttäuschten Aufschrei hielt sie einen Moment inne und griff mit einer Hand umständlich nach hinten. Keuchend nahm sie das steife Glied des jungen Kerls in die Hand, wichste einige Momente an dem harten Teil und verleibte sich den Glücksbringer ein. Sofort begannen ihre Hüften wieder ihr geiles Werk und ihre Miene geriet abermals in Verzückung.

Sie wandte sich kurz dem jungen Mann unter ihr zu, fuhr mit den Fingern durch sein lustverzerrtes Gesicht und über seine Haare.

„Lass schön brav deinen Liebesspender in meiner Lustgrotte“, hauchte sie ihm zu und schielte grinsend zu Martin hinüber. „Sonst muss ich deiner lieben Mutter erzählen, was für ein unartiger Junge du bist.“

Der junge Kerl keuchte auf und wollte zu einer Antwort ansetzen, doch die Frau hielt ihm den Zeigefinger vor den Mund.

„Pscht!“, machte sie. „Sag nichts und spiel lieber ein wenig mit meinen Brüsten, während ich mich um diesen Herrn kümmere.“

Martin hatte diese Szene regungslos verfolgt, wenn man davon absah, dass sein Schwanz in diesem kurzen Augenblick ein kräftiges Stück weiter angeschwollen war.

Die Frau beugte sich wieder ein Stück aus dem Auto heraus. Mit festem Griff packte sie Martin zwischen die Beine.

Martin schreckte zusammen, seine Brauen schoben sich nach oben und sein Blick wanderte nach unten. Langsam begannen die Finger, durch die Hose hindurch seinen Schwanz zu massieren.

„Oh“, rief die Frau keuchend. „Das ist aber ein Prachtstück! Macht es dich heiß, zu beobachten, wie ich diesen jungen Kerl zureite?“

Martin schluckte, fast automatisch drückte sich sein Schoß der Hand entgegen. Er warf den Kopf weit nach hinten, als die Finger begannen, sich mit seinen Eiern zu beschäftigen. Ein lautes Keuchen entrann seinen Lippen.

„Ja“, presste er schließlich hervor. „Es ist gut, es tut so gut.“

Die Frau grinste lüstern.

„Was für einen Glückstag ich heute habe. Zuerst kann ich den Sohn meiner besten Freundin dazu überreden mich nach Hause zu bringen. Und schließlich“, sie wandte sich kurz dem jungen Kerl unter ihr zu und strich ihm mit der linken noch einmal kurz durch die Haare, „lässt er sich auch noch zu ganz anderen Sachen überreden.“

Die Frau blickte zu Martin hinauf und begann an seinem Reißverschluss zu nesteln. Mit einem Ruck glitt der Verschluss leicht surrend nach unten. Martins Atem kam ins Stocken. Er ahnte, dass er gleich eine Schwelle übertreten würde, die er bisher nur in seinen wildesten Fantasien überschritten hatte.

Die Hand glitt in dem neu geschaffenen Zugang, zog mit einem energischen Ruck seinen Slip ein Stück nach unten und griff nach seinem harten Schwanz.

„Oh, ist das geil“, kam es mit bebender Stimme von ihren Lippen.

Sie begann an seinem Schwanz zu wichsen, während sie ihren Ritt weiterführte. Martin erkannte an dem glasigen Blick des jungen Kerls, dass er nicht mehr weit von seinem Höhepunkt entfernt war.

Martins Schwanz wuchs in den erfahrenen Händen der Frau. Fassungslos blickte er nach unten und schaute dem Schauspiel zu.

„Aufhören. Bitte hören sie auf“, jammerte er, aber klang dabei nicht sehr überzeugend. „Das geht nicht. Sie dürfen das nicht.“

„Doch, doch!“ Die Bewegungen der Hand wurde schneller. Eindringlicher! Martin spürte, dass auch in ihm sich langsam der Saft zusammenbraute. „Ich sehe es doch an deinen Augen, du willst es. Es gefällt dir doch, wie ich dir den Schwanz wichse, oder?“

„Ja“, gab Martin nach einem kurzen Moment stöhnend zu. „Aber ich bin verheiratet.“

„Deine Frau muss das doch nicht wissen“, versuchte sie ihn zu beruhigen. „Wir sollten uns ein Zimmer nehmen, irgendwo in der Nähe, und dann besorgt ihr es mir richtig anständig. Mein Mann fickt einfach nicht mehr mit mir, aber ich brauch das so nötig.“

Martin schüttelte benommen den Kopf. Die Frau musste vollkommen entrückt sein. Wie sonst konnte es sein, das sie einem wildfremden Mann, den sie erst vor ein paar Minuten kennen gelernt hatte, von dem sie nicht einmal den Namen kannte, ein solches Angebot machte? So etwas gab es in billigen Pornofilmen, in der die Handlung ganz hinten stand und es fast immer sofort zur Sache ging, aber nicht im richtigen Leben.

Dem Jungen unter ihr schien dieser Vorschlag nun endgültig den letzten Rest zu geben. Laut stöhnte und bockte er auf. Die lüsterne Endvierzigerin kam dabei leicht aus dem Gleichgewicht und musste die geile Behandlung, die sie Martins Schwanz zukommen ließ, unterbrechen.

„Mir kommt es! Mir kommt es!“, rief der arme Kerl im Auto immer wieder, während sich seine Finger tief in den speckigen Hintern der Frau vergruben. Immer wieder rammte er ihr seinen Schoß mit aller Macht entgegen.

Dann entglitt der Frau plötzlich ein leicht enttäuschter Aufschrei, während der junge Mann unter ihr laut „Scheiße!“ schrie.

„Draußen, er ist wieder draußen“, rief sie keuchend und griff mit der Hand nach hinten, um sich den Glücksspender wieder einzuverleiben.

„Jetzt“, kam es aus dem Jüngling und Martin sah, wie das Sperma im hohen Bogen aus dessen Schwanzspitze herausschoss. Der erste Schwall spritzte fast bis zum Kragen ihrer Bluse, während sich der Rest auf ihrem hochgerafften grauen Rock ergoss.

Martin stolperte zurück. Verwirrt blickte er sich um, als auch noch im selben Moment ein Fahrzeug auf dem Parkplatz einbog und er für einen kurzen Moment im Schnittpunkt der beiden Lichtkegel stand. Martins Griff ging sofort an seine Hose. Schnell hatte er sein immer noch steifes Glied wieder in die Hose zurückgeschoben und zog den Reißverschluss wieder nach oben.

Er machte auf dem Absatz kehrt, als der Wagen an ihm vorbei fuhr. Er erkannte noch im Augenwinkel einen älteren korpulenten Herrn und eine junge Frau. Beide starrten mit sichtlich irritiertem Blick zu ihm hinüber. Dann eilte er auch schon zu seinem Auto.

Was mochten die beiden nur von ihm denken? Was hatten sie gesehen? Mit pochenden Herzen kam er zu seinem Audi und suchte mit nervösen Fingern nach dem Autoschlüssel.

Noch einmal blickte er zu dem Golf hinüber. Hektische Bewegungen waren zu erkennen. Dann glitt sein Blick zu dem Mercedes hinüber, dessen Lichtkegel ihn gestreift hatte. Die junge Frau auf dem Beifahrersitz war bestimmt auch eine Parkplatzschlampe, schoss es ihm wirr durch den Kopf.

„Und gleich wird sie ihren Kopf nach unten in seinem Schoß herabsenken und dem Fettsack einen blasen“, flüsterte Martin vor sich hin und drückte mit zittrigen Fingern den Auslöseknopf der Zentralverriegelung am Schlüssel.

Als der Golf dicht an Martins Audi vorbeifuhr, hauchte ihm die Frau auf dem Beifahrersitz mit der Hand noch einen Kuss zu und lächelte ihn dabei an. Dann war der Wagen, mit der reifen Frau und ihrem jugendlichen Liebhaber, vom Parkplatz verschwunden.

Martin hatte den beiden bei ihrem Liebesspiel zugeschaut. Die Frau hatte schließlich auch Hand an seinem Schwanz gelegt, gerade in dem Moment als der Mercedes, der jetzt einige dutzend Meter von seinem Audi entfernt stillstand, auf dem Parkplatz eingebogen war. An den Gesichtern der beiden Insassen hatte Martin ablesen können, dass ihnen die Verfänglichkeit der Situation nicht entgangen war.

Schamrot war er angelaufen und unverzüglich zu seinem Wagen gelaufen.

Er saß in seinem Auto, weiterhin erregt und mit einem halb steifen Schwanz. Der Umstand, dass er ertappt worden war, hatte ihn wieder ein wenig in die Wirklichkeit zurückgebracht. Trotzdem blieb ein Rest von Erregung und Lust. Als der Mercedes auf dem Parkplatz gefahren kam, war er nur wenige Augenblicke von einem Orgasmus entfernt gewesen.

Ein leichtes Grinsen konnte sich Martin nicht verkneifen, als er darüber nachdachte, wohin er seinen Saft verspritzt hätte. Eine nicht unbeträchtliche Menge wäre sicherlich durch die offene Scheibe des VWs geschossen und hätte sich über die Frau ergossen, die rittlings auf dem Schoß ihres jugendlichen Liebhabers gesessen hatte.

Er schaute zur Uhr, langsam musste er sich auf den Weg machen. Ein paar Stunden Schlaf würden ihm jetzt gut tun, auch wenn er sich nicht sicher war, ob er überhaupt Schlaf finden würde.

Das Klappen einer Autotür riss ihn aus seinen Gedanken. Martin blickte auf und schaute zu dem Mercedes hinüber. Aus dem Auto war die junge Frau, die er vorhin auf dem Beifahrersitz gesehen hatte, ausgestiegen. Sie entfernte sich ein paar Meter von dem Wagen. Einige Meter von dem Wagen entfernt hielt sie inne, drehte sich um und zeigte ihren lang ausstreckten Mittelfinger in Richtung des Mercedesfahrers.

„Du kannst mich mal, du perverses Schwein“, hörte Martin die junge Frau rufen.

Die Scheibe der Fahrertür glitt nach unten und Martin konnte das fettleibige Gesicht eines Mannes erkennen. Sein haarloser Kopf glänzte ein wenig durch den difusen Schein einer der Laternen auf dem Parkplatz. Er rief ihr etwas entgegen, doch Martin verstand nur ein paar Wortfetzen, die nach ‚Hure‘ und ‚Schlampe‘ klangen.

Martin runzelte die Stirn und öffnete sein Seitenfenster, um der Auseinandersetzung der beiden besser folgen zu können.

„Ich lass mir doch nicht von einem alten geilen Bock wie dir an die Wäsche gehen“, rief die junge Frau und stemmte die Arme in die Seiten. Ihr langes blondes Haar hing nass an ihrem Kopf herunter. Sie musste einige Zeit im Regen gestanden haben oder von einem heftigen Schauer erwischt worden sein.

„Nun stell dich doch nicht so an, Kleine“, versuchte der Kerl in dem Wagen den Teenager zu beschwichtigen. „Sei doch froh, dass ich dich mitgenommen habe. Sonst würdest du immer noch im Regen stehen.“

Das Mädchen bewegte sich auf die Fahrerseite des Wagens zu und beugte sich am Fenster ein Stück nach unten.

‚Mach keinen Blödsinn‘, dachte sich Martin, als er sah, dass sie sehr dicht an dem Wagen herangetreten war.

Martin verstand nicht, was die junge Frau dem Mann sagte, aber der Klang ihrer Stimme verhieß nichts gutes. Eines war sicher! Eine gute Heimfahrt wünschte sie ihm garantiert nicht.

Aus dem Auto kam eine Hand hervor und stieß das Mädchen von dem Wagen fort. Mit rudernden Armen stolperte es nach hinten, verlor das Gleichgewicht und fiel unsanft zu Boden. Martin hörte ein leises lang gezogenes, reißendes Geräusch.

„Du verdammter Hurenbock“, hörte er das empörte Mädchen rufen. „Jetzt ist mein Rock zerrissen.“

Das schien dem Mann im Auto nun zu viel zu sein. Die Tür glitt auf und ein fetter kleiner Typ zwängte sich aus dem Auto heraus. Wütend kam er auf die junge Frau zu, die gerade dabei war, sich wieder aufzurappeln.

„Jetzt reicht es mir du Schlampe“, rief er, außer sich vor Wut und griff nach dem Teenager. Er erwischte das Mädchen an ihrer durchnässten weißen Bluse und wollte sie zu sich heranziehen. Doch das Mädchen entwandt sich mit einer schnellen Bewegung seinem Zugriff, konnte aber nicht verhindern, dass ihre Bluse etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ihre olivgrüne Tasche rutschte ihr von der Schulter und fiel zu Boden.

Mit geweiteten Augen blickte das Mädchen den Mann an und wankte unsicher einen Schritt zurück.

Martin wurde es zu bunt. Hatte er vor Stunden noch damit gehadert, mit dem Liebhaber seiner Frau auf Konfrontation zu gehen, entschloss er sich nun, zu handeln.

So schnell er konnte stieg er aus seinem Wagen aus und rannte auf das ungleiche Paar zu.

„Hören sie sofort damit auf!“, rief Martin dem Fettsack zu und richtete sich gedanklich aber schon auf eine kleine Handgreiflichkeit aus.

Der Angesprochene ließ von dem Mädchen ab und blickte ungläubig zu Martin hinüber.

„Was mischt du dich hier ein? Das ist allein eine Sache zwischen mir und dieser kleinen Schlampe hier.“

„Ich denke“, rief Martin und versuchte einen festen Ton in seine Stimme zu bringen, „dass es besser ist, wenn Sie die junge Dame einfach gehen lassen. Sie hat Ihnen deutlich zu verstehen gegeben, dass sie mit ihnen nichts zu tun haben will.“

Das der Mann ihn duzte ignorierte er und verbiss sich einen deftigen Kommentar dazu.

„Dame?“, kam es aus dem Fettklumpen im Anzug, jedenfalls waren dies Martins Gedanken, mit einem verächtlichen Tonfall heraus. „Dieses kleine Flittchen ist alles andere, aber sicherlich keine Dame.“

„Lassen Sie sie in Ruhe!“, wiederholte und stellte sich zwischen dem Fettsack und dem Mädchen.

„Diese kleine Hure zeigt nicht einmal Respekt vor dem Alter.“

„Pass nur auf, was du sagst. Treib es nicht zu weit“, sagte Martin mehrzu sich mit leiser Stimme. Mit bebenden Lippen schaute er dem Mann in die Augen. Langsam näherte er sich ihm und blieb direkt vor ihm stehen.

Der Kerl mochte vielleicht 150 Kilo auf die Waage bringen und auch wenn er nicht sehr beweglich wirkte, war Martin nicht erpicht darauf, sich mit ihm zu messen, auch wenn er dem Kerl um mehr als eine Kopfeslänge überragte. Martin hoffte darauf, ihn durch sein festes Auftreten zum Nachgeben veranlassen zu können.

Martin ballte seine Rechte zur Faust, streckte sie dem Fettsack entgegen. Der Kerl blickte sich nervös um, tat einen Schritt zurück. Martin kam ihn diesen Schritt wieder entgegen und schielte dabei zu dem Mädchen hinüber. Es hatte die Arme dicht vor dem Bauch verschlungen und schien am ganzen Leib zu zittern. Mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen starrte sie zu den beiden hinüber.

„Was ist nun?“, brüllte Martin den Mann mit scharfer Stimme an und versuchte, seine Körperhaltung noch ein wenig bedrohlicher wirken zu lassen.

„Diese kleine Hure hat mir mit ihren nassen Klamotten die Sitze ruiniert“, versuchte der Mann sich zu rechtfertigen und klang dabei längst nicht mehr so sicher, wie noch Augenblicke zuvor. „Da kann man doch wohl eine kleine Gefälligkeit verlangen, oder?“

„Sicher!“, antwortete Martin verächtlich, indem er das Wort förmlich aus sich heraus spie. „Aber letztendlich gehört dazu ein beiderseitiges Einvernehmen und das scheint hier nicht gegeben zu sein. Die junge Dame möchte von Ihnen nichts wissen.“

„Was soll ich denn davon halten, wenn die Schlampe ihren Rock nach oben rafft und mir dabei auch noch frech ihren kleinen Stofffetzen darunter zeigt.“

„Du Arsch“, fauchte das Mädchen den Mann an. „Ich wollte deine Sitze nicht weiter einsauen. Deshalb habe ich den Rock ein wenig nach oben geschoben.“

„Hure“, bellte der schmierige Kerl zu ihr hinüber. „Ich hab doch deine gierigen Blicke gesehen, als ich dir von meinem Haus erzählt habe. Hast dich bestimmt gleich gefragt, wie weit du deine Beine breit machen musst, um ein paar schöne Tage bei mir zu verbringen.“

Martin konnte es nicht fassen, was aus dem Mund dieses Kerls kam.

„Das ist nicht wahr“, schrie das Mädchen dem Dicken entgegen und stampfte wütend mit den Füßen auf den Boden.

„Schluss jetzt!“, unterbrach Martin die beiden mit lauter Stimme. „Sie hören doch, dass sie von Ihnen nichts will. Steigen Sie ein und fahren Sie los.“

Unschlüssig blickte der dicke Mann zwischen Martin und dem Mädchen hin und her. Er schien zu spüren, dass ein Fortsetzen der verbalen Auseinandersetzung schnell eskalieren konnte. Schließlich machte er kehrt und ging wieder zu seinem Wagen hinüber.

„Die ist mir sowieso zu dünn“, setzte er noch nach und stieg schließlich in seinen Wagen ein. Mit quietschenden Reifen, die einem amerikanischen Spielfilm alle Ehre machten, fuhr er vom Parkplatz.

Martin entspannte sich und auch die junge Frau zeigte eine erleichterte Miene.

„Da – Danke!“, kam es leise aus ihr heraus.

„Kein Problem“, antwortete Martin lächelnd und wandte sich dem Mädchen zu. Für einige Momente schauten sich die beiden unschlüssig an. Dann gab sich Martin einen Ruck, ging auf sie zu und streckte ihr die Hand entgegen.

„Schreiber! Mein Name ist Martin Schreiber.“

Das Mädchen lächelte verlegen und ergriff flüchtig die Hand ihres Gegenüber.

„Jessica“, stellte sie sich kurz und bündig vor.

„Ohne dir – äh … Ihnen zu nahe zu treten: Aber, darf ich sie ein Stück mitnehmen? Sie möchten sicherlich nicht allein hier zurückbleiben.“

Die junge Frau lachte auf und schien den letzten Rest ihrer Anspannung abzulegen.

„Du kannst mich ruhig duzen“, sagte sie. „Schließlich bist du ja mein Retter. Wie der Prinz in einem Märchen, der das arme Mädchen vor dem bösen Wolf rettet.“

Jetzt musste auch Martin lachen.

„Für einen Prinzen bin ich wohl aber ein wenig zu alt“, erwiderte er und zwinkerte mit den Augen. „Eher wohl dann ein König.“

„Och, ein König ist auch nicht schlecht. Den nehm ich auch gerne“, antwortete sie mit einem leicht anzüglichen Ton und einem Lächeln auf den Lippen.

Martin hob abwehrend die Arme und streckte ihr die Hand mit dem Ring entgegen.

„Leider hat der König schon eine Königin“, antwortete er und spürte im selben Augenblick den faden Beigeschmack, den dieser Satz in ihm hervorrief. War es seine Frau noch wert, dass er sie mit solchen Worten bedachte? Schließlich hatte er sie dabei erwischt, wie sie mit einem anderen Mann vögelte.

Achselzuckend zog Martin seine Hand wieder zurück und musterte die junge Frau genauer.

Jessica war nur ein kurzes Stück kleiner als er selber. Ihre Sachen klebten feucht an ihrem schlanken wohlgeformten Körper. Üppige Brüste schimmerten durch die nasse Bluse, unter der sie keinen Büstenhalter trug. Zwei Knöpfe waren bei dem Angriff des Fettsacks aus ihren Knopflöchern gerutscht. Deutlich konnte Martin die Ansätze ihrer vollen Brüste erkennen. Sie trug dazu einen knielangen hellen Rock mit Blümchenmuster, der nun an der linken Seite weit aufgerissen war.

Fast konnte er den Kerl verstehen, der wohl während der Fahrt mit dem jungen Mädchen seiner Erregung nicht mehr Herr geworden ist.

„Genug geschaut?“, riss ihn die helle Stimme von Jessica aus seinen Überlegungen heraus.

„Entschuldige bitte“, gab Martin zurück und schaute verlegen zu Boden.

„Ist schon in Ordnung. Ich denke, dass du nicht so ein verdammter Wichser wie der Typ von eben bist. Und ich weiß auch, dass meine nassen Klamotten ein wenig zu viel zeigen.“

Plötzlich hob sie die Augenbrauen, tiefe Linien bildeten sich auf ihrer Stirn.

„Du hast vorhin an dem Auto gestanden“, fiel es ihr plötzlich wieder ein. Etwas wie Unsicherheit konnte Martin in ihren Augen entdecken. „Und es hat recht merkwürdig ausgesehen.“

Martin schluckte. Jessica musste doch recht deutlich gesehen haben, was sich an dem Golf abgespielt hatte. Er wollte zu einer Erklärung ansetzen, fand aber nicht die richtigen Worte.

Für einen Moment blieb Jessica unschlüssig stehen, schaute sich auf dem jetzt leeren Parkplatz um und blickte wieder zu Martin hinüber.

„Ich weiß auch nicht warum, aber ich trau dir einfach mal. Kannst mir ja im Auto erklären, was hier so abgegangen ist.“ Die dunklen Schatten auf ihrer Stirn verschwanden. Sie bückte sich, um ihre auf dem Boden liegende Tasche aufzuheben.

Ein leichtes Ziehen fuhr durch seine Lenden, als er für einen kurzen Moment einen freien Blick auf ihre vollen Brüste bekam.

Resignierend zuckte er mit den Schultern und ging zu seinem Wagen hinüber. Jessica folgte ihm mit leisen Schritten.

„Komm, lass uns einsteigen und losfahren“, sagte Martin und öffnete die Beifahrertür. Die junge Frau bedankte sich mit einem Lächeln und stieg ein.

„Und dann sagst du mir erst einmal, wo ich dich hinbringen soll. Aber einen zu großen Umweg kann ich nicht machen.“ Ohne eine Antwort abzuwarten, warf er die Tür zu und ging um seinen Wagen herum und stieg ebenfalls ein.

„Ich muss in die Stadt, wo wohnste denn?“, fragte sie ihn, während Martin von Parkplatz fuhr.

„Im Wega Inn, das ist allerdings nicht im Zentrum. Etwas abseits, aber sehr ruhig.“

„Oh prima“, gab Jessica grinsend zurück. „Das kenne ich, ich wohne nicht weit davon entfernt. Ein schöner Zufall!“

„Das passt doch gut“, erwiderte Martin, während er Gas gab. „Dann kann ich dich ja direkt vor deiner Haustür absetzen.“

„Du wohnst in einem Hotel?“, fragte die junge Frau nach, während sie sich nach unten beugte und begann ihre Schuhe auszuziehen.

„Äh ja, ich bin geschäftlich unterwegs. Wir kämpfen gerade um einen Werbeetat eines mittelständischen Unternehmens. In dem Hotel sind die Verhandlungen.“

„Ah so.“

Martin fuhr mit hohem Tempo weiter durch die Nacht, trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, einige Male zu seiner jungen Beifahrerin hinüber zu äugen.

Jessica hatte sich derweil in dem Sitz recht gemütlich gemacht, war ein Stück nach unten gerutscht und hatte ihre Füße auf den Armaturen abgelegt.

Martin hob die Augenbrauen, als er sah, wie weit ihr Rock aufgerissen war. Er konnte den Stoffstreifen sehen, dass ihren Slip zusammenhielt und es war verdammt schmal. Ihre Beine gefielen ihm, Svetlana hatte auch schöne lange Beine, aber diese hier schienen fast perfekt zu sein.

Martins Blick ging wieder zurück auf die Straße, nur um sich dann wenige Sekunden später wieder auf seine durchnässte Beifahrerin zu verirren.

Er biss sich auf die Lippen, als er sah, wie nass ihre Bluse war. Der Stoff klebte förmlich auf ihrer Haut und der Umstand, dass der Fettsack ihr die Bluse aufgerissen hatte, verschaffte Martin einen guten Einblick. Martin konnte mehr als nur die Ansätze ihre Brüste sehen. Der Warzenvorhof ihrer linken Brust leuchtete ihm förmlich entgegen und die Brustwarze der anderen Brust schien sich förmlich durch den dünnen, nassen Stoff durchbohren zu wollen.

Martin spürte wieder das aufkommende Gefühl zwischen den Beinen. Oder war es immer noch da? Hatte er einfach nur für ein paar Minuten ignoriert?

Als es vor ihr im Fußraum anfing zu brummen, beugte sich das Mädchen nach vorn und griff zu ihrer Tasche.

Martin musste schlucken, als er sah, wie gelenkig seine Beifahrerin war. Sie hatte nicht einmal ihre Füße heruntergekommen und war einfach zwischen ihren Oberschenkeln in den Fußraum abgetaucht.

„Mist“, rief sie, während sie nervös in ihrer Tasche suchte. Dann drehte sie ihre Tasche um und entließ den Inhalt auf die Fußmatte im Innenraum.

„Ah da ist es ja“, rief sie begeistert aus und tauchte wieder auf und starrte freudestrahlend auf das Display.

„Was ist?“, fragte Martin und schaute wieder auf die Straße.

‚Ich kann nicht dauernd zu ihr hinüber starren‘, sagte er sich und griff fester um das Lenkrad herum. ‚Nachher hält sie von mir auch nicht viel mehr, als wie von diesem dreckigen Mercedesfahrer. Ein unverfängliches Gespräch und wir kommen ohne Probleme an unser Ziel an. Dann setze ich die junge Lady ab und anschließend geht es ins Hotel, wo ein Bett auf mich wartet.‘

„Ich komme von einer Freundin. Seit ich studiere, haben wir uns nicht mehr gesehen. Wir hatten auch ziemlichen Stress miteinander!“

„Oh, das klingt nicht gut“, kommentierte Martin. „Aber du scheinst ja gute Nachrichten bekommen zu haben.“

„Wir haben uns endlich ausgesprochen.“ Jessica hielt das Handy kurz hoch. „Sie hat noch mal geschrieben, dass der Abend ganz toll war und sie nicht mehr böse ist.“

„Gab es heftigen Streit zwischen euch?“

„Das kann man wohl sagen“, antwortete Jessica und beugte sich wieder in den Fußraum, um ihre ausgeschütteten Sachen wieder in ihre Tasche zu stopfen. „War nicht einfach, den ersten Schritt zu machen. Aber wir kennen uns quasi vom Sandkasten und das, was ich gemacht habe, war echt scheiße.“

„Ja, direkte Aussprachen sind immer gut“, antwortete Martin und spürte, wie sich sein Hals ein wenig zuzog. Sollte er auch mit Svetlana reden? Aber was gab es da auszusprechen? Svetlana hatte mit einem anderen Kerl geschlafen. Das war Fakt! Was gab es da noch zu bereden?

„Ich hab mal mit was ihrem damaligen Freund gehabt!“, kam es plötzlich, nach einem Moment der Stille aus Jessica heraus.

„Du hast was?“, fragte Martin nach und blickte mit aufgerissenen Augen zu ihr hinüber. Scheinbar waren auch ihre Probleme ähnlicher Natur, wie die seinen. Nur aus einer gänzlichen anderen Perspektive.

„Ich hab mich von ihrem Kerl ficken lassen“, wiederholte sie mit trotziger Stimme.

„Scheiße“, kam es nur aus Martin.

„Ist schon ein paar Monate her. Ich habe jetzt erst richtig den Mut gefunden, mit ihr darüber zu sprechen. Bin echt froh, dass sie mir dazu eine Chance gegeben hat.“

„Oh ja“, sagte Martin nur.

„Naja, ich glaube, sie ist auch ganz schön lockerer in der Zeit danach geworden. Hat sich im Urlaub danach auch nicht gerade wie eine Nonne benommen.“

Bei dem Wort Nonne begann Jessica zu kichern und biss sich schließlich auf die Lippen.

„Aha“, antwortete Martin kurz angebunden und fragte sich, womit er dass verdient hatte. Seitdem er Svetlana an der eigenen Terrassentür beobachtet hatte, verfolgte ihn dieser Kelch aus Leidenschaft, Lust und Verkommenheit auf Schritt und Tritt.

„Als der Mistkerl mit mir auf dem Parkplatz fuhr, haben wir da so einen Typen gesehen, der da mit offener Hose vor einem Auto rumstand“, wechselte Jessica plötzlich das Thema.

Martin räusperte sich verlegen. „Tja“, begann er langsam und gestand sich ein, dass er bei ihr wohl einen recht zweifelhaften Eindruck hinterlassen haben musste. „Das war wohl ich gewesen.“

Sie grinste übers ganze Gesicht, drehte sich ein Stück zu ihm. Fast provozierend reckte sie ihm ihren Oberkörper entgegen.

Wieder sah Martin mit einem Auge zu ihr hinüber. Ihre Blicke fanden sich.

„Das habe ich mir schon gedacht“, antwortete sie schmunzelnd. „Es war ja sonst niemand in der Nähe, der es sonst gewesen sein könnte.“

„Es ist nicht so, wie du denkst“, machte Martin den Versuch einer Rechtfertigung.

Jessica lachte auf und legte ihm wie beiläufig die rechte Hand auf seinem Oberschenkel, an dessen Ende sich sein Gasfuß für einen kleinen Moment verkrampfte, und dabei das Pedal noch ein Stück weiter niederzudrücken. Die Berührung traf ihn wie ein Stich und pflanzte sich ungebremst in alle Richtungen seines Körpers fort, um sich letztendlich zwischen seinen Beinen zu fokussieren.

Die Kraft der Berührung und die Macht der Gedanken, die in ihm aufkeimten, brachten seine Hose wieder ein wenig zum Spannen und Martin fragte sich unwillkürlich, ob Jessica diese kleine Veränderung registrierte.

‚Oh Gott‘, durchfuhr es ihm voller stiller Panik, während er mehr unterbewusst feststellte, dass sich die Anzeige seines Tachos langsam auf die 230 zu bewegte.

„Nein?“, fragte Jessica nach und schaute ihn lächelnd mit großen Augen an. Dabei schob sich ihre Hand ein Stück weiter nach oben. „Wie hab ich es denn verstanden?“

‚Nicht höher, nicht höher!‘, betete Martin im Gedanken und versuchte krampfhaft nur noch starr auf die Straße zu schauen.

„Ich habe …“, machte Martin einen erneuten Anlauf, um Jessica seine Situation zu erklären, wie seltsam bizarr dieser Abend für ihn bisher verlaufen war. Und als ihre Hand noch ein kleines Stück weiter nach oben fuhr, ahnte er, dass diese seltsamen Extreme an diesem Abend längst noch nicht beendet waren.
Martin rang nach Worten. Er konnte nicht fassen, was sich nun andeutete. Erst vor wenigen Minuten hatte er seine Beifahrerin vor diesem fiesen Fettsack gerettet und nun schien es so, als wolle sie sich nun ihrem Retter um den Hals zu werfen.

Er konnte das nicht in seinem Kopf hinein bekommen, aber es an diesem Abend war schon zu viel vorgefallen, was er nicht verstehen oder gar verarbeiten konnte.

Langsam und stockend kamen die Worte aus ihm heraus. Martin wusste nicht warum, aber er begann, dem jungen Mädchen von den Geschehnissen an diesem Abend zu berichten.

Er ließ fast nichts aus. Erzählte ihr unverblümt, wie er seine Frau dabei erwischt hatte, wie sie sich von ihrem Fitnesstrainer ficken ließ (und er benutzte genau dieses Wort) während ein Pornofilm im Fernseher lief. Erzählte von der verheirateten Frau im Kombi, die sich einen Spaß daraus machte, sicht regelmäßig auf dem Parkplatz von fremden Männern vögeln zu lassen und schließlich von der Frau, die den Sohn ihrer besten Freundin verführte. Lediglich die beiden Schwulen ließ er unerwähnt.

Wortlos hatte Jessica ihm zugehört und war dabei immer weiter an ihm herangerückt. Martin spürte ihren heißen Atem an seinem Ohr und die feste Berührung ihrer Hand, die inzwischen fast bei seinem Schritt angelangt war.

„Das muss wirklich ein verdammt verrückter Abend für dich gewesen sein“, gab dann Jessica auch zu. „Und ich bin für dich wohl auch kaum einen Deut besser als deine Frau zum Beispiel.“

„Du hast dich auf den Fettsack nicht eingelassen“, sagte Martin und versuchte weiter starr auf die Straße zu blicken. Sein Audi zeigte nun konstant die 230 auf der Tachoanzeige.

„Das war auch ein Arschloch. Ich lass doch nicht jeden ran. Klar, es hat ein wenig Spaß gemacht, den Typen ein wenig zu provozieren.“ Sie hielt für einen Moment inne. „Ich hab ihn ja wirklich ein wenig scharf gemacht. Ich mach das manchmal. Ich weiß ja auch, dass das nicht richtig ist.“

Wie um das zu bekräftigen, ließ sie von Martin ab und warf sich in die Rückenlehne des Beifahrersitzes.

„Das sind alles Schlampen in deinen Augen? Auch deine Frau?“

„Frau?“, kam es wütend aus Martin herausgeschossen. Jessica zuckte zusammen, als sie merkte, dass sie wohl ein wenig zu viel in einer offenen Wunde gebohrt hatte. „Sie ist eine Hure, eine verdammte Hure.“

„Ich hab es mit dem Freund meiner besten Freundin getan. So was macht man nicht, das ist nicht fair. Aber ich hab’s auch genossen.“ Der letzte Satz kam leise und kleinlaut aus ihr heraus.

„Du bist schon irgendwie okay“, antwortete Martin. Inzwischen war es ihm egal, wer wann und mit wem rumhurte. An diesem Abend schien das eine ganz normale Sache zu sein. Seine Frau fickte ja schließlich auch fremd.

„Ja?“ Bei dem Klang dieses Wortes verkrampften sich Martin Hände um das Lenkrad. Auch Jessica schien wie seine Frau eine Meisterin darin zu sein, in diesem einem, eigentlich als Frage formulierten Wort mehr Erotik und Laszivität hineinzustecken, als man in irgendeinen anderen Satz stecken konnte. Jessica rückte wieder ein Stück an ihn heran.

„Aber manchmal gehen die Hormone mit mir durch“, sagte sie und strick sich eine Strähne ihres Haares aus den Augen. „Dann brauche ich das. Brauche den Kick!“

„Kick?“

„Den Fettsack ein wenig anzumachen, hat mich schon etwas gereizt, aber mehr nicht“, fing Jessica an, sich zu rechtfertigen. „Bei Melanies Freund war es ähnlich. Wir waren an einem Badesee verabredet, aber Melanie konnte dann doch nicht – dachten wir zumindest.“

„Sie hat euch beobachtet?“

Jessica nickte. „Das habe ich aber erst viel später erfahren. Es fing ganz harmlos an. Wir haben rumgealbert. Er wollte sein Handy einschalten, war ihm wohl ausgegangen und hatte dann angefangen, damit ein paar Fotos zu machen. Da hat es mich auch gepackt. Hab‘ ihn gefragt, ob er meine nackten Titties mal fotografieren möchte. Er hatte vorher schon immer auf meine Brüste geschaut.“

‚Oh Gott‘, fuhr es Martin durch den Kopf und spürte, wie der Wahnsinn zwischen seinen Beinen wieder anfing.

„Dir gefallen meine Brüste doch auch“, stellte Jessica fest. „Ich seh‘ doch, wie du dauernd rüber starrst.“

‚Scheiße, sag bloß nichts‘, redete sich Martin ein, während er im Augenwinkel sah, wie sie ihm den Oberkörper ein wenig entgegenstreckte und mit der Hand die klatschnasse Bluse gerade zog. Wie zwei Knöpfe einer Alarmanlage ragten ihre Nippel durch den Stoff. ‚Das kann doch kein normaler Mensch aushalten.‘

„Ich seh’s in deinen Augen“, sprach das junge Ding neben ihm weiter und rückte ein weiteres Stück näher. Er roch ihr nasses Haar. Dann hatte sie plötzlich ihre Hand wieder auf seinem Oberschenkel.

‚Was macht die da?‘, fragte sich Martin verzweifelt, aber die Hand einfach abstreifen, sie zurückweisen, das konnte er nicht mehr. Zu viel war heute geschehen. Auch er brauchte ein Ventil und das schien ihm Jessica bieten zu wollen.

„Schließlich war ich nackt“, fuhr Jessica fort und ihre Hand wanderte Stück für Stück nach oben. „Ich hab‘ gemerkt, wie er langsam nervös wurde. Das hat mich angetörnt. Genauso wie bei dir jetzt. Du bist auch nervös.“

Martin spürte ihren heißen Atem. Ihre Hand blieb am letzten Punkt, der noch für eine Rückkehr geeignet war, auf seinem Oberschenkel ruhen. Die Finger der anderen Hand gingen an ihre Bluse, fummelten an den Knöpfen herum. Geschickt ließ sie einen nach dem anderen durch die Knopflöcher rutschen und zog dabei den Stoff aus ihrem Rock.

„Es war niemand in der Nähe gewesen. Ich wurde mutiger, hab‘ die Beine gespreizt, ihm Einblicke gegeben. Ich konnte sehen, wie sein Schwanz unter seiner Badehose immer größer wurde.“

Martin blickte zu ihr hinüber, als sie gerade den nassen Stoff der Bluse zu beiden Seiten beiseite schob und den Blick auf ihre Brüste freigab. Gleichzeitig wanderten ihre Finger über seinem harten Schwanz.

Er prügelte seinen Wagen mit 220 über die Autobahn, seine Frau hatte ihn betrogen und jetzt hatte er plötzlich nur noch Gedanken dafür, wie er dieses junge Ding so schnell wie möglich auf seinen Schwanz brachte, um sich endlich Erleichterung zu verschaffen.

„Es war helllichter Tag, zwar eine versteckte Ecke am See, trotzdem hätte jederzeit jemand vorbei kommen können. Das hat mich geil gemacht“, fuhr sie fort und öffnete langsam den Reißverschluss seiner Hose. „Und auch der Gedanke, dass er mich dabei fotografiert hat. Nackt! Ich hab‘ vor seinen Augen an mir rum gespielt.“

Die Hand schob seinen Slip beiseite, dann griff sie zu und nahm sein hartes Glied in die Hand. Ihre Finger waren etwas kühl, aber das tat seiner Lust keinen Abbruch. Sie streichelte mit der Hand über seinen Schaft, dann nahm sie die Eier zwischen ihre Finger. Martin wollte vom Gas runter, aber er konnte nicht. Verkrampft saß er da, das Gaspedal fast bis zum Anschlag herunter getreten.

Der Audi raste durch die Nacht über die Autobahn, während er hinter dem Steuer saß und sich von einer bildhübschen jungen Frau den Schwanz streicheln ließ.

„Dann bin ich immer näher an ihm heran, hab‘ ihn schließlich in die Badehose gegriffen und seinen Schwanz ‚raus geholt“, setzte Jessica ihren Bericht fort und holte dabei Martins Schwanz ebenfalls aus seinem Gefängnis heraus.

Sie beugte sich ein Stück nach unten, betrachtete seinen Schwanz, als wäre es eine frisch erbeutete Trophäe.

„Und dann ist er über mich hergefallen. Hat mich gepackt, zu Boden geworfen und ist über mich rüber. Hat sein Handy einfach beiseite geworfen und mich gefickt.“ Jessica geriet ins Schwärmen. „Oh Gott, so hat mich nie jemand gevögelt. Schon wenn ich daran denke, wird mir ganz heiß.“

Martin brachte kein Wort hervor. Er blickte nur noch stur geradeaus auf die Straße. Dann schob sie plötzlich ihren Kopf unter seinen Arm, weit nach unten. Ihre Lippen zwängten sich über seinen Schwanz. Er stöhnte laut auf, als sie mit einem wilden Zungenspiel auf seiner Eichel begann.

Seine Augäpfel weiteten sich, der Fuß auf seinem Pedal drückte noch ein Stück fester. Die Geschwindigkeit wuchs, übertrat die 230er Marke, während die Frau auf dem Beifahrersitz seinen Schwanz tief in den Mund sog.

Jessica ließ sein Glied aus dem Mund gleiten, ihre Zunge umspielte für einen Moment die Spitze seiner Eichel, dann blickte sie zu ihm auf.

„Und dann wollte er mich in den Hintern ficken“, berichtete sie mit keuchender Stimme. Martin blickte kurz zu ihr hinüber, sah, wie merkwürdig verdreht sie zu ihm gebeugt auf dem Beifahrersitz saß. Ihre andere Hand war zwischen den Spalt ihrer Bluse gefahren und knetete wild eine ihrer Brüste.

„Und? Wolltest du das auch?“, brachte Martin hervor und spürte, wie langsam die Erleichterung herannahte.

„Ja!“, sagte sie nur und ihre Lippen legten sich wieder fest um seinen Schwanz.

Endlich war er soweit, sein Samen drängte nach oben, begann sich seinen Weg durch die Samenleiter zu bahnen. Sie wollte wieder seinen Schwanz aus ihrer Mundhöhle entlassen, doch Martin ließ es nicht zu. Mit der rechten griff er in ihre Haare und drückte ihren Kopf fest nach unten. Jessica fing an zu gurgeln und etwas zu würgen an. Doch ihm war es egal, genauso wie es ihm egal war, das er gerade mit 237 Stundenkilometer über die Autobahn fuhr.

Später, als er wieder klar denken konnte, hatte er sich gefragt, ob das wohl ein Geschwindigkeitsrekord, beim Blasen während des Autofahrens gewesen war. In dem Moment selber allerdings hatte er einzig und allein nur den Gedanken, ihr seinen Samen in den Rachen zu spritzen.

„Du Hure! Du Hure!“, rief er außer sich und entlud seinen aufgestauten Saft in ihrem Mund.

Sein Schoß bockte nach oben, während Jessica fleißig seinen Saft schluckte. Der Wagen geriet gefährlich ins Schlingern. Mit wahnwitziger Geschwindigkeit schoss der Audi an einem hupenden Fahrzeug vorbei. Regentropfen klopften wieder auf das Auto. Langsam aber stetig öffnete der Himmel wieder immer weiter seine Pforten.

Martin spürte, wie Jessica ihren Mund öffnete. Er spürte, wie der Saft an seinem Schaft hinunterlief.

Langsam kam Martin wieder zur Besinnung. Sein Fuß auf dem Gaspedal lockerte sich. Schnell nahm die Geschwindigkeit seines Wagens ab. Kopfschüttelnd blickte er auf die Anzeige des Tachos, die gerade unter die 180er Marke sank.

Jessica löste sich von ihm, setzte sich wieder gerade auf den Beifahrersitz und warf den Kopf nach hinten. Martin schielte zu ihr hinüber und sah wie ein dünner Faden seines Saftes an ihrem Mundwinkel herablief.

„Wow“, sagte sie grinsend und schob sich das Sperma mit dem Zeigefinger in den Mund. „War eine ganz schöne Ladung!“

Aus dem Augenwinkel sah Martin jetzt, wie sie ihren Rock nach oben raffte, den Slip beiseite schob und anfing mit den Fingern ihre Pussy zu bearbeiten.

„Was machst du?“, fragte er und wusste sofort, dass das eine äußerst dumme Frage gewesen war.

„Was denkst du? Ich will auch kommen“, rief sie seufzend.

Martin legte seine Hand auf ihrem nackten Oberschenkel und begann, ihn zu streicheln. Ihre Beine schoben sich auseinander. Sie rutschte ein Stück nach unten. Seine Hand glitt über ihren Bauch und bekam schließlich ihre Brust zu packen. Mit Daumen und Zeigefinger begann er, ihre Brustwarze zu zwirbeln.

Der Wagen hatte sich inzwischen auf eine Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometer eingependelt. Bald würde die Abfahrt kommen und dann würde er endlich am Hotel sein.

Aus dem Augenwinkel heraus betrachtete Martin die junge Frau, die inzwischen ihren Rock nach oben gerafft und ihre Beine weit auseinander gespreizt hatte. Der Umstand, dass der Stoff an der Seite ein ganzes Stück eingerissen war, erleichterte ihr die Sache.

Ihre Rechte lag tief vergraben zwischen ihren Schenkeln, während die Finger der anderen die linke Brust kneteten.

Jessica blickt starr nach vorn und ihren Lippen entrann ein leises Keuchen.

„Du hast mit deiner Freundin über diesen Tag am Strand gesprochen?“, wollte Martin wissen.

„Hm“, machte Jessica zustimmend und ließ den Zeigefinger durch ihre rosige feuchte Spalte gleiten. „Sie hat mir gesagt, dass es sie sogar ein wenig angemacht hat, zuzuschauen. Trotz, dass sie sehr wütend war.“

„Das war bei mir vorhin ähnlich“, gab er stockend zu und drückte ihren rechte Brust noch ein Stück fester. „Ich war wütend und verletzt. Aber … irgendwo auch ein wenig geil.“

Die junge Frau lächelte und schaute zu ihm hinüber.

„Dann hat Melanie mir erzählt, was sie in ihrem Urlaub auf Teneriffa gemacht hat.“

„Was denn?“

„Sie hat einen verheirateten Typen am Pool verführt, der muss so dein Alter gehabt haben. Die Frau hat dann später auch mitgemacht. Ein paar Mal hat sie sich auch Kerle in der Disko aufgerissen.“

„Das hat sie getan?“

„Ja“, antwortete Jessica und ließ drei ihrer Finger in ihrem feuchten Loch verschwinden. „Teilweise voll krass die Sachen, die sie mir erzählt hat. Könnte man fast einen Roman daraus machen.“

Martin musste auflachen. Er hatte das Gefühl, dass auch der heutige Abend aus irgendeinem Groschenroman stammen musste. So etwas konnte eigentlich nicht dem wahren Leben entsprungen sein, ‚So etwas erlebte man im normalen Leben nicht‘, redete er sich ein.

Ihre Bewegungen wurden heftiger. Ihr Schoß fuhr vom Sitz hoch und die Bewegungen ihrer Finger wurden immer abgehakter. Sie sprach nicht weiter. Er ließ seine Hände nach unten fahren. Sanft glitt er ihr über den Bauch, während dieser sich unter ihrem Atem heftig hob und senkte. Mit dem Zeigefinger strich er ihr durch das kurze pechschwarze Schamhaar. Dann war es soweit.

Mit einem lauten Aufschrei kam es ihr. Ihr Körper bäumte sich dabei auf. Auf seiner Handfläche spürte er das Erbeben ihres Körpers. Mit einem zufriedenen Seufzer ließ sich Jessica wieder in den Sitz zurücksinken.

Martin ließ von ihr ab und legt seine rechte Hand wieder fest an das Lenkrad. Er musste scharf bremsen, als er merkte, dass er schon fast an der Abfahrt, die sie nehmen mussten, vorbei war.

Der Regen war inzwischen stärker geworden und der Wagen geriet ein wenig ins Schlingern, als er die enge Kurve der Abfahrt mit zu hoher Geschwindigkeit nahm.

Seine Gedanken wurden wieder klarer und nüchterner. Langsam wurde ihm bewusst, was geschehen war.

„Das war cool“, sagte Jessica und wandte sich zu ihm um. Ihr Blick verfinsterte sich ein wenig, als sie die leichten Falten auf seiner Stirn sah. „Ist was nicht in Ordnung. Hab ich was falsch gemacht?“

„Ich habe wohl jetzt auch meine Frau betrogen.“

„Wir hatten keinen richtigen Sex“, wandte Jessica ein.

Martin lachte kurz auf. „Meinst du? Sich einen blasen lassen, ist für dich kein Sex?“

„Ja schon“, gab sie kleinlaut zurück. „Aber deine Frau hat es richtig mit einem anderen gemacht. Das ist viel schlimmer.“

„Hey, urteile nicht über meine Frau. Wenn, dann steht nur mir das zu.“ Ihm gefiel nicht, wie sie über Svetlana urteilte. Andererseits, warum verteidigte er seine Frau noch?

„Okay, okay! Es tut mir leid. Bin ich jetzt für dich auch eine Nutte? Zumindest hast du mich ja so genannt.“

„Da wusste ich nicht, was ich sagte. Das, was ich heute Abend erlebt habe, war einfach zu viel für mich. Ich habe das gebraucht, dabei kennen wir uns nicht einmal eine Stunde.“

„Ich hab‘ dich ja sozusagen verführt.“

„Ja, das hast du wohl!“, gab Martin auflachend zurück, der ganze Stress schien sich mit einem Mal gelöst zu haben. „Und das bei Tempo 230!“

„Was?“ Jessica schaute ihn mit großen Augen an.

Das restliche Stück der Fahrt blieben die beiden stumm. Schließlich erreichten sie die Straße, in der sie wohnte.

Jessica schlüpfte wieder in ihre nassen Schuhe. Sie griff an den Türöffner und wandte sich noch einmal Martin zu.

„Das war echt verrückt, aber es war auch cool. Du hast mich vor diesem Scheißkerl gerettet, da musste ich dich doch belohnen.“

„Hey ist gut!“

Sie öffnete die Tür, stellte ihr rechtes Bein auf die Straße und wollte aus dem Wagen aussteigen, als sie noch einmal inne hielt.

„Kommst du mit hoch? Ich hab zwar nur ’ne kleine Bude, aber wir können es uns im Bett kuschelig machen.“

Martin schüttelte den Kopf.

„Nein, ich habe morgen einen schwierigen Tag. Auch sonst ist es besser so.“

„Ich verstehe“, sagte sie mit leiser und etwas trauriger Stimme, stieg aus, ließ die Autotür wieder zufallen und verschwand im Regen.

Martin schaute ihr noch einen Moment nach, während er sein erschlafftes und samenverschmiertes Glied wieder in die Hose steckte. Dann fuhr er weiter zum Hotel.

Svetlana stieß ein leises zufriedenes Schnurren aus, als sie die Zunge zwischen ihren Schenkeln an den Schamlippen spürte. Der Druck war sanft und nur die Spitze züngelte langsam an ihrer Spalte entlang.

Svetlana erzitterte, ein leichtes Pumpen durchlief ihren Bauch, als der leichte Druck nachließ. Dann spürte sie den warmen Zungenrücken an ihrem Kitzler. Ihr Mund verzog sich zu einem zufriedenen Lächeln, als die Zunge über die Reste ihrer Schambehaarung fuhr. Svetlanas Scham war frisch rasiert, nur ein schmaler Strich über ihrer Spalte war verblieben. Lippen legten sich über ihre Schamlippen, küssten sie und saugten zärtlich an der weichen Haut. Dann spürte Svetlana wieder das Spiel der Zunge, wie sie ihre Klitoris umspielte, um im nächsten Moment genau den richtigen Punkt zu treffen, der ihr einen dieser herrlichen Schauer bescherte, der ihr bis in die Zehenspitzen lief.

Svetlana hob den Kopf und schaute zwischen ihre Schenkel, dort wo sich jemand gütlich an ihr tat.

„Es ist so wunderschön!“, gab sie leise seufzend von sich und ließ ihren Kopf wieder nach hinten auf das Kopfkissen zurücksinken.

Eben noch hatte sie bereitwillig ihre Beine gespreizt, um der Zunge Zugang zu einem Ort zu gewähren, der in den letzten Jahren nur von ihren eigenen Händen und ihrem Mann erkundet worden war. Doch jetzt drückte sie ihre Schenkel zusammen und sie spürte den sanften, aber energischen Druck zweier Hände, die ihre Beine wieder auseinander drücken wollten. Der Widerstand, der sich so bot, brachte ihrer Erregung noch einen weiteren Schub. Das Gefühl, dass sie scheinbar doch nicht all zu bereitwillig jemanden erlaubte, dieses frivole Spiel zwischen ihren Beinen zu spielen, erregte sie. Ihrem Mann öffnete sie nur allzu bereitwillig die Beine, doch jetzt, da nicht ihr Ehegatte zwischen ihren Schenkeln lag, war es anders. Noch immer konnte sie nicht glauben, auf was sie sich eingelassen hatte; wozu sie sich hatte hinreißen lassen.

Ihre Hände glitten nach unten, berührten kurz ihre festen Brüste, fuhren über den flachen Bauch und legten sich schlussendlich über den dunklen Haarschopf zwischen ihren Beinen.

Svetlana drückte den Kopf zwischen ihren Schenkeln ein Stück von sich fort und erhöhte gleichzeitig den Druck ihrer Schenkel.

Eigentlich sollte Martin jetzt hier mit ihr im Bett sein. Doch ihr Mann war nicht da. Er war über 300 Kilometer entfernt, bei irgendwelchen dummen Vertragsverhandlungen, anstatt hier bei seiner Frau zu sein. ER sollte es doch sein, der zwischen ihren Schenkeln liegt und seine Zunge spielen lässt. So gefreut hatte sie sich auf diesen Abend mit ihrem Mann. Ein wunderbares Abendessen, sich unterhalten, dabei immer frivoler werden und zum Schluss sich gegenseitig die Kleider vom Leib reißen, um sich dann Hemmungslos zu lieben. Doch dazu war es nicht gekommen und Svetlana hatte sich Ersatz gesucht und diesen Ersatz auch gefunden – dazu einen sehr kundigen und erfahrenen, wie der Zungenschlag zwischen ihren Beinen ein ums andere Mal bewies.

„Verzeih mir Martin! Verzeih!“, flüsterte sie, ließ ihre Hände zurück auf ihrem Bauch fahren und öffnete wieder ihre Schenkel. Ein wolliger Schauer durchströmte ihren Körper, als die Finger kurz über die steifen Nippel ihrer Brüste streiften.

Die Zunge unterbrach ihr süßes Spiel und der Kopf zwischen ihren Beinen hob sich.

„Vergiss deinen Mann, jetzt gibt es nur uns beide. Denk nicht an ihn. Wenn er wollte, wäre er jetzt anstatt meiner hier, aber dann könntest du auch nicht diese herrliche neue Erfahrung machen.“

Svetlana spürte, wie die beiden Händen an ihren Innenschenkeln nach oben fuhren. Warme Finger schoben ihre Schamlippen auseinander und die Zunge, die ihr schon so viele Freuden an diesem Abend bereitet hatte, fuhr mit ihrem Treiben fort.

„Ja bitte, mach weiter!“, hauchte Svetlana seufzend und strich mit ihren zitternden Händen immer wieder durch das lange dünne Haar der Person zwischen ihren Beinen. „Ich kann gar nicht glauben, was hier geschieht, so aufregend, so neu und … geil.“ Svetlana schluckte und schrie kurz auf. Ihr Körper bäumte sich auf und ihre Brüste erbebten wie durch ein Erdbeben leicht. Stromstöße schienen direkt durch ihren Körper zu laufen, ließen sie erzittern.

Die Zunge zwischen ihren Schenkeln hielt abermals inne. Der Kopf zwischen Svetlanas Schenkeln hob sich wieder.

„Wenn du möchtest, hole ich unseren schwarzen Freund zu uns hoch, meine liebe Svetlana. Er wird sicherlich wieder sehr ausdauernd sein.“

Svetlana verkrampfte sich, ein weiterer wolliger Schauer durchfuhr ihren Körper, als sie sich in Erinnerung rief, zu was sie sich an diesem Abend von ihrer Freundin und deren ganz speziellen Freund hatte hinreißen lassen.

„Das klingt sehr verlockend“, gab Svetlana stöhnend zu. „Dein schwarzer Freund hat mich vorhin auch sehr schön verwöhnt.“ Svetlana musste plötzlich wie eine 16-jährige kichern. „Martin hat längst nicht so einen großen und dicken Schwanz“, fuhr sie dann fort. „Du kommst auch auf Ideen, Ellen.“

Svetlana wusste, dass dieser Vergleich unfair war. Trotzdem ließ sie diese Gedanken zu. Fast war es ihr, als könnte sie das monströse schwarze Teil wieder in sich spüren. Es war nicht einmal zwei Stunden her, das weit über die Lehne Sessels im Wohnzimmer gebeugt gewesen war und die kräftigen Stöße von hinten genossen hatte.

Dabei begann der Abend, nachdem klar gewesen war, das ihr Ehemann sich von seinem Termin nicht loseisen konnte, doch so harmlos angefangen.

Svetlana hatte nicht allein sein wollen und so rief sie kurzerhand ihre Freundin Ellen, die nur ein paar Häuser weiter wohnte, an und fragte, ob sie nicht Lust auf einen Klönabend hatte.

Svetlana konzentrierte sich wieder auf das, was ihre Freundin mit ihr machte. Ellen grinste sie an und drückte sanft ihren Daumen auf den gewissen Punkt zwischen Svetlanas Lenden.

„Ich habe noch ganz andere Ideen“, offenbarte Ellen ihrer Freundin und begann mit langsamen kreisenden Bewegungen den Daumen zu bewegen.

„Oh ja“, gab Svetlana stöhnend von sich. „Erzähl mir von deinen herrlichen Ideen!“

Svetlanas Atem wurde um einen Deut schwerer, als sie daran dachte, wie es an diesem Abend zu den Intimitäten mit ihrer Freundin gekommen war. Erst zaghaft, aber dann immer mehr fordernder, hatte sie sich von Ellen an ein bisher unbekanntes Ufer schwemmen lassen. Zuerst der Pornofilm, zwei junge Mädchen mit einem Schwarzen. Selten, dass sie ein solcher Film derart erregt hatte! Und dann dieser schwarze Riese, von dem sie dann anschließend penetriert worden war.

Noch nie hatte sie eine solche intensive Erfahrung mit einer Frau gehabt. Abgesehen von einigen Experimenten in ihrer Jugendzeit und kurz bevor sie ihren Mann kennengelernt hatte, war dies die erste intensive Erfahrung mit einer Frau. Und sie tat gut, diese Erfahrung, sie tat so gut und Svetlana wünschte sich, dass sie nicht enden wollte.

„Ich habe schon länger den Gedanken gehabt, dich zu verführen“, offenbarte ihr Ellen. „Insbesondere, nachdem ich mich mit meinem Rasenmähermann ein wenig näher unterhalten habe.“

„Rasenmähermann? Du meinst diesen Studenten? Rüdiger heißt er, nicht wahr?“, wollte Svetlana wissen und hob fragend ihren Kopf. Der junge und durchaus attraktive Mann kam ebenfalls aus der Nachbarschaft und hatte sich in der kleinen Reihenhaussiedlung als Gärtner angeboten, um seine Finanzen ein wenig aufzubessern. Auch bei ihr hatte er eines Tage vor der Tür gestanden. Doch sie und ihr Mann hatten seine Dienste abgelehnt.

Svetlana war verwirrt. „Was hat er damit zu tun?“

„Wir haben manchmal sehr intensive Besprechungen gehabt“, Ellen betonte das letzte Wort merkwürdig, aber Svetlana dachte sich im ersten Moment nichts dabei. „Dabei kam einmal die Sprache auf dich.“

„Intensiv zu besprechen? Und dabei habt ihr auch über mich gesprochen?“

„Ja, meine liebe Svetlana“, antwortete Ellen mit süßlicher Stimme. Ihre frei Hand fuhr an der Schenkelinnenseite mit aufgerichteten Zeigefinger in Richtung ihrer Spalte. Dieser bohrte sich dann langsam in die feuchte Grotte ihrer Freundin. „Er hat dich schon sehr oft beobachtet, während er in anderen Gärten den Rasen gemäht hat. Besonders dein knapper grüner Bikini gefiel ihm.“

Svetlana musste auflachen. „Diesen kleinen Stofffetzen?“

„Genau deswegen“, antwortete Ellen nur und streichelte abwechselnd die Innenschenkel ihrer Freundin., während sie dem Finger, der an ihrem feuchten Spalt seine Arbeit verrichtete, mit dem Daumen Verstärkung gewährte.

„Oh!“, hauchte Svetlana und wand sich unter dem Griff von Ellens Finger. „Was sagt er denn so?“

„Er würde es gerne einmal mit uns beiden machen.“

„Mit uns beiden? Zusammen?“

„Was denkst du denn? Hintereinander?“, Ellen musste lachen, ob der Verwunderung ihrer Freundin. „Er würde uns auch gerne einmal zusehen.“

„Zusehen?“, kam es stöhnend aus Svetlanas Lippen herausgepresst. Ellens Daumen hatte begonnen ein wenig Druck auf ihren Kitzler auszuüben und verstärkte das Wonnegefühl in Svetlana, das sich mehr und mehr steigerte.

„Bei dem, was wir zum Beispiel gerade machen“, antwortete Ellen und ihr Kopf versank wieder zwischen den Schenkeln der Freundin. Unendlich langsam ließ sie ihre warme feuchte Zunge durch Svetlanas süßer Spalte gleiten, während der Daumen sein Spiel fortsetzte.

Svetlana warf den Kopf nach hinten und öffnete noch ein Stück weiter ihre Schenkel. Mit einem wolligen Seufzer schloss sie ihre Augen und ergab sich der hingebungsvollen Behandlung ihrer Freundin. Aber auch Ellens Offenbarung tat ihr übriges, zudem sie wusste, dass ihr Mann schon ähnliche Gedanken ihr gegenüber geäußert hatte. War es ihr geheimster Wunsch, mit Ben dem schwarzen Fitnesstrainer eine heiße Nacht zu erleben, so wusste Svetlana, dass Martins Wünsche durchaus in Richtung eines Erlebnisses mit zwei Frauen gingen.

„Ihr habt miteinander geschlafen – du und Rüdiger?“, fragte Svetlana wissbegierig und etwas fassungslos. Immerhin war Ellen mindestens 15 Jahre älter als junge Mann.

„Geschlafen? Ich glaube das ist nicht der richtige Ausdruck“, nuschelte Ellen grinsend. „Wie sagt man so schön? Er hat sich förmlich das Rückenmark aus seinem Schwanz gefickt. Beim ersten Mal war er ja noch ein wenig zurückhaltend, aber danach ist er wie ein Stier über mich rüber gestiegen.“

„Und das möchte er auch mit mir machen?“, wollte Svetlana wissen und wunderte sich kaum noch über ihre eigenen frivolen Gedanken. Die Tatsache, dass ihre Nachbarin so unverblümt über das Verhältnis zu ihrem Gärtner sprach, inzwischen ebenso wenig.

Der Gedanke, in ihrem Ehebett mit einer Frau zu liegen, verwirrte Svetlana. Ellen hatte ihr im Laufe des Abends alle Hemmungen und Vorbehalte genommen und jedes Stück davon, was sie ihr entrissen hatte, war zu einer neuen herrlichen Erfahrung geworden.

Natürlich war sie nicht lesbisch, da war sich Svetlana ganz sicher. Sie liebte die führende Hand eines, nein, ihres Mannes zu sehr.

Ellen hatte sie förmlich überrollt und ihr jegliche Bedenken in Windeseile abgerungen. Angefangen hatte alles damit, dass sie Ellen gestanden hatte, auch wenn sie nicht wusste, welcher Teufel sie dabei ritt, dass sie wortwörtlich scharf auf ihren dunkelhäutigen Fitnesstrainer Ben war.

„Oh ja, dass kann ich nachvollziehen, ich durfte ihn ja auch schon ein paar mal in der Sauna bestaunen“, hatte ihr Ellen zugesprochen. Damit war der Bann endgültig gebrochen gewesen. Auch wusste Svetlana längst, das ihre Freundin kein Kind von Traurigkeit war. Immerhin hatte sie drei Ehemänner und ungezählte Liebhaber verschlissen.

„Hast du es mit einem anderen gemacht, seitdem du mit Martin verheiratet bist?“ Ellens Frage riss Svetlana aus ihren Gedanken. Sie öffnete ihre Augen, aber ihr Blick blieb starr auf die Decke gerichtet.

Was für merkwürdige Fragen stellte ihre Freundin nur an diesem Abend?, fragte sie sich unwillkürlich, drängte die Frage aber gleich wieder beiseite. Sie wollte nur noch genießen.

Svetlana spürte, wie sich etwas in ihre Spalte drängte. Sie schaute an sich herab und sah wie Ellen versuchte mehrere Finger in ihre Muschi zu zwängen. Die Hand war zu einem leichten Kegel geformt und Ellen schob sie langsam in das warme Nass ihres Schoßes.

„Oh Gott“, kam es aus Svetlanas Mund. „Du willst mir doch nicht etwa die ganze Hand da hinein schieben?“

„Wenn du mir nicht antwortest, werde ich das wohl tun müssen“, antwortete Ellen mit gespielter Boshaftigkeit und schaute zu der Freundin auf, deren Augen sich immer mehr weiteten.

Svetlanas Arme versteiften sich, ihre Finger krallten sich fest in das Bettlaken und die weiche Matratze. Keuchend beobachtete sie, wie die Finger langsam in ihr verschwanden, bis schließlich nur noch die Ansätze ihrer Hände zu sehen waren. Ellen hielt inne.

„Los, gestehe! Oder ich mache weiter.“

„Was?“

„Hast du deinen Mann schon einmal betrogen?“

Svetlana zögerte, biss sich auf die Unterlippe. Eigentlich war es ganz leicht, zu lügen. Doch die Situation und Ellens fordernde Stimme brachten ihr einen gewissen Kitzel. Nicht das Svetlana stolz auf die Sache von damals, kurz nachdem sie Martin kennen gelernt hatte, gewesen war, aber es war passiert! Martin hatte sie nie davon erzählt und das wollte sie auch nicht ändern. Aber jetzt und hier, gegenüber ihrer Freundin, erregte sie der Gedanke, dieses Geheimnis preiszugeben.

„Geschlafen habe ich nur mit Martin“, antwortete sie schließlich mit stockender Stimme und machte eine kleine Pause. „Jedenfalls seitdem ich mit ihm verheiratet bin.“ Ihr Herz pochte, ob der Offenbahrung, die sie gerade angedeutet hatte.

„Oho!“ Ellen hob ihre Stimme und schob ihre Hand ein kleines Stück weiter in Svetlanas Spalte hinein. „Sollte ich da wohl noch ein wenig nachbohren? Heißt das, du hattest etwas mit einem anderen, als du mit ihm schon zusammen, aber noch nicht verheiratet warst?“

Svetlana schaute zur Seite. Schamgefühl und Erregung hielten sich die Waage.

„Ja“, kam es endlich aus ihr heraus und es war fast ein Schrei.

„Frisch verliebt und dann mit einem anderen rummachen?“, rief Ellen grinsend und kümmerte sich mit ihrer Hand weiter um Svetlana. „Hast deinen Martin gleich zu Anfang betrogen? Ihr habt doch recht schnell geheiratet, oder?“

Ellen ließ ihre Hand immer schneller in Svetlanas feuchter Höhle ein- und ausgleiten. Svetlana nickte nur und bäumte sich unter den heftiger werdenden Bewegungen. Bei jedem Stoß schien die Hand ein kleines Stück weiter vorzudringen und der Augenblick, wo auch ihre Mittelhand gänzlich verschwinden würde, näherte sich immer weiter.

„So schnell bin noch nicht einmal ich in fremde Betten gestiegen. Wenn das dein Martin erfährt, was wird er da wohl zu sagen?“

„Untersteh dich“, gab Svetlana keuchend zurück.

„Oder wenn er erfährt, was du so an deinem Hochzeitstag mit deiner Nachbarin treibst. Vielleicht sollte ich unseren schwarzen Freund wieder nach oben holen, damit er dich noch einmal beglücken kann, so wie vorhin.“

Svetlanas Finger streckten sich, ihre flachen Händen klatschten unkontrolliert auf das Bettlaken. Ihr Atem ging unkontrolliert, verlor sich fast in ein leises Röcheln.

Ihre Gedanken verliefen sich wirr. Für einen Moment sah sie Ben, den kräftigen Farbigen, vor ihrem geistigen Auge, wie er seinen Schwanz tief in sie stieß, sie weit über die Sessellehne drückte und sie hemmungslos vögelte.

Dann waren da wieder die Bilder aus dem Pornofilm, den Ellen mitgebracht hatte. Sie mochte solche Filmstreifen nicht. Nur ihrem Mann zuliebe schaute sie sich solche Videos mit ihm an, selten war es, dass ihr die Szenen und Akteure gefielen. Ihrem Mann stimulierten die Filme zumeist in kürzester Zeit. Das allerdings war etwas, dass in Svetlana einen Vulkan zum Brodeln brachte. Zuzusehen, wie ihr Mann dabei einen Steifen bekam, während er jemanden anderen beim Sex, auch wenn es nur bewegte Bilder waren, zusah.

Doch diesmal, in der Gegenwart der Freundin, war es anders gewesen. Svetlana wusste nicht, ob es daran lag, dass sie sich einen solchen Film mit einer Frau anschaute. Diesmal hatte der Film nichts als pure Lust in ihr hervorgerufen. Schon während der ersten Minuten des Films, hatte sie es zugelassen, dass Ellen mit ihr intim wurde. Sie berührte, streichelte – an Stellen die Svetlana in höchste Erregung versetzten.

Ellens freie Hand legte sich auf Svetlanas Bauch und begann den Bereich um ihren Bauchnabel herum sanft zu streicheln, während sie mit der anderen fast brutal immer wieder in ihr eindrang. Der Kontrast dieser so unterschiedlichen Behandlung machte Svetlana fast verrückt und als dann endlich auch die komplette Hand in ihrer Muschi verschwand, konnte sie sich nicht mehr beherrschen. Ein lang gezogener lauter Schrei entrann ihren Lippen, ihr Oberkörper bog sich nach oben und ihre Finger verkrampften sich.

Als sie der Orgasmus förmlich überrannte, nahm sie kaum noch war, dass sich Ellen spitze Zunge zusätzlich noch an ihrem Kitzler zu schaffen machte.

„Oh Gott“, kam es mehrmals aus ihr heraus. Ihr Körper zuckte und sie warf ihren Kopf hin und her. Ellen stieß ihre Hand noch ein paar Mal mit langsamer werdenden Bewegungen in die Liebeshöhle der Freundin hinein, dann wurde es Svetlana zu viel. Mit der Hand drückte sie die beiden Händen der vor ihr liegenden Frau von sich fort.

„Genug, genug!“, gab sie keuchend von sich und bei jedem Atemzug erbebten ihre Brüste.

„Oh schade“, rief Ellen mit gespielter Enttäuschung.

„Du hast mich fast wahnsinnig gemacht“, warf Svetlana ein. „So etwas ist mir noch nie passiert.“

„Dann hast du einiges versäumt“, gab Ellen grinsend von sich und streichelte mit der feuchten Hand über den Bauch ihrer Freundin.

Mit großen Augen blickte Svetlana auf die von ihren eigenen Geilsaft schimmernden ihrer Nachbarin.

„Du hattest die ganze Hand in mir?“, fragte sie ungläubig.

„Hast es dir gefallen?“ Ellen nickte und grinste.

„Ja! Das hat Martin noch nie mit mir gemacht.“

„Auch kein anderer?“

Svetlana schüttelte heftig den Kopf. „Was denkst du von mir?“

„Du hast doch eben zugegeben, dass du deinen Martin betrogen hast. Wer weiß, was für schlimme Sachen du da zugelassen hast.“

„So ist das nun auch nicht gewesen“, antwortete Svetlana. Dann fing sie plötzlich an zu lachen. „Außerdem war das eine unter Folter erzwungene Aussage, die ist nicht verwertbar.“

„Also was denn nun? Hast du mit einen anderen gefickt oder nicht?“

„Lass jetzt bitte!“ Svetlana wurde zunehmend ungehaltener. Die Lust flaute ab und die Schamgefühle gewannen in ihr wieder die Oberhand.

Ellen spürte mehr instinktiv, dass ihre Freundin sich zurückzog und nicht bereit war, mehr zu offenbaren.

„Okay“, sagte Ellen leise und streckte sich auf dem Bett neben Svetlana aus. „Und was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Abend?“

Svetlana zuckte mit den Schultern und schaute zu der nackten Frau hinüber.

„Dir ist es jetzt diesem Abend schon zweimal gekommen. Jetzt und vorhin, als ich dich mit dem Strapon gevögelt habe und du dir sicher in den buntesten Farben ausgemalt hast, dass es Ben ist, der dich mit seinem schwarzen Gerät nimmt.“

„Erzähl nicht davon, das ist mir jetzt fast peinlich“, gab Svetlana von sich.

„Aber nur fast?“

„Na ja!“ Svetlana druckste herum. „Ich weiß auch nicht, was da in mich gefahren ist.“

„Ich weiß sehr wohl, was da in dich gefahren ist“, sagte Ellen grinsend. „Jedenfalls hattest du schon deinen Orgasmus. Aber ich bin noch geladen bis zum geht nicht mehr. Ich brauche es jetzt auch.“

„Willst du, dass ich den Strapon bei dir ausprobiere?“, kam es Svetlana stockend von den Lippen. Der Gedanke, sich einen künstlichen Schwanz umzuschnallen, um es so mit ihrer Freundin zu machen, war ihr nicht geheuer. Trotzdem würde sie Ellen den gefallen tun und sich revanchieren, wenn sie darauf bestand.

„Nein, lass mal gut sein. Ich brauche jetzt einen richtigen Schwanz. Einen lebendigen, mit einem richtigen Kerl dran.“ Ellen schüttelte energisch den Kopf und lachte ihre Freundin an. Deutlich stand Svetlana die Erleichterung im Gesicht geschrieben.
„Lass uns ein paar Sachen anziehen, die dazu gedacht sind, den Männern den Kopf zu verdrehen und in einen Club gehen.“

„Ich weiß nicht!“, antwortete Svetlana stockend.

„Ich kenne da einen kleinen Club, wo wir sicher schnell fündig werden, wenn wir es richtig anstellen. Da rennt zumeist jungem Gemüse rum, aber denen können wir ja auch mal zeigen, dass an uns Ü-30 Schnepfen noch alles am rechten Platz ist.“

„Du spinnst.“

„Svetlana liebes, ich bin geil. Ich hoffe, ich schockiere dich nicht zu sehr damit, aber das, was ich jetzt brauche, ist ein Schwanz und zwar zwischen meinen Beinen!“

„Und ich soll mitkommen? Weißt du, was du da von mir verlangst?“

„Was denn?“, fragte Ellen herausfordernd.

„Das kannst du vergessen“, gab Svetlana statt einer Antwort von sich. „Ich gehe doch nicht mit dir los, um meinen Mann zu betrügen.“

„Du kannst ja im letzten Moment abspringen, wenn du dich nicht traust. Außerdem hat keiner gesagt, dass du dich ficken lassen musst, wenn du es nicht willst. Aber so ein bisschen heiß machen und spüren, dass man begehrt wird, das kann doch nicht schaden.“

„Das ist keine Frage des ’sich nicht trauens‘. Ich will so was nicht machen.“

„Und was haben wir gerade gemacht?“, hakte Ellen nach und fuhr demonstrativ mit ihrer noch leicht feuchten Hand sanft über Svetlanas Bauch. „Hast du nicht gerade deinen Mann betrogen?“

„Das ist etwas anderes.“

„Oh ja“, gab Ellen ihr recht und zwickte die Freundin in die linke Brust. „Vollkommen was anderes, dein Mann würde wahrscheinlich einen Mordsständer bekommen, wenn er wüsste, was seine liebe treue Ehefrau gerade mit der besten Freundin, die er sicherlich auch nicht unattraktiv findet, getrieben hat.“

„Ellen!“, stieß Svetlana keuchend hervor. „Hör jetzt auf.“

„Stimmt es denn nicht? Stell dir vor, er wäre vor nur wenigen Minuten durch die Tür ins Schlafzimmer gekommen und hätte gesehen, was wir miteinander treiben. Gesehen, wie ich zwischen deinen Schenkeln hocke, dich zum Orgasmus lecke und fiste, während ich ihm meinen nackten Hintern entgegenstrecke?“

Svetlana stockte der Atem. Sie konnte sich durchaus ausmalen, dass ihr Mann gefallen daran finden würde. Sie wusste, dass Ellen ihm durchaus gefiel und auch von seinen Wunsch auf einen Dreier mit zwei Frauen.

„Er würde uns zusehen“, fuhr Ellen fort. „Dabei einen Steifen bekommen, sich seine Sachen vom Leib reißen und mich von hinten nehmen. Vor deinen Augen.“

„Nein würde er nicht“, aber es klang nicht sehr überzeugend, was da Svetlana von den Lippen kam.

„Lass uns ausgehen.“ Ellen stand vom Bett auf und hob ihre Sachen, die am Boden vor dem Bett lagen auf. „Außerdem musst du mir noch in allen Details verraten, welches Geheimnis du vor deinem Mann her trägst.“

„In diesem Club?“

„Du sagst das, als wenn ich von einem Swingerclub rede. Das ist ein ganz normaler Musikclub, in dem getanzt und sich unterhalten wird. Obwohl das sicherlich etwas hätte, mit dir in einem Swingerclub zu gehen.“

„Oh Gott, was soll ich denn da?“

„Dich ficken lassen, du dummes Ding“, rief Ellen und blickte die Freundin leicht zweifelnd an.

„Du bist ganz schön ordinär“, bemerkte Svetlana.

„Das bin ich immer, wenn ich geil bin“, gab Ellen unumwunden zu. „Komm, lass dich überreden. Wir machen uns einen schönen Abend. Schauen, was es da für Männer gibt und ob welche für uns dabei sind. Du kannst ja dann immer noch im letzten Moment kneifen. Ich jedenfalls brauche heute Nacht noch etwas zwischen die Beine.“

„Du bist unmöglich.“

„Ich weiß. Mein Vorletzter hat sogar gesagt, ich kann manchmal ein richtiges ordinäres Fickluder sein.“

Svetlana wollte Ellen schon zurechtweisen, doch dann viel ihr siedend heiß ein, zu welchen Ausdrücken sie sich unten im Wohnzimmer hatte hinreißen lassen. Sogar das Wort ‚Ficken‘ war ihr über die Lippen gekommen und das war in den letzten Jahren eine Seltenheit geworden.

Unwillkürlich fiel ihr die Hochzeitsnacht mit Martin ein. Endlich waren sie allein gewesen, Svetlana hatte es sich auf dem Bett bequem gemacht, das Hochzeitskleid weit nach oben gerafft und ihrem Mann, der ihr den Rücken zuwandte, dabei zugeschaut wie er sich auszog.

„Herr Schreiber“, hatte sie schließlich mit verstellter Stimme gerufen und Martin war richtig gehend zusammen gezuckt. Im ersten Moment hatte er wohl gedacht, jemand anderes wäre im Raum. Aber da war nur seine Frau gewesen, die auf dem Bettrand saß, das Kleid weit nach oben geschoben und die Schenkel weit auseinander gespreizt hatte. Der weiße, aus Spitze bestehende Slip war beiseite geschoben und ihre Finger strichen über ihre Spalte, als sie, in Anlehnung an die Worte des Standesbeamten, sagte: „Herr Schreiber, Sie dürfen die Braut jetzt ficken!“

Oh ja, das hatte er dann auch getan. Obwohl sie beide hundemüde und betrunken waren.

Und dieser herrliche wunderschöne Tag, mit seinem frivolen Ausgang, jährte sich nun das zwölfte Mal.

„Du bist wirklich eine unmögliche Person“, sagte Svetlana zu Ellen und schob sich an den Rand des Bettes.

„Komm, gib doch zu, dass du vorhin lieber einen echten Schwanz in dir gehabt hättest. Als du dann alle Bedenken bezüglich des Umschnalldildos abgelegt hattest, wolltest du doch, dass ich ihn dir immer heftiger hinein stoße. Du warst vorhin eine richtig gierige kleine Hure. Das hätte dein lieber Ehemann sehen oder hören sollen. Der täte glatt glauben, dass du dich tatsächlich von Ben durchvögeln hast lassen.“

„Wo hast du dieses Teil überhaupt her?“, wollte Svetlana wissen und ignorierte, was ihr Ellen gerade verbal an den Kopf geworfen hatte.

„Mein letzter hat mir auch den Strapon hinterlassen.“ Ellen musste kichern. „Ich musste ihn ein paar mal damit in den Hintern vögeln!“

„Was?“

„Er stand darauf in den Arsch gefickt zu werden. Irgendwann wurde mir das zu bunt, da hab ich ihn zum Teufel gejagt. Den Strapon und den Film habe ich dann irgendwann in der hintersten Ecke des Schlafzimmerschrankes gefunden.“

„Oh Gott“, Svetlana schüttelte den Kopf.

Auch Svetlana kam es aus dem Bett gestiegen und beobachtete ihre Freundin beim Ankleiden. Ellen war mitte dreißig und durchaus immer noch eine sehr attraktive Frau. Sie konnte auch als Frau nachvollziehen, dass junge Burschen wie Rüdiger kaum dagegen gefeit waren, Ellen nicht zu erliegen. Ellens Brüste waren ein wenig kleiner als die ihren, aber dafür etwas runder und gleichmäßiger geformt.

Ein kleiner Schauer durchlief Svetlana, als sie sich in Erinnerung rief, wie es gewesen war die großen festen Nippel an ihrem Körper zu spüren, als sich die beiden Frauen das erste Mal an diesem Abend nackt gegenüber gestanden und sich innig umarmt hatten.

Svetlana ging zu ihrem Kleiderschrank hinüber, öffnete ihn und blieb regungslos grübelnd vor ihm stehen.

„Ich weiß gar nicht so recht, auf was ich mich da einlasse“, sagte sie und griff nach ihrem kleinen blauen Kleid, dass sie bisher nur ein einziges Mal getragen hatte, weil sie es im Grunde für zu gewagt hielt. Nur ihrem Mann zuliebe hatte sie es einmal anlässlich einer Feier im Freundeskreis getragen.

Ellen trat an sie heran, drückte sich fest an den nackten Körper der Freundin und griff um sie herum, um die Brüste der blonden Frau kneten zu können. Erneut zuckte ein wohliger Schauer durch Svetlanas Körper hindurch.

„Lass sie unter dem Kleid frei“, hauchte Ellen ihr ins Ohr. Svetlanas Nackenhaare stellten sich nach oben, als sie den warmen Atem der Freundin spürte. „Du hast wunderschöne Brüste und es wäre eine Schande, wenn du sie heute Abend unter einem Büstenhalter verstecken würdest.“

Svetlana schüttelte den Kopf und musste schlucken. Ihr Mund fühlte sich plötzlich wie ausgedörrt an. Langsam bekam sie eine Ahnung von dem, auf was sie sich einließ.

„Komm, lass es zu, dass die Männer heiß auf dich werden, wenn sie ihre Blicke auf dich werfen. Zieh nur dieses Kleid und die Pumps mit den höchsten Absätzen an. Lass sie uns heiß machen!“

„Ich kann doch nicht ohne etwas drunter ausgehen.“

„Warum nicht?“, antwortete Ellen prompt und zwickte sie leicht in die Brustwarzen. Svetlana zuckte leicht zusammen, als sie ein spitzer Schmerz durchzuckte. Ein leichter Stoßseufzer verließ ihre Lippen.

Ellen ließ plötzlich mit der einen Hand von ihr ab und griff nach unten in den Schrank, dort wo eine kleine Plastikkiste auf dem unteren Regalbrett stand. Zielsicher pickte sie ein kleines Stück Stoff heraus und hielt es Svetlana vor die Augen.

„Gut, soviel Stück Stoff gestehe ich dir zu“, sagte Ellen lächelnd und wedelte mit dem winzigen Hauch von Nichts vor den Augen der Freundin hin und her.

„Das geht schon gar nicht. Der String wird sich unter dem Kleid abzeichnen, das ist noch viel schlimmer, als wenn ich nichts darunter trage. Das Ding trage ich nur, wenn Martin möchte, dass ich etwas zum Ausziehen fürs Bett tragen soll.“

„Feigling!“, sagte Ellen nur und fuhr langsam mit der rechten Hand über Svetlanas Bauch nach unten.

Svetlana haderte mit sich. Sie war längst nicht so offen wie ihre Freundin. Früher war das sicher anders gewesen. Bevor sie Martin kennengelernt hatte, war sie mit einer Freundin öfter aus gewesen. Hatte sich provozierend gekleidet, amüsiert, Männer provoziert. Einige wenige Male war es sogar zu mehr zu viel mehr gekommen. Ihre damalige Freundin hatte natürlich einen gewissen schlechten Einfluss auf sie ausgeübt. Doch dann war Martin in ihr Leben getreten und alles hatte sich geändert.

Ellen schien nun wieder etwas in ihr geweckt zu haben. Offen hatte sie mit ihr über ihre kühnsten Fantasien und Bedürfnisse gesprochen. War mit ihr sogar intim geworden.

Svetlana hatte plötzlich fast das Gefühl, in den letzten Jahren irgendetwas verpasst zu haben. Der Sex mit ihrem Mann war gut, ohne Zweifel, auch wenn er in letzter Zeit etwas rar geworden war, doch plötzlich schien etwas in ihr zu sagen, dass es da noch anderes gab, viel mehr anderes. Svetlana konnte dieses neue Gefühl noch nicht richtig deuten. Sie konnte doch nicht einfach anfangen, sich andere Sexualpartner zu suchen, dass auszuleben, was Ellen gerade begonnen hatte, in ihr zu wecken. Sie war schließlich verheiratet, sie liebte ihren Mann und Svetlana war sich sicher, das ihr Mann ebenfalls in den Jahren ihrer Ehe treu geblieben war. So etwas macht man nicht!

Doch sie hatte Blut geleckt. Ihr war nicht wohl bei dem Gedanken, an diesem Abend noch mit ihrer Freundin auszugehen. Aber da war auch dieses kleine neue Teufelchen, dass jetzt in ihr war und ihr zuflüsterte, dass sie ruhig etwas aus sich herausgehen könnte, nur um einfach zu prüfen, wie sie noch auf andere Männer wirkte.

Schließlich seufzte Svetlana und gab sich geschlagen. Sie drehte ihren Kopf und wandte sich Ellen zu.

„Okay, du hast gewonnen, aber du musst dich ebenfalls umziehen. Nicht das ich der einzige Blickfang bin und du keinen Mann abbekommst, den du ja anscheinend so nötig hast.“ Svetlana zögerte einen Moment. „Und du willst dir einen Kerl für die Nacht angeln, nicht ich! Ich komme nur mit, weil ich dich nicht allein zwischen eine Horde notgeiler Typen lassen kann. Irgendjemand muss ja darauf aufpassen, dass du dich benimmst und nicht den erst besten an den Hals wirfst.“

„Jawohl Mama!“, rief Ellen und machte einen militärischen Gruß unbeholfen nach.

Svetlana fing an zu kichern und Ellen stimmte ein.

„Du bist ein Schatz“, sagte Ellen lächelnd, beugte sich nach vorn und küsste Svetlana lang und intensiv auf den Mund.

Die Lautsprecher vibrierten im Takt der Musik. Der DJ hatte begonnen langsamere Musik aufzulegen. Minuten vorher war die Tanzfläche noch von wild abtanzenden Menschen gefüllt, während es aus den Boxen im schnellen Takt krachte, jetzt waren nur einige Pärchen und ein paar einzelne Frauen, ganz in sich versunken, auf der Tanzfläche. Axl Rose klopfte gerade mit Bob Dylans lyrischer Unterstützung an der Pforte zum Himmel.

Ellen bewegte ihren Kopf im Takt der Musik und schaute auf die kleine Tanzfläche. Svetlana saß etwas steif auf ihrem Platz und stützte ihr Kinn mit der Hand ab. Sie wusste, dass ihre Freundin die Männer in ihrem Blickfeld mit ihren gierigen Blicken abtastete und sie so anscheinend ihrer ersten Prüfung auf Betttauglichkeit unterzog.

Es war laut und voll in dem kleinen Tanzschuppen in dem sie Ellen gelockt hatte. Er hieß Little Sin und Svetlana hatte das Gefühl, dass es so ganz anders war, wie die Tanzlokale, die sie bisher kannte.

Eine gewisse frivole Stimmung schien in der Luft zu schweben. Hier wurde geflirtet und gebaggert. Man ging auf Tuchfühlung und vielen, Männlein wie Weiblein, schien förmlich auf der Stirn geschrieben zu sein, dass sie nach einem verruchten Abenteuer suchten.

Svetlanas Herz klopfte ein wenig und sie war sich auch nicht gänzlich sicher, ob es recht war, an diesem Ort zu sein.

Erinnerungen wurden wach. Es waren Erinnerungen, an diesen einen Abend, die ihr plötzlich wieder durch den Kopf gingen. Jenen Abend, auf den sie nicht besonders stolz war, der aber trotzdem auf seine gewisse Art und Weise sehr aufregend und besonders gewesen war. Damals, kurz nachdem es mit Martin angefangen hatte!

Das Lokal, Svetlana wusste nicht einmal mehr genau, wo es war und wie es geheißen hatte, spiegelte damals eine ähnliche Atmosphäre wieder. Und ihre eigene Stimmung, war sie nicht in gewisser Hinsicht ähnlich gewesen? Hatte sie sich damals nicht auch allein gelassen gefühlt und war voller kribbelnder Gedanken gewesen?

Ellen rutschte plötzlich an sie heran und legte die Hand auf ihrem Oberschenkel ab, dort wo ihr kurzes Kleid aufhörte zu existieren. Svetlana spürte die Hitze die von dieser Hand ausging, spürte ihre Weichheit und das zarte leichte Streichen mit denen Ellens Finger ihre Haut berührten, taten ihr übriges.

Bis zu diesem Abend hatte Svetlana jegliche Berührungen Ellens als rein freundschaftlich empfunden. Der Händedruck, eine Umarmung oder ein flüchtiger Kuss waren nur eine Geste unter Freundinnen gewesen, auch wenn Svetlana jetzt viele dieser Körperkontakte im Nachhinein anders deuten würde. Jetzt aber spürte sie mit jeder Faser ihres Körpers und Verstandes die erotische Explosivität in fast jeder von Ellens Berührungen und Annäherungen. War das vorher auch schon so gewesen, nur dass sie es einfach nicht wahrgenommen hatte?

Mit dem Kopf deutete Ellen in Richtung Tresen, an dem zwei junge Männer Platz genommen hatten und sich angeregt unterhielten.

„Schau dir die beiden Bengel an“, frohlockte sie. „Sind die nicht süß und eine Sünde wert?“

Svetlana hob die Augenbrauen und musterte die beiden Männer aufmerksam. Geschmack hatte ihre Nachbarin, das musste Svetlana zugeben, aber waren die beiden nicht ein wenig zu jung? Immerhin hatten beiden Freundinnen längst die dreißig hinter sich gelassen und diese Kerle durften wohl kaum älter als zwanzig Jahre sein.

Interessierten sich Jungs in diesem Alter überhaupt für reifere Frauen, für Frauen, die zehn Jahre und mehr älter waren? Aber dann rief sich Svetlana in Erinnerung, dass Ellen ihr recht ausführlich ausgemalt hatte, was Rüdiger, ihr gerade mal 19-jähriger Rasenmähermann (sie nannte ihn immer ‚mein geiler Rasenmähermann‘) schon alles mit ihr angestellt hatte. Oder besser ausgedrückt, was sie mit ihm anstellte, denn der junge Student schien ihr fast verfallen zu sein, zumindest kam es Svetlana so vor, wenn sie Ellen von ihm berichten hörte.

„Der eine schaut sogar manchmal ganz unverschämt zu uns hinüber. Was meinst du, wollen wir herausfinden, ob die beiden auf etwas reiferes Fleisch stehen?“

„Ellen!“, rief Svetlana entrüstet. „Wie redest du denn? Außerdem war abgemacht, dass lediglich du dir jemanden anlachst. Von mir war nicht die Rede.“

„Komm, hab dich nicht so!“ Ellen ließ ihre Hand ein wenig höher auf dem Oberschenkel ihrer Freundin gleiten und schob sie dabei zwangsläufig ein Stück unter dem Saum ihres knappen Kleides. „So ein kleines Fickerchen kann doch nicht so schlimm sein. Wetten, dass die beiden richtig schöne pralle Schwänze bekommen, wenn sie erfahren, was wir beide vorhin gemeinsam getrieben haben? Lass sie uns damit ein wenig heiß machen. Was kann es denn schaden?“

„Ellen!“ Ein ums andere Mal brachte ihre Freundin Svetlanas Gemütszustand durcheinander.

Was kann es denn schaden? Was kann es denn schaden, den eigenen Ehemann zu betrügen? – das war es, was Ellen im Prinzip damit unterschwellig andeutete. Schon allein die Frage brachte Svetlana aus der Fassung.

Der Abend hatte damit begonnen, dass Ellen sie verführt hatte. Sie, die sich solche Ausschweifungen bisher nur in ihren kühnsten und heißesten Fantasien erlaubt hatte, ließ sich von ihrer Freundin zu lesbischen Spielen verführen. Sie hatten sich gegenseitig ausgezogen, gestreichelt, geküsst und anschließend mehrmals geliebt, um nicht zu sagen, es miteinander getrieben.

Was kann es schaden? Das hatte Ellen auch zu Beginn ihres gemeinsamen Ausfluges in die gleichgeschlechtliche Liebe gefragt. Nach anfänglichem Zögern hatte sich Svetlana mitreißen lassen. Fantasien mit ihr geteilt und all die Liebkosungen der Freundin genossen.

„Ich könnte sie mir auch beide allein gönnen“, gab Ellen lächelnd zurück und riss Svetlana aus ihren Gedanken. „Wäre sicher mal wieder an der Zeit, sich von zwei Kerlen gleichzeitig vögeln zu lassen. Ist schon ein wenig länger her.“

„Du hast schon einmal mit zwei Männern gleichzeitig geschlafen?“

„Du noch nicht?“, fragte Ellen mit einem Grinsen im Gesicht. Svetlana schüttelte vehement ihren Kopf. „Probier es aus! Nichts geht über zwei Schwänze, besonders wenn man sie gleichzeitig zu spüren bekommt. Ich hab das schon beim ersten Mal mit zwei Männern lieben gelernt. Mein Ex vor meinem Ex, oder war es der davor? Bernd oder Dietmar? Ich weiß es jetzt nicht! Einer von beiden nahm mich auf so eine Swingerparty mit. Du glaubst gar nicht, was man da alles erleben kann. Jedenfalls war plötzlich noch ein anderer Kerl da. Anal kannte ich ja schon, aber das dann, während ich es mit zwei Kerlen machte – einfach wow!“

Seufzend griff Svetlana zu ihrem Glas Wein und nahm einen kräftigen Schluck, den sie jetzt brauchte. Ihre Freundin Ellen ging auf Swingerpartys! Wieder ein neues Detail was sie von ihrer langjährigen Freundin bisher nicht gekannt hatte. Schon ein paar Jahre wohnte Ellen ein paar Häuser weiter und die beiden hatten schnell Freundschaft geschlossen. Natürlich wusste Svetlana, dass ihre Freundin häufig wechselnde Partner hatte, sie war ja nicht blind, aber diese ausschweifende Seite an ihr, hatte sie erst im Laufe des Monats kennengelernt. Wusste oder ahnte Martin davon etwas? Svetlana schüttelte den Kopf, auch das konnte sie sich nicht vorstellen. Sie nahm einen weiteren Schluck Wein.

„Ja, trink dir ein wenig Mut an, damit du endlich auftaust „, munterte sie ihre Freundin auf.

„Ich denke, ich bin heute Abend schon genug aufgetaut. Ich kann immer noch nicht fassen, zu was ich mich von dir habe hinreißen lassen.“

„Und dabei war gar nicht so viel Alkohol im Spiel. Allein der Gedanke an deinen schwarzen Fitnesstrainer Ben hat dich so unanständig scharf gemacht.“

„Pscht“, machte Svetlana. „Nicht so laut, nachher hört uns jemand zu. Das wäre mir nun wirklich peinlich.“

„Was? Dass jemand erfährt, dass du es mit einer Frau getan hast oder, dass du scharf darauf bist, einen dicken schwarzen Schwanz in dir zu spüren?“ Ellen hob ihre Stimme demonstrativ an. „Schade, wenn ich die Telefonnummer von Ben hätte, dann könnte ich ihn dir herbei schaffen. Ich hätte ihn dir auch ganz allein überlassen.“ Ellen legte eine kurze Pause ein. „Jedenfalls für den Anfang.“

Svetlana hob ihre Hand, machte eine beschwichtigende Geste, während die andere Hand nicht das erste Mal an diesem Abend in die kleine Handtasche glitt und das Handy hervorholte.

Ellen hielt ihre Hand fest und schob sie zurück zur Tasche.

„Lass das doofe Handy in der Tasche Du hast es jetzt bestimmt schon tausend Mal versucht. Martins wird aus sein.“

„Ich versteh das nicht. Martin hat sein Handy immer an.“

„Nur heute Abend an eurem Hochzeitstag nicht! Tja, was soll man wohl davon halten?“

„Sein Akku wird leer sein.“

„Er könnte sich auch anders melden. Wer weiß, vielleicht will er gerade nicht gestört werden? Hast du dir vielleicht mal Gedanken darüber gemacht, warum dein Mann in letzter Zeit soviel arbeitet? Oder vorgibt, so viel zu arbeiten? Wer weiß …“, Ellen ließ die Andeutung, die in der Luft hing unausgesprochen.

Resignierend schob Svetlana das Handy zurück in ihre Tasche und ließ Ellens Frage einfach im Raum stehen. Svetlana wusste, dass Martin in letzter Zeit hart arbeitete. Oft genug hatte er angedeutet, dass sein Job stark von den Verhandlungsergebnissen mit einem neuen Werbepartner abhing. Und dass er sich mit einer anderen Frau traf, konnte sie sich wirklich beim besten Willen nicht vorstellen.

„Vielleicht sollte ich die beiden einfach mal herbei winken“, sagte Ellen und brachte das Thema wieder auf die beiden jungen Männer an der Bar. Svetlana war sogar etwas froh über diesen Themenwechsel. Ihr Gespräch war leicht in Regionen gedriftet, die Svetlana missfielen und das schien Ellen gespürt zu haben. „Wirst schon sehen, es wird dir gefallen. Machen wir sie erst einmal ein wenig heiß. Dann können wir immer noch weiter sehen.“

„Ellen!“ In Svetlanas Stimme klang schon fast Verzweiflung mit. „Nun hör bitte endlich auf.“

„Svetie, Süße! Ich will dich wirklich nicht zu irgendwelchen Unfug, den du nicht willst, überreden. Aber das, was vorhin zwischen uns vorgefallen ist, hat mich hungrig gemacht. Hungrig auf Männer. Ich will es! Ich brauch es – noch heute! Dich hat es doch auch nicht kalt gelassen, oder?“

Bei jedem Wort ließ Ellen ihre Hand Zentimeter um Zentimeter weiter nach oben gleiten. Längst war die Hand vollständig unter das Kleid gerutscht. Das seltsame Kribbeln, das Svetlana schon bei den ersten vorsichtigen Berührungen ihrer Freundin gespürt hatte, stellte sich wieder ein.

„Liebes“, hauchte die Freundin ihr ins Ohr. „Gib dich deinen Gefühlen hin. Ich spüre doch, das du mehr möchtest.“

Svetlana seufzte, begann den Moment zu genießen und vergaß, dass sie sich in einem gut besuchten Tanzlokal befand. Sie spürte Ellens heißen Atem, spürte ihre Finger, wie sie weiter nach oben krochen und ließ sich gefangen nehmen von der sanften verführerischen Stimme ihrer Freundin.

‚Bitte lass mich!‘, flehte eine Stimme in ihr. Aber da war auch die andere Stimme, diese verführerische, die langsam, aber sicher nach oben kam. Eine innere Stimme, die sie an diesem Abend schon einmal vernommen hatte. Eine Stimme, die sie dazu drängte, ihre Treue zu ihrem Ehemann abzustreifen, wie ein altes, zu lange getragenes Kleidungsstück.

‚Warum nicht?‘, fragte diese Stimme. ‚Vergiss Martin, er hat dich an diesem Abend allein gelassen. Er hat dich noch dazu an deinem Hochzeitstag allein gelassen. Bestraf ihn dafür‘, flüsterte ihr diese frivole Stimme weiter zu. Ein leichtes Zittern durchlief ihren Körper. Sie spürte, dass ihr Teint leicht an Farbe gewann. Auf eine für sie unfassbare Ebene, gefielen ihr diese bösen Gedanken.

Svetlana versuchte dieses böse wollüstige Ich in ihr zurückzudrängen, aber irgendetwas in ihr sagte, dass der Widerstand in ihr von Minute zu Minute schwächer wurde.

Sie riss sich noch einmal zusammen, setzte sich gerade an den Tisch und griff, wie Halt suchend, nach ihrem Weinglas.

„Warum willst du mich zu so etwas verleiten?“, fragte Svetlana mit leiser zitternder Stimme.

„Weil es aufregend ist! Weil es geil ist! Und weil es mir Spaß macht“, hauchte die Freundin ihr ins Ohr, während die Spitze ihres Zeigefingers (endlich) das kleine Stoffdreieck ihres Strings berührte. „Und weil du es willst!“

„Nein!“ Svetlana blickte nach unten, sah Ellens Arm, wie er sich weit unter ihr Kleid geschoben hatte. Der Saum des Kleides war ein Stück weit nach oben gerutscht und verbarg nicht mehr viel von ihren wohlgeformten Oberschenkeln. Ein leichtes Keuchen entrann sich ihren Lippen und ihre Schenkel öffneten sich. Nur um wenige Millimeter, aber sie öffneten sich.

„Und warum schiebst du dann nicht einfach meine Hand beiseite? Warum stehst du nicht einfach auf und gehst?“

„I-Ich … ich …“ Svetlana rang nach einer Antwort. Einer, die sich auch selber geben musste. Sie suchte eine Antwort, die auch sie beruhigen würde, aber so sehr sie darüber sinnierte, sie fand keine. Oder wollte sie überhaupt keine finden? Sie war verwirrt, durcheinander. ‚Lass dich fallen‘, rief es da tief aus ihrem Inneren.

„Du hast es doch schon einmal gemacht! Du hast es mir vorhin doch verraten! Hast dir einen anderen Mann gesucht, obwohl du schon mit Martin zusammen warst. Ich wette, er würde jetzt sogar richtig rattig werden, wenn du ihm davon erzählen würdest.“

Irritiert blickte Svetlana ihre Freundin an.

„Ich soll ihm meinen Fehltritt beichten?“, fragte sie fassungslos, ließ es aber gleichzeitig zu, dass Ellen ihr die Schenkel weiter auseinander schob. Aus dem Augenwinkel heraus sah sie einen jungen Kerl, der im Vorbeigehen, mit großen Stielaugen zu ihnen hinübergaffte. ‚Oh Gott, er sieht mir genau zwischen die Beine. Sieht was Ellen mit ihrer Hand an mir macht.‘

„Erzähl es mir!“

„Ich weiß nicht!“ – ‚Oh doch, du weißt‘, rief dagegen diese frivole und immer mehr fordernde Stimme in ihr.

*

„Hey ihr beiden Süßen!“

Auch wenn die Stimme des Kerls nicht sehr sympathisch war und seine Worte mehr Teil einer plumpen Anmache zu sein schienen, war Svetlana dem Störenfried auf eine gewisse Art und Weise dankbar, entzog sie sich dadurch doch den Nachstellungen ihrer Freundin.

Ellens Hand zuckte zurück. Die Freundin hob fragend die Augenbrauen und schaute zu dem hoch aufgeschossenen Mann, der sich neben ihren Tisch so plötzlich aufgebaut hatte, auf.

„Na Süßer“, sagte sie schließlich und zwinkerte ihm zu. Svetlana blickte irritiert zu ihrer Freundin hinüber.

Klang es fast so, als wenn sich Ellen von dem Typen angesprochen fühlte? Sie blickte zu dem Kerl hinüber und verzog etwas naserümpfend das Gesicht. Der Typ wirkte leicht desorientiert, anscheinend war das Bier, an dem er sich krampfhaft festzuhalten schien, nicht sein erstes und auch nicht sein zweites gewesen.

„Willst du dich nicht zu uns setzen“, forderte Ellen den Mann, den Svetlana auf etwa Mitte zwanzig schätzte, auf und schien all ihren Liebreiz in ihre Stimme stecken zu wollen.

Svetlanas Gedanken rotierten. Noch mehr Unverständnis machte sich in ihr breit. Was hatte ihre Freundin nur vor? Sie wollte sich doch nicht allen Ernstes an diesen Typen heranmachen und ihn als Bettpartner auswählen?

Der Typ frohlockte und setzte sich breit grinsend zu den beiden Frauen an den Tisch. Krachend stellte er sein Bier ab und ließ dabei etwas überschwappen.

„Ihr seid mir schon die ganze Zeit aufgefallen, ihr beiden Hübschen.“ Sein Kopf schwankte ein wenig hin und her. Die Knöchel seiner Hand traten hervor, als er den Griff um das Bierglas verstärkte. Er setzte das Glas an seinem Mund an, nahm einen kräftigen Schluck und schaute anschließend noch ein wenig breiter grinsend zwischen beiden Frauen hin und her. Dabei schien sich sein Blick nicht so sehr auf ihre Gesichter zu konzentrieren, sondern lag ein ganzes Stück tiefer. „Ihr seid wirklich die hübschesten Mädels hier im Schuppen. Hier ist ja nur junges Gemüse unterwegs. Da seid ihr eine unheimlich scharfe Abwechslung.“

Stille am Tisch!

Svetlana sah zu Ellen hinüber. Ellen erwiderte den Blick der Freundin, zwinkerte ihr kurz zu und wandte sich wieder dem neuen Tischgenossen zu. Sie blickte ihm tief in die Augen und fuhr sich langsam mit der Zunge über die Oberlippe.

„Ich heiße übrigens Henry“ stellte er sich vor und fuhr sich nervös mit der Hand durch sein wirres Haar.

Svetlana verzog etwas pikiert das Gesicht und zweifelte immer mehr an dem Geisteszustand ihrer Freundin. Hatte sie die Geilheit vollends übermannt, dass sie auf die ungeschickte und äußerst plumpe Anmache des Typen reagierte?

„Hi Henry, willst du uns nicht etwas zu trinken ausgeben?“

„Klar!“, rief dieser begeistert, blickte sich um und winkte einer Bedienung zu, die gerade in der Nähe war.

Fünf Minuten später hatten die beiden Freundinnen eine volle Flasche Wein auf dem Tisch stehen. Ihr neuer Gönner zahlte und verzog trotz des horrenden Preises keine Miene.

„Und was machen wir noch mit dem angebrochenen Abend?“, fragte er schließlich und blickte gierig in den weiten Ausschnitt von Svetlanas blauen Kleid.

„Na was wohl!“, säuselte Ellen und beugte sich zu Henry ein Stück über den Tisch. Svetlana sah das Glänzen in den Augen des Kerls, als dieser realisierte, wie viel er jetzt von Ellens nackter Haut und Busen erspähen konnte. „Ich denke wir trinken in Ruhe den Wein aus, damit wir beiden Mädels so richtig hemmungslos werden und es kaum abwarten können, mit dir auf deine Bude zu gehen.“

Ellen war jetzt ganz dicht an seinem Gesicht. Schweißperlen bildeten sich auf Henrys Stirn. Mit einem ungläubigen, aber freudigen Grinsen schaute er Ellen weiter in den Ausschnitt.

„Dann werden wir uns ausziehen, ganz nackig machen und vor deinen Augen erst einmal ganz heiße Spielchen miteinander machen, also wir beiden Frauen und du schaust einfach nur zu.

Weißt du, wir kommen gerade von daheim und haben es uns gerade gegenseitig so richtig scharf besorgt. Wir haben uns geküsst, geleckt und meine Freundin wollte sogar, das ich sie mit einem Strap-On ficke. Aber jetzt sind wir scharf auf einen richtigen Mann. Einen Mann, der uns zeigt, wo der Hammer hängt.“

Svetlanas Herz machte Sprünge. Dann rückte Ellen mit ihrem Stuhl sogar noch ein Stück um den Tisch herum und legte Henry die Hand auf den Oberschenkel.

„Du willst doch mit uns ficken, nicht wahr?“, fragte sie unverblümt und schaute ihrem Gegenüber verführerisch in die Augen.

Henry keuchte auf, brachte keinen Laut über die Lippen, nickte aber hastig.

„Mein Freundin“, dabei schaute Ellen kurz zu Svetlana hinüber, „ist schon ganz gierig auf einen dicken steifen Männerschwanz. Und manchmal ist sie so scharf, besonders wenn sie, so wie jetzt etwas getrunken hat, und es reicht wirklich nur ein klitzekleines bisschen, dass sie ganz ferkelige Sachen mit sich machen lässt. Du stehst doch auf ferkelige Sachen?“

Henry nickte wieder eifrig. Er schien sich wie im siebten Himmel zu fühlen und konnte sein Glück anscheinend immer noch nicht richtig fassen.

Endlich aber dämmerte es Svetlana! Nicht eine Sekunde schien Ellen einen Gedanken daran verschwendet zu haben, sich mit dem Typen einzulassen. Sie spielte mit dem armen Kerl!

„Aber weiß du, was du zuerst kannst?“, fragte Ellen und ihre Stimme klang plötzlich nicht mehr so freundlich und lieblich, wie Sekunden vorher.

„Nein!“ Henrys Stimme bebte, seine Hand verkrampfte sich weiter um das Bierglas.

„Dich selber ficken! Und am bestens in dein Knie.“

„W-Was …? Wie?“

„Verschwinde und lass dir ja nicht einfallen, hier einen Aufstand zu machen.“

Zuerst war es Unverständnis, die Svetlana aus seinem Gesicht las, dann Erkennen und schließlich pure Wut.

„Ihr blöden Schlampen habt mich verarscht „, kam es aus ihm heraus und seine Stimme hob sich von Wort zu Wort. „Ihr wollte mich für blöd verkaufen!“ Die letzten Worte waren schon fast herausgeschrien. Einige Köpfe drehten sich zu ihnen hinüber.

„Pscht“, machte Ellen und hielt den Zeigefinger vor den Mund. „Wenn du hier Alarm machst, dann schreie ich ganz laut um Hilfe.“
Henrys Hände bebten. Ängstlich schob sich Svetlanas weit nach hinten an die Lehne ihres Sitzes. Ellen dagegen schien die Situation souverän im Griff zu haben und auch keine Angst zu verspüren.

Wo nahm sie nur ihre gottverdammte Sicherheit her?, fragte sich Svetlana. Was, wenn der Kerl ausrastete und handgreiflich wurde? Grund dazu hatte er allemal.

„Hurenvolk“, zischte er schließlich mit bebender Stimme. Dann erhob er sich und suchte fluchend das Weite.

Kaum war der Mann verschwunden, stimmte Ellen in ein lautes Lachen ein. Svetlana schüttelte aufatmend den Kopf.

„Du bist ja total übergeschnappt, das hätte auch schief gehen können. Du hast den Kerl vollkommen gedemütigt.“

„Ich konnte nicht anders, der Typ war so blöd, da konnte ich einfach nicht anders.“ Ellen griff zu der Flasche und fuhr mit dem Finger hinauf zu dem Flaschenhals. „Und außerdem haben wir jetzt eine neue Flasche Wein. Vielleicht reicht sie aus, um dir endlich die Zunge zu lösen. Ich kann es kaum erwarten, von deiner Verfehlung zu hören. Du hast mich ganz neugierig und kribbelig gemacht.“

„Du bist unmöglich“, zweifelnd schüttelte Svetlana erneut den Kopf, allerdings breitete sich auf ihren Lippen langsam aber sicher auch ein leichtes Grinsen aus.

Ellen nahm das halb gefüllte Glas Wein ihrer Freundin in die Hand und hielt es ihr an die Lippen.

„Komm Geliebte, mach den Mund auf und koste von dem Nektar der Versuchung.“

Svetlana kicherte und öffnete ihren Mund. Das Glas setzte sich auf ihre Lippen, Ellen hob es an und die rote Flüssigkeit floss langsam in ihren Mund. Ellen kippte das Glas ein Stück weiter an, etwas Wein floss plötzlich an den Seiten über Svetlanas Lippen und dann an ihrem Kinn hinunter.

„Hups“, machte Ellen und setzte das Glas ab, dann war sie auch schon mit ihrem Zeigefinger heran, um den Wein daran zu hindern, auf den Tisch zu tropfen. Sie sammelte ihn auf der Fingerkuppe und schob diese der Freundin zwischen die Lippen.

Fast automatisch schlossen sich Svetlanas Lippen um den Finger und saugten das bisschen Wein ein.

„Nicht so gierig“, rief Ellen und zog ihren Finger zurück.

Svetlana schreckte auf und ihr Gesicht gewann etwas an Farbe. Sie schaute sich um und stellte beruhigt fest, dass anscheinend niemand Ellens Spiel mit dem Finger bemerkt hatte.

„Komm, trink noch einen Schluck.“

Es waren schließlich drei große Schlücke, die Svetlana zudem hastig machen musste, um nicht wieder etwas zu vergeuden. Nur noch ein letzter kleiner Rest blieb zurück, als Ellen das Glas abstellte.

Svetlanas Augenlider flatterten, als sie sich die Reste des Weines mit der Zunge von den Lippen wischte.

„Spürst du ihn schon? Zeigt er seine Wirkung? Habe ich deine Zunge schon etwas gelöst?“, überhäufte Ellen sie mit ihren Fragen.

„Du bist furchtbar!“

„Ja, ich bin furchtbar! Furchtbar geil bin ich! Erzähl es mir und dann suchen wir uns einen hübschen jungen Kerl und vernaschen ihn bei mir zu Hause. Vielleicht kommt sogar Rüdiger vorbei, er wollte sich noch bei mir melden. Er hat mir den Tipp für diesen Laden gegeben. Lass uns ihm seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen. Eine Nacht mit uns beiden gemeinsam!“

Svetlana musste aufschlucken. Kichernd hielt sie sich die Hand vor den Mund und schaute zu, wie Ellen ihr Glas neu füllte.

„Im ersten Moment habe ich wirklich gedacht, dass du mit diesem Kerl was anfangen willst.“

„Jeden nun wieder auch nicht.“

„Aber vorhin, als wir bei mir waren, da klang das so, als wenn du wirklich jeden nehmen würdest.“

„Okay, aber da war ich auch ein ganzes Stück wuschiger als jetzt. Aber glaub mir, ich nehme mir heute noch, was ich brauche.“

„Aber ohne mich!“

„Das werden wir ja noch sehen.“ Ellen grinste und schaute sie mit großen Augen an. „Jetzt sag mir endlich mit wem du es damals getrieben hast. Hast dich noch mal richtig von einem anderen durchficken lassen, bevor du in den heiligen Stand der Ehe getreten bist?“

Svetlana zuckte fast resignierend mit den Schultern. Fast beschlich sie das Gefühl, dass das Ganze, was an diesem Abend ins Rollen gekommen war, ihr größter Fehler des Lebens sein würde. Schon die ganze Zeit redete sie sich ein, dass es besser war, zu gehen. Ellen schien eine diebische Freude daran zu haben, sie zu einem Fehltritt zu verleiten. Aber tief in ihrem Inneren ahnte Svetlana, das dieser Stein, der da ins Rollen gekommen war, nur noch durch ein Wunder aufzuhalten war. Sie wusste nur noch nicht, wie weit er rollen würde.

„Okay!“, sagte Svetlana schließlich und holte tief Luft. Ellen rutschte erwartungsvoll näher und schob ihr wieder langsam die Hand unter das Kleid.

„Eigentlich war ich damals mit meiner Freundin Jana verabredet gewesen. Martin kannte ich da gerade knapp eine Woche. Er konnte an diesem Abend nicht und ich wollte mich mit Jana mal wieder treffen. Ich hab damals oft bei Jana geschlafen.“, begann Svetlana mit stockender Stimme. „Sex hatte ich übrigens da noch nicht mit Martin gehabt!“

„Bei ihr,oder mit ihr?“, wollte Ellen grinsend wissen.

„Nur bei ihr!“

„Aber heute habe ich dir doch sicher bewiesen, dass du damals vielleicht doch etwas verpasst hast“, setzte die Freundin noch einmal nach.

Svetlana biss sich auf die Lippen.

„Naja, ich glaube Jana wäre dazu wohl bereit gewesen. Wir haben uns mal in der Dusche gegenseitig eingeseift. Also, es war schon etwas mehr als bloßes Einseifen. Das war schon sehr merkwürdig.“

„Aha!“

„Nein“, Svetlana schüttelte vehement den Kopf. „Es hat zwar gekribbelt und Jana wollte wohl auch ein bisschen mehr, aber ich bin dann schnell aus der Dusche raus.“

„Okay, aber davon wolltest du mir ja nicht erzählen. Nun sag schon, wer war er? Kanntest du ihn? Kenne ich ihn?“

Svetlana schüttelte wieder den Kopf.

„Ich habe ihn in einer Bar kennengelernt.“

„Wow, die brave Svetlana Schreiber hatte anscheinend einen echten One-Night-Stand. Erzähl weiter!“

„Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Es war ein ganz blöder Tag. Ich hatte Stress auf der Arbeit. Meine Eltern stritten sich in der Zeit oft. Es gab besonders viel Zoff mit meinem Vater. Martin kannte ich, wie gesagt, ja erst ein paar Tage und an diesem Tag war er auf Lehrgang oder so etwas, glaub ich.“

Svetlana machte eine kurze Pause und nahm einen Schluck von dem Rotwein.

„Ich wollte zu Jana. Damals hatte ich einen Schlüssel für ihre Wohnung. Ich bin zu ihr hoch, wollte gerade ‚Hallo‘ rufen, als ich diese eindeutigen Geräusche aus ihrem Wohnzimmer hörte.“

Ihre Freundin grinste breit. Ihre Hände trieben weiter ihr böses Spiel unter Svetlanas eng anliegendem Kleid. Zwei Finger hatten sich unter das schmale Bündchen des Slips geschoben und suchten nach dem kleinen Stoffdreieck. Sie war fast selber darüber entsetzt, dass das Spiel der Freundin ihr wieder zu gefallen begann.

„Ihre Wohnzimmertür war einen Spalt geöffnet. Ich konnte genau sehen, was ablief. Jana tanzte nackt und vor ihr auf der Couch saßen Martins Freunde, die auch an dem Abend dabei waren, als ich ihn kennen lernte. Sie waren ebenfalls nackt. Ich hab da gestanden und heimlich zugeschaut. Ich hab gesehen, wie es Jana mit den beiden trieb. Ich war verwirrt. Es hat mich auch angemacht, ich …“

Svetlana schüttelte ihren Kopf und griff wieder zu dem Glas. Eine merkwürdige Trockenheit hatte sich auf ihre Zunge fest gesetzt.

„Ich bin feucht geworden vom Zuschauen“, verschämt blickte Svetlana nach unten und strich sich nervös durch ihr blondes Haar. Ellens Finger hatten längst ihren Spalt gefunden und sie spürte ganz sicher die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen.

„Wow! Du hast dann mit deiner Freundin die beiden Kerle vernascht?“, mutmaßte Ellen, stutzte aber im selben Augenblick. „Hattest du nicht eben was von einer Bar gesprochen?“

„Ich hab mich dann irgendwann wieder davon geschlichen.“

„Schade, so ein Vierer ist eine geile Sache. Man kann da so wunderbar tauschen.“

„Ich …“, Svetlana biss sich auf die Unterlippe und verfluchte innerlich ihre Freundin für diese Bemerkung. „Im Gedanken bin ich zu ihnen ins Wohnzimmer. Aber dann bin ich doch raus.“

„Aber viel hätte nicht gefehlt?“

Svetlana nickte.

„Ich habe gesehen, wie der eine Jana von hinten genommen hat. Sie hat sicher das ganze Haus zusammengeschrien, so laut war sie. Dem anderen hat sie dabei einen geblasen. Ich hab ja gewusst, dass Jana kein Freund von Traurigkeit war, sie erzählte mir oft von ihren Männergeschichten. Aber dass sie es so schamlos mit zwei Männern trieb, das hätte ich nicht für möglich gehalten.“

Ellen schenkte ihr nach und Svetlana nahm dankbar einen weiteren Schluck aus dem Glas. Sie brauchte noch ein kleines Stückchen Mut und Überwindung, um mit ihrer Geschichte fortzufahren.

„Ich bin dann ein wenig ziellos durch die Stadt gezogen. Ich war völlig aufgewühlt. Es wurde schon ein bisschen dunkel und ich hatte keine Zigaretten mehr. Damals habe ich noch geraucht. Da bin ich halt in diese Bar.“ Svetlana setzte wieder an und trank das Glas leer.

„Und dann?“, fragte Ellen vorsichtig.

„Nachdem ich mir aus dem Automaten Zigaretten geholt hatte, habe ich mir etwas zu trinken bestellt. Ich musste ein wenig zur Ruhe kommen. Ich wollte gerade eine rauchen, die Zigarette steckte schon im Mund und ich suchte mein Feuerzeug, als er plötzlich neben mir stand und mir Feuer anbot.“

Die Musik wechselte. 10CC spielte ‚I’m Not In Love‘, aber die eng tanzenden Pärchen auf der Tanzfläche widerlegten auf ihre Art den sanften Song. Viele tanzten eng umschlungen mit ihrem Partner.

„Ich war so gefrustet von dem scheiß Tag.“

Svetlana rang nach Worten, während die Freundin mit ihren Fingern um Einlass in die feuchte Höhle bettelte. Svetlana gewährte ihn schließlich und ließ sich auch bereitwillig die Schenkel ein Stück weiter auseinander schieben. Ein leises Keuchen entglitt ihrem Mund. Sie musste sich auf die Unterlippe beißen, um nicht laut aufzustöhnen. Mit zitternden Lippen blickte sie sich um, hoffte dass sich niemand für sie zu genau interessierte und niemand bemerkte, in welchem Erregungszustand sie sich befand.

Jeder, der etwas länger zu ihnen hinüber schaute, musste unweigerlich erkennen, wie es um sie stand. Ellen war dicht an sie herangerückt, ihr zugewandt, während die rechte Hand zwischen ihren Schenkeln Glückseligkeit versprach.

„Er war nett! Äußerst charmant!“, rechtfertigte sich Svetlana. „Seine Komplimente waren wie Zuckerwasser für meine Seele.“

Die Lippen der Freundin näherten sich langsam ihrem Mund. Sie hauchten einen kleinen sanften Kuss auf ihre Wange. Ein weiterer wohliger Schauer durchfuhr Svetlana.

„Ist schon okay“, hauchte Ellen und ihre Berührungen mit ihren Fingern wurde sanfter. „Du brauchst dich nicht zu schämen.“

Die Freundin wandte sich von Svetlana ab und schaute zu den beiden jungen Männern hinüber, zu denen sie schon mehrmals am Abend Blickkontakt aufgenommen hatte.

„Schau dir die beiden Jungs einmal genauer an. Die bekommen gar nicht mehr ihre Münder zu. Ob ich sie ein wenig mit dem Kuss verwirrt habe, den ich dir gerade gegeben habe, oder sehen sie, dass ich meine Hand unter dein Kleid geschoben habe? Vielleicht fragen sie sich gerade, ob ich schon an deiner Muschi spiele.“

Svetlana schluckte und folgte dem Blick ihrer Nachbarin.

„I-Ich … Ich – hoffe nicht“, stotterte sie sich einen zurecht und legte ein verlegenes Lächeln auf, als sie sah, wie der eine der beiden Kerle ihren Blick erwiderte und ihr zulächelte.

„Und wie lange hat dein One-Night-Stand gebraucht, um dich ins Bett zu bekommen?“, fragte Ellen, anstatt auf ihre Freundin einzugehen.

„Wir haben uns lange unterhalten. Irgendwann wollte der Wirt zumachen. Muss wohl Mitternacht gewesen sein. Er wollte mich in einem Taxi nach Hause bringen, aber …“

„Aber was?“, fragte Ellen und rückte noch ein Stück näher an sie heran. Svetlana spürte den warmen Frauenkörper, spürte ihre Finger, die eine kleine Entladung nach der anderen in ihr verursachten.

„Aber wir sind dort nie angekommen. Wir küssten uns in der Taxe, umarmten uns. Ich weiß, wie ich im Rückspiegel erkennen konnte, dass der Taxifahrer immer wieder zu uns starrte.“

Svetlana blickte kurz auf, sah wie die beiden Männer auf der anderen Seite der kleinen Bar miteinander sprachen und ihre Blicke immer wieder zu ihnen hinüber streiften. Sie war sich sicher, dass die beiden sich über sie unterhielten.

„Dann sagte er …“, wieder stockte Svetlana und bedachte Ellen mit einem leicht verzweifelten Gesichtsausdruck. „Ich weiß nicht einmal mehr, wie er hieß!“

„Nennen wir ihn einfach Mr. OneNightStand!“, sagte Ellen grinsend und schob den ausgestreckten Zeigefinger tief in den feuchten Spalt ihrer Freundin. Svetlana stieß einen leichten abgehakten Schrei aus. Verschämt hielt sie sich die Hand vor dem Mund. Die Menschen um sie herum schienen aber keine weitere Notiz von ihren frivolen Umtrieben zu nehmen. Nur die Hälse der beiden jungen Männer schienen etwas länger zu sein.

„Dann sagte er dem Taxifahrer den Namen seines Hotels. Der Taxifahrer machte sofort kehrt. Ich sehe immer noch sein verstehendes Grinsen im Gesicht, das ich durch den Rückspiegel erkennen konnte, so als wäre es gestern gewesen. Wir stiegen aus, gingen geradewegs hoch auf sein Zimmer. Ich ließ mir die Kleider vom Leib reißen. ‚Jetzt gehörst du mir‘, sagte er und dann warf er mich aufs Bett.“

Svetlana biss sich auf die Oberlippe, setzte das Glas an und trank es mit einem Schluck aus. Ihr Atem bebte, unsicher blickte sie in das Rund der kleinen Tanzbar und dann wieder zu ihrer Freundin.

„Er zog sich aus. Ich spürte seine begehrenden Blicke. Sein Glied war ganz steif. Ich hab‘ die Schenkel weit geöffnet, an mir gespielt. Ich war voller Gier und Verlangen. Ich wollte es so sehr. An Martin habe ich da nicht mehr gedacht. Er war einfach aus meinem Kopf verschwunden. Dann kam er zu mir aufs Bett und …“

„… und du hast mit ihm gefickt? Hast dich von einem wildfremden Menschen vögeln lassen, nicht wahr?“

Svetlana nickte.

„War er gut?“ Wieder Nicken.

„Ich brauchte das irgendwie an diesem Abend.“

„Frustfick?“ Ellens Mundwinkel zuckten, ein leichtes diebisches Grinsen zeichnete sich ab.

„Vielleicht! Ich hab das noch nie jemandem erzählt! Kannst du dir vorstellen, wie lange ich mit einem schlechten Gewissen herum gerannt bin?“

Ellen grinste plötzlich. „Aber gefickt hat er dich gut?“

Svetlana schloss die Augen, senkte den Kopf nach unten und nickte leicht und verschämt.

„Mit Martin ist es toll und sehr schön, aber das war der Hammer.“

„Den ganzen Frust rausgefickt?“

„Ja.“

„Vielleicht wird es ja wieder mal Zeit?“

„Du … du … bist unmöglich.“

Ellens Blick ruckte kurz nach oben. Der DJ wechselte zu einem schnelleren Sound. Starke harte Bässe dominierten nun.

„Jedenfalls hast du mich mit deiner kleinen Erzählung wieder ganz schön scharf gemacht. Später solltest du mir einmal ein wenig mehr Details erzählen. Ich bin ganz versessen darauf, zu erfahren, was er alles mit dir angestellt hat.“

„Ich erinnere mich manchmal gerne daran.“ Svetlana rutschte ein Stück von ihrer Freundin fort. Auch an ihr war der kleine Sprung in die Vergangenheit nicht spurlos vorbei gegangen.

„Unsere stillen Verehrer sind wohl immer noch unentschlossen. Wir sollten ihnen die Entscheidung, über das, was sie vielleicht gerne mit uns anstellen möchten, etwas erleichtern. Oder was meinst du Svetie?“

„Und was willst DU machen?“, fragte Svetlana zögerlich.

Ellen stand auf, griff zu ihrer schmalen ledernen Handtasche und hängte sie sich über die Schulter. Sie wiegte ihren Körper im Rhythmus der Musik und nahm Svetlana schließlich an die Hand.

„Los komm, lass uns noch ein wenig abtanzen und die beiden Jungs dabei ein bisschen heiß machen.“

Fast widerstandslos ließ sich Svetlana von der Freundin auf die Tanzfläche ziehen, nachdem sie im letzten Moment noch selber zu ihrer eigenen Tasche greifen konnte. Vielleicht war es gut, einfach nur den Abend zu genießen. Sie musste ja nicht den gleichen Fehler wie damals machen, sagte sie sich und ein bisschen Spaß konnte nicht verboten sein.

Schnell ließ sie sich von der Unbekümmertheit ihrer Freundin einfangen. Sie vergaß fast alles um sich. Nur noch die Musik und Ellen, die Freundin, die ihr eine neue Facette in Sachen Liebe (oder sollte sie es lieber in Sachen Sex nennen?), beigebracht hatte, waren um sie. Wie in Trance bewegte sie sich zum Takt der Musik und beobachtete die Freundin.

Erst jetzt wurde Svetlana richtig bewusst, dass Ellen sehr sexy und gewagt gekleidet war und dass ihr selber das Outfit der Freundin auf eine gewisse unbestimmbare Art ansprach. Sie wusste das Ellen unter dem knappen Faltenrock nur einen Hauch von Slip trug. Einen Slip der ohne Probleme in eine Streichholzschachtel passen würde. Bei jeder ruckartigen Bewegung ihrer Hüften, konnte sie und damit sicherlich auch jeder andere Beobachter das Ende ihrer halterlosen schwarzen Nylons sehen. Dazu trug sie ebenfalls schwarze Pumps. Ihre bloßen Brüste hatte Ellen unter ein knapp bemessenes schwarzes Korsett aus Leder gezwängt. Die Verschnürung auf der Vorderseite war großzügig gewählt. Das Halbrund ihrer Brüste war deutlich zu sehen.

Noch vor Tagesfrist hätte sie es nicht für möglich gehalten, dass sie ein solcher Anblick innerlich berührte, etwas zum Klingen in ihr brachte, doch jetzt brachte sie der Anblick sogar sehr in Wallung.

Immer mehr ließ sich Svetlana von der Musik treiben. Wollüstige Gefühle machten sich plötzlich in ihren Lenden breit. Sie spürte den Sex, der in der Luft zu hängen schien. Ellens Bewegungen wurden abgehakter, ihre Hüften schwangen im Takt der Musik. Sie wiegte ihren Oberkörper vor ihrem auserkorenen Favoriten hin und her, als wolle sie sich feil bieten. Aber Svetlana spürte an den Blicken der beiden jungen Männer, dass ihre Augen nicht nur von der Freundin wie von Magneten angezogen wurden. Verschwommen bekam sie mit, dass die beiden Männer immer wieder mit ihren Blicken auch ihren Körper musterten.

Konnten sie sehen, dass sie keinen BH trug? Verfolgten sie die Abdrücke des kleinen Stringtangas, der sich deutlich unter ihrem engen Kleid abzeichnen musste?

Svetlana fühlte sich auf einmal begehrt. Nicht das Martin sie nicht mehr begehrte, auch wenn der Sex zwischen ihnen seltener geworden war, aber hier waren es andere Männer, junge Männer, die sich, anscheinend nur um ihres Körpers willen, nach ihr verzehrten. Sie mochte gut und gerne 15 Jahre älter als die beiden sein, aber trotzdem war ihnen die Gier deutlich anzusehen. Diese beiden Kerle wollten sie, wollten sie und ihre Freundin und das brachte Svetlanas Blut förmlich zum Kochen.

Ellen baute sich vor einem der beiden auf, hob die Arme und bewegte ihren Körper wie den einer Schlange. Svetlana war nicht in der Lage zu registrieren, ob die anderen Gäste diese hocherotische Spannung bemerkt hatten, die zwischen ihr, Ellen und den beiden jungen Männern entstanden war.

Ellen, die sich den Blondschopf als Opfer ausgesucht hatte, kam ihm immer näher Unwillkürlich fragte sich Svetlana, ob sie mit ihren Oberkörper bereits Körperkontakt aufgenommen hatte. Jedenfalls hatten sich nun die Blicke der beiden Kerle allein auf ihre Ellen fokussiert.

Tanzend verfolgte Svetlana, wie sich die Freundin nach einer Weile aufstellte und ihren Mund an das Ohr des fast um einen Kopf größeren Mannes hielt.

Sie flüsterte ihm etwas zu. Ihr Gegenüber hob die Augenbrauen, schaute mit verdrehten Augen zu seinem Freund hinüber und brachte ein etwas irritiertes, aber sichtlich begeistertes Nicken zustande. Ellen wandte sich Svetlana kurz zu, blinzelte verschwörerisch und packte ihr neu gewonnenes Opfer am Arm, um es von der Tanzfläche zu lotsen.

Kopfschüttelnd hielt Svetlana in ihren Tanzbewegungen inne. Was hatte sie dem Typen nur zugeflüstert? Auch der andere Typ, ein schlanker Kerl, mit einem dunklen Kurzhaarschnitt, schien im ersten Moment etwas verwirrt zu sein. Doch als er Svetlana wieder gewahr wurde, hellte sich sein Blick erneuzt auf.
Ellen, mit dem Mann in ihrem Schlepptau, indes verschwand in der Menge. Mit etwas Erstaunen stellte Svetlana fest, dass ihre Freundin den Jüngling in Richtung der Toiletten entführte. Sie wollte doch wohl etwas nicht ..?

Svetlana versuchte den beiden zu folgen. Die Neugier hatte sie gepackt. Wollte Ellen etwa gleich hier ihre sexuellen Vorsätze in die Tat umsetzen? Mit dem Kerl, den sie eigentlich überhaupt nicht kannte, in eine der Toilettenkabinen gehen und es einfach mit ihm treiben?

Auch wenn Ellen ihr so einige Umtriebe an diesem Abend offenbart hatte, wollte sie so etwas nicht glauben. Oder wollte sie auch diesen Kerl auf eine ähnliche Art und Weise erniedrigen, wie sie es schon erst vor ein paar Minuten getan hatte?

Mit einem merkwürdigen Gefühl in der Magengegend, das irgendwo zwischen Unwohlsein und Wollust hin und her schwankte, folgte sie den beiden.

Sie drängte sich durch die kleine Menschenmenge, zumeist Männer, die sich um die Tanzfläche geschart hatten.

Einige Augenpaare der Männer blickten sie nur allzu gierig an und einer der Gesellen wollte partout nicht beiseite gehen, weil er anscheinend hoffte, den Abdruck ihres Busens an seiner Schulter zu spüren. Svetlana tat ihm allerdings nicht den Gefallen und wandte sich im letzten Moment ab.

Sie erreichte die Tür, die zu den Toiletten führten. Daneben, in einer kleinen dunklen Ecke stand eng umschlungen ein junges Pärchen.

Sie bemerkte einen kühlen Luftzug und schaute zur Seite. Hinter einer Absperrung, die aus einer von Wand zu Wand gespannten Kette und einigen Dutzend aufgestapelten Getränkekisten entlang der Wände bestand, sah Svetlana eine Tür, die nur angelehnt war und nach draußen zu führen schien.

Zielstrebig ging sie auf die Tür zu, hob die Kette kurz an und ging drunter durch. Sie ging zur Tür und schob sie langsam auf. Nur ein dumpfes Licht an einer Wand erhellte den kleinen Hinterhof, auf dem sich ein Müllcontainer, ein wenig Unrat, Sperrmüll und Ellen mit ihrer blonden Eroberung befanden.

Ellen kniete vor ihm und war gerade dabei, seine Hose zu öffnen. Sie schaute zu ihrem Opfer hinauf und lächelte ihn an, dann griff sie in seine Hose und holte seinen bereits stark angeschwollenen Schwanz aus der Hose.

„Na Kleiner?“, hauchte Ellen ihm zu. „Der wird doch bestimmt noch ein Stückchen größer, nicht wahr?“

Svetlana machte ein paar Schritte vorwärts und gab der Tür einen leichten Schubs, so dass sie ins Schloss fiel.

Der junge Mann, vor dem Ellen kniete, lehnte sich an den Maschendrahtzaun der den kleinen Hinterhof abgrenzte. Svetlanas Freundin umschloss mit ihrer Hand seinen Schwanz und begann ihn mit langsamen Bewegungen zu wichsen. Der Blondschopf stöhnte entzückt auf. Seine Augen verdrehten sich und er schaute zu Svetlana hinüber. Er sagte nichts, aber Svetlana konnte seinen unausgesprochenen Wunsch von den Augen ablesen.

Er wollte sie dabei haben, das spürte sie ganz deutlich. Seine Blicke sagten ihr, dass sie sich neben die Freundin knien sollte, um ebenfalls Hand an ihn anzulegen. Doch Svetlana bleib einfach nur stehen, lehnte sich gegen die Hauswand und schaute wie gebannt dem Schauspiel zu, das sich ihr bot.

Ellen stülpte nun ihre Lippen über das kräftig gewachsene Glied des jungen Kerls und sog ihn tief in ihren Mund ein. Es schmatzte laut, als sie ihn nach einer Weile wieder aus ihrem Mund entließ, nur um dann mit ihrer Zunge kräftig über seine Eichel zu fahren.

Svetlana konnte ihre Hände nicht mehr unter Kontrolle bringen. Sie schienen sich zu verselbstständigen, fuhren an ihren Oberschenkeln entlang und schoben das kurze Kleid Stück für Stück nach oben. Sie ließ sich von ihren Gefühlen übermannen. In ihren Gedanken war sie es sogar, die nur wenige Schritte entfernt vor dem Jüngling hockte und ihm den Schwanz blies.

Ellen wechselte ein wenig die Position, um ihre Füße gleichmäßig zu belasten, dann packte sie den Blondschopf, von dem sie wohl nicht einmal den Namen kannte, mit der anderen Hand zusätzlich an die Eier.

„W-Wow, bist du ein heißes Luder“, rief er außer sich und strich mit der Hand durch Ellens Haare.

Svetlanas Hände fuhren gerade ein kleines Stück unter ihrem String, als sie plötzlich eine Bewegung hinter sich spürte und im nächsten Moment an den Lenden gepackt wurde. Zwei kräftige Hände zogen sie ein Stück nach hinten. Ihr Kleid wurde nach oben geschoben. Svetlana verdrehte den Blick nach hinten und sah den Freund des Blonden. Sie ließ es einfach geschehen, dass er ihr das Kleid bis unter die Achseln schob.

Bei den Gedanken, dass sie praktisch nackt war, nur einen kleinen schwarzen String trug, stieß sie einen nicht zu überhörenden Seufzer aus. Die sporadischen Regenfälle und die Abendluft hatten die Temperatur nach unten sinken lassen. Ein kühler Windhauch fuhr über die nackte Haut und ließ ihren Körper frösteln.

„Ihr seid ganz schön geile Schlampen“, rief der Kerl hinter ihr. Fordernd schoben sich seine warmen Hände nach oben, griffen nach ihren Brüsten, deren Nippel fest waren und weit in die Luft ragten. Seine Worte gefielen Svetlana nicht, aber das was er mit seinen Händen machte, wie ihn seine Finger berührten, das gefiel ihr dagegen sogar sehr. Ihre Brustwarzen waren fest zwischen seinen Fingern eingeklemmt, die langsam die Nippel hin und her rollten.

Ein leiser dumpfer Klingelton ließ sie aufschrecken. Schon wollte Svetlana nach ihrer Tasche greifen. ‚Martin, das muss Martin sein‘, zuckte es ihr durch den Kopf. Doch dann merkte sie, dass es nicht ihr Handy war, das geklingelt hatte.

Stirnrunzelnd sah sie zu, wie Ellen, die Schwanzspitze zwischen ihren Lippen beibehaltend, mit ihren Händen versuchte, die kleine Tasche zu öffnen, um das Handy herauszuholen. Enttäuscht biss sich Svetlana auf die Zunge.

„Deine Freundin ist ja echt abgefahren. Geht ans Handy und bläst seelenruhig weiter.“ Svetlana spürte, wie der zudringliche Mann hinter ihr mit der Hand nach unten fuhr und plötzlich mit den Fingern ihre Schamlippen durchpflügte. Sie drückte ihm ihren Körper entgegen und spürte seinen harten Schaft durch das Kleid und seine Hose.

Svetlana musste stöhnen. Fast verlor sie den letzten Rest Beherrschung. Sie wollte ihm schon sagen, dass er ihn endlich herausnehmen und ihre nasse Muschi stecken sollte, es ihr besorgen sollte. Sie wollte es so sehr. Aber sie brachte es nicht heraus, sondern wartete schon fast sehnsüchtig darauf, dass er es einfach tat.

Als Ellen schließlich ihr Handy ans Ohr führte, nachdem sie kurz auf das Display geschaut hatte, musste sie den Schwanz aus ihrem Mund entlassen, nahm ihn dafür aber in die Hand und wichste ihn kräftig.

„Hi Rüdiger“, rief sie mit freudiger Stimme. „Das ist ja toll, dass du dich meldest. Wir sind gerade im Little Sin.“

Ellen verlagerte das Handy ein Stück und ließ ihre Zunge über den Schaft gleiten.

„Ja, wir wollen hier bald abhauen“, fuhr sie nach einer kurzen Pause fort. Dann blickte sie zu dem Blondschopf hoch. „Ich glaube, ich bin hier gleich fertig.“

Svetlanas Hintermann strich ihr nun mit dem Finger am Rücken entlang und machte auch bei der Pospalte nicht halt.

„Ihr älteren Tussen braucht es manchmal so richtig pervers, oder?“, flüsterte er ihr zu und klatschte ihr die Hand fest auf den Hintern. Svetlana schrie unterdrückt. „Eure Ollen sind bestimmt nicht mehr so gut drauf.“

Svetlana erstarrte, was der Typ von sich gegeben hatte gefiel ihr überhaupt nicht, zudem kniff er sie nun fast brutal an der Brust.. Fast (aber auch nur fast) wäre sie bereit gewesen, sich auf mehr, als nur Anfassen einzulassen, doch plötzlich war ihre Lust hinfort geschwemmt. Der Schlag auf ihr Hinterteil hatte weh getan.

„Bläst du mir auch einen?“, fragte er dann. Er legte die Hände auf ihre Schulter und versuchte sie nach unten zu drücken. „Meine aktuelle Torte tut sich da noch schwer, weißt du. Da wäre es prima, wenn du es jetzt mal bei mir machen würdest.“

Im Tanzlokal und aus der Ferne hatte der Dunkelhaarige sehr schüchtern und zurückhaltend gewirkt. Doch jetzt, wo die vier hier allein auf dem Hinterhof des Little Sin verweilten, schien er sich der schmuddeligen Atmosphäre anzupassen.

Ihr wurde fast übel. So hatte sie sich die Sache nun wahrlich nicht vorgestellt. Wenn Ellen ihren Spaß haben wollte und es ihr hier auf dem Hinterhof gefiel, dann war das ihre Sache. Für sie war jetzt definitiv der Schlusspunkt gesetzt. Sie war erstarrt, ertrug nur noch die jetzt für sie unangenehmen Berührungen.

Der Blonde stöhnte nun etwas lauter auf und warf dabei den Kopf nach hinten.

„Okay, dann holst du uns gleich ab, wir warten in der Nebenstraße vom Little Sin, da wo auch der Bus lang fährt“, hörte Svetlana ihre Freundin rufen. Ellen beendete das Gespräch, verstaute ihr Handy wieder in der Handtasche und widmete sich dann wieder voll und ganz mit ihrem Mund dem Schwanz des Blondschopfes. Tief sog sie das steife Glied in ihren Mund.

Der Dunkelhaarige hinter Svetlana schien nun etwas ungeduldig zu werden, zumal sie sich mit aller Kraft gegen seine drückenden Hände stemmte.

„Was ist nun?“, fragte er ungeduldig.

„Vergiss es“, antwortete Svetlana, aber es ging in dem plötzlichen Lustschrei des Blonden unter. Svetlana sah wie Ellen schnell und kräftig mehrmals schluckte. Der Typ ergoss sich in ihrem Mund. Schließlich ließ sie den Schwanz aus ihrem Mund herausgleiten.

„Cool, du bist ja echt ein Schnellspritzer“, rief sie und wischte sich mit dem Handrücken das Sperma von den Lippen.

Der Schwanz von dem Typen wippte auf und ab und entließ noch einen letzten Spritzer an Samenflüssigkeit. Ein paar Tropfen klatschten Ellen ins Gesicht und ihren Haaren.

„Wow“, rief der Beglückte und packte seinen Schwanz zurück in seine Hose. „Hey, du bist ja echt geil.“

„Habe ich dir doch gesagt.“ Ellen fuhr mit der Zunge über ihren Handrücken und vertilgte die letzten Reste des Spermas.

„Deine Freundin hat auch geile Titts. Die würde ich auch gerne mal ausprobieren. Wollt ihr nicht zu uns auf die Bude kommen? Dann können wir noch ein bisschen zu viert ficken“, fragte er unverblümt und schaute zu Svetlana hinüber.

Svetlana stand immer noch halb entblößt auf dem Hinterhof. Allerdings war sie gerade dabei, energisch die beiden Hände des anderen Typen abzustreifen.

„Stell dich nicht so an, ich will auch abspritzen“, rief er und seine Stimme klang nun deutlich ungehaltener. Die Situation eskalierte.

Ellen stand auf und blickte zu ihnen hinüber.

„Hey Mann“, schrie sie ihn an. „Kapierst du nicht, dass sie nicht will?“

Svetlana riss sich los und schob gleichzeitig ihr Kleid nach unten. Der Typ hinter ihr wollte einen Schritt auf sie zu machen.

„Hey Alter“, rief sein Freund, der nun auch merkte, dass Svetlana nicht sehr begeistert von den Annäherungsversuchen seines Freundes war. „Lass sie in Ruhe. Wir gehen rein und reißen für dich eine andere Tusse auf.“

„Du hast ja deinen Spaß gehabt, Sven! Aber meine hier zickt nur rum.“

Der Blondschopf stellte sich zwischen Svetlana und seinen Freund.

„Wir wollen hier keinen Ärger“, rief er seinen Freund zu. „Das ist es nicht wert.“ Der Dunkelhaarige wurde von dem Blondschopf gepackt und Richtung Tür gezogen.

„Nichts für ungut“, sagte der Blondschopf noch, „aber meinem Kumpel brennen manchmal die Sicherungen durch.“ Er hob die Hand zum Abschied und zwinkerte Ellen zu. „Du warst echt klasse. Wenn ihr nachher trotzdem Bock habt, könnt ihr ja doch noch zu uns rüber kommen. Wir bleiben noch ein bisschen.“

Dann waren die beiden verschwunden und ließen eine erleichterte Svetlana und ihre Freundin zurück.

„Was war denn?“, wollte Ellen wissen. „Schlechtes Gewissen?“

„Der war einfach nur ekelig und fing an, mir weh zu tun“, Svetlana schüttelte den Kopf. „Aber man gut. Ich weiß wirklich nicht was passiert wäre, wenn er anders gewesen wäre.“

Ellen grinste breit. „So ein kleiner Hinterhoffick wäre bestimmt ’ne coole Sache gewesen.“

Widerstandslos ließ sich Svetlana von Ellen näher heranziehen. Die Hände ihrer Freundin legten sich auf ihrem Rücken und streichelten sanft. Svetlanas Leib erzitterte, als sie den warmen wohligen Körper von Ellen spürte. Ellen ließ eine Hand langsam auf ihrem Rücken entlang nach unten fahren. Sie erreichte den Po und fuhr mit ihrem Finger seitlich entlang des schmalen Bundes ihres knappen Strings, der sich unter dem Kleid abzeichnete. Ihre Wangen berührten sich und rieben sanft aneinander.

Svetlana seufzte zufrieden auf und gab sich für einen Augenblick ganz ihren wollüstigen Gefühlen, die die Berührungen der Freundin in ihr herriefen, hin. Sie spürte wieder diese fast unstillbare Gier nach mehr in sich aufsteigen.

In einer kleinen Nebenstraße, nahe dem Little Sin, hatten sich die beiden Frauen neben einem dunklen Hauseingang zurückgezogen und warteten nun auf Ellens jungen Liebhaber, der sie abholen sollte.

„Arme Svetlana“, tröstete Ellen ihre Freundin und gab ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. „Das der Typ so bescheuert war, tut mir echt leid. Der wirkte drinnen noch so schüchtern und süß, deshalb wollte ich ihn dir überlassen.“

„Ist schon gut“, antwortete Svetlana und genoss die Berührungen ihrer Freundin. Heißkalte Schauer liefen ihr über den Rücken, als sich in ihrem Kopf noch einmal die Szene auf dem Hinterhof des Little Sin wie im Zeitraffer ablief.

Ihrer Freundin zuzusehen, wie sie den Schwanz des jungen Kerls aus dem Little Sin blies, hatte sie fasziniert und dann sogar erregt. Fast wäre sie zu den beiden herangetreten, um ihr beizustehen und um der eigenen Lust ein Ventil zu geben. Dann aber war plötzlich der andere Typ hinter ihr gewesen, hatte sie völlig überrascht und ihr mit einem Griff das Kleid weit nach oben geschoben, so als wäre es die normalste Sache der Welt. Aber statt zurückzuschrecken und sich aus dem Griff zu winden, hatte sie ihn einfach gewähren lassen. Statt entsetzt und schockiert zu sein, genoss sie die ungestümen Berührungen. Ihre Lust wurde auf einem neuen Gipfel gehoben, bereit zu mehr, zu viel mehr. Bereit, sich in den Sumpf der Hemmungs- und Zügellosigkeit fallen zu lassen.

Doch der Fall, auf dem Boden der Tatsachen, war tief und hatte ihr überhaupt nicht gefallen. Svetlana wusste nicht einmal genau, ob es die Worte, der veränderte Ton oder die abstoßende Art und Weise des anderen gewesen war – jedenfalls war ihre Lust innerhalb weniger Augenblicke fast bis zum Nullpunkt gestürzt.

‚Er hätte mich nehmen können, gleich dort auf dem Hinterhof – ich war dazu bereit gewesen, für einen kleinen Moment war ich dazu bereit gewesen‘, fuhr es ihr durch den Kopf, während sie es genoss, die Hände der Freundin auf ihren Brüsten zu spüren. Gedanken, die sie gleichzeitig schockierten und erregten.

Stunden vorher war sie noch eine treue Ehefrau gewesen, die sich nur in ihren Fantasien anderen hingab, und nun benahm sie sich fast wie ein läufiger Teenager.

Ellens Berührungen, die immer intimer wurden, erregten sie. Fest fuhren die Hände über ihre Pobacken, um dann wieder langsam an den Seiten hochzufahren.

„Dabei warst du fast dazu bereit, dich fallen zu lassen und es einfach zu genießen. Ich hab das in deinen Augen gelesen.“

Svetlana nickte nur.

„Dieser dumme Junge weiß gar nicht, was er da verpasst hat“, rief Ellen lachend und drückte Svetlana noch ein Stück fester an sich heran. „Sie hätten uns haben können, nicht wahr?“

„J-Ja“, antwortete Svetlana mit leiser zitternder Stimme. „Ich denke, ich war bereit.“ Sie schluckte.

„Wir wären mit ihnen mitgegangen!“ Wieder nicken. „Hätten uns von beiden vögeln lassen! Wäre bestimmt geil geworden, so ein Vierer, oder?“

Ellen Hände schoben sich an ihre Seiten, berührten sanft den Ansatz ihrer Brüste.

Ein Seufzen entrann Svetlanas Mund. Es tat so gut, die Freundin wieder zu spüren. Wut und Enttäuschung wichen der Lust.

Ihre Lippen trafen sich, die Zungen berührten sich. Svetlanas Gedanken kreisten, während Ellen die Zunge tief in ihren Mund steckte. Sie ließ zu, dass Ellen ihr das Kleid nach oben schob. Der Wind streifte ihre nackten Pobacken und sie spürte das schmale Bändchen des Strings an ihrer Poritze, wie es tief in dieser versank.

Sie hatte auch den Schwanz dieses ungehobelten Typen durch dessen Hose an ihrem Hintern gespürt, dieses Gefühl genossen und dann hatte er alles kaputt gemacht.

Ein unstillbares Verlangen kam in ihr auf. Sie fühlte sich schwindelig und das nicht nur allein durch den Alkohol, den sie am Abend getrunken hatte. Ellen ließ zwei Finger an der Pospalte entlangfahren. Svetlanas Hintern streckte sich der Hand entgegen. Sie schloss die Augen und stellte sich vor, dass es ein männliches Glied war, das an ihrem Hintern drückte.

Svetlana wusste nun, warum Ellen sich die kleine Nebenstraße am Little Sin ausgesucht hatte. Hier konnten sich die beiden noch ein wenig die Zeit vertreiben, bis Rüdiger sie abholte. Den Gedanken, dass jederzeit jemand vorbei kommen konnte und sie bei ihren Spiel beobachten könnte, drängte sie weit nach hinten. Legte es Ellen vielleicht sogar darauf an? Wollte sie, dass gar Rüdiger sie beide so sah?

Svetlanas Seufzen ging in ein leisen Stöhnen über, als Ellen wieder ihre Brüste fest packte. Sie trug keinen BH und der Stoff ihres Kleides war nicht besonders dick. Ellen drängte sie zur Seite, zu dem kleinen dunklen Hauseingang.

„Was hast du vor?“, fragte Svetlana.

„Lass uns ein wenig die Zeit vertreiben, bis Rüdiger kommt.“ Ellen fing plötzlich an zu kichern. „Bis er da ist, meine ich. Kommen soll er ja erst später.“

Ellen drängte plötzlich ein Knie zwischen Svetlanas Schenkel. Das wollige Gefühl in ihrem Schoß verstärkte sich. Ellen schaffte es mit Leichtigkeit, dass sie wieder geil wurde und das Fiasko auf dem Hinterhof vollständig vergaß. Sie wollte mehr, sie wollte, dass Ellen ihren ganzen Körper erkundete, jetzt und hier, auf offener Straße.

Doch plötzlich wurde die Lust jäh von einer Männerstimme unterbrochen.

„So ihr beiden Schlampen! Hab ich euch doch noch erwischt.“ Die Stimme klang wütend und hallte dumpf durch das Dunkel der kleinen Straße.

Svetlana erkannte die Stimme sofort. Voller Schrecken wandte sie sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Auch Ellen drehte ihren Kopf nach hinten. Ein dunkler großer Schatten stand ein paar Meter vor dem Hauseingang.

„Shit“, rief Ellen. „Das ist der Blödmann, der uns drinnen so uncool angemacht hat.“

„Der hat uns gerade noch gefehlt“, rief Svetlana entsetzt.

Der Mann kam wankend auf sie zu. Wütend schüttelte er die erhobene Faust. Wenige Schritte vor den beiden Frauen, die sich ihm nun vollends zugewandt hatten, blieb er stehen. Drohend zeigte er schließlich mit ausgestreckter Hand auf Ellen.

„Erst macht ihr einen heiß, spielt euch auf wie zwei geile Nutten“, gab der Betrunkene von sich, „und dann macht ihr einen lächerlich.“

„Komm verzieh dich“, schrie Ellen den Widerling an und trat einen Schritt aus dem Eingang hervor. Svetlana spürte, dass die Freundin hier in der dunklen und menschenleeren Gasse längst nicht mehr die Sicherheit innehatte, wie noch vor weniger als einer Stunde, als sie Henry, so hieß der Trunkenbold, der sie hier jetzt bedrohte, im gut besuchten Little Sin hatte abblitzen lassen.

Svetlana packte Ellen am Arm und versuchte sie von dem Kerl und gleichzeitig von dem Hauseingang, der ihr plötzlich wie eine dunkle Falle vorkam, fortzuziehen. Obwohl der Typ sehr unsicher auf den Beinen wirkte und schon im Lokal stark angetrunken war, legte sie keinen Wert auf eine handfeste Auseinandersetzung. Er war hochgewachsen und auch seine Statur hinterließ bei ihr den Eindruck, dass der Kerl recht kräftig sein musste.

Ein Lichtkegel streifte den Streithahn von hinten, flüchtig blickte Svetlana an dem Mann vorbei und erkannte einen Bus, der in etwa einhundert Meter anhielt. Sie hoffte, dass jemand aus ihm heraus steigen und in ihre Richtung gehen würde. Doch sie konnte nicht viel erkennen. Augenblicke später fuhr der Bus wieder an und bog sogleich in eine Nebenstraße ein.

„Hurenvolk“, wiederholte sich der Typ, der von dem Bus ebenfalls kurz abgelenkt war. „Ihr habt noch etwas gut zu machen. Niemand macht einen Henry Bellmann zum Narren.“

„Was willst du von uns?“, fragte Ellen und versuchte dabei all ihre Kraft in ihre Stimme zu legen, aber Svetlana nahm das leichte Zittern das bei den Worten mitschwang recht deutlich wahr.

„Was ich von euch will?“, fragte Bellmann und kicherte laut, während er mit glitzernden Augen auf Ellens zwischen den Lederkorsett hervorquellenden Brüsten starrte. „Ich will, dass ihr mir mein Ding aus der Hose holt und mir einen ablutscht, bis ich euch die Soße in eure Gesichter spritze.“

„Du hast wohl nicht alle Tassen im Schrank“, rief Ellen aufgebracht.

Bellmann machte einen schnellen Schritt auf Ellen zu, packte sie am Arm und zog sie mit einem Ruck von Svetlana fort. Mit einer schnellen Bewegung drehte er ihr den Arm auf den Rücken. Ellen schrie auf und ging leicht in die Knie, um den stechenden Schmerz abzumildern.

Svetlana wollte ihrer Freundin zu Hilfe kommen, wurde aber mit der flachen Hand von dem Mann nach hinten gestoßen. Sie verlor fast ihr Gleichgewicht und knickte fast mit einem Fuß um.

Ellen schrie unterdrückt auf, als Bellmann seinen Griff verstärkte. Er drängte Ellen an die Hauswand. Dann wandte er sich Svetlana zu und winkte sie heran.

„Komm, du geiles Luder, knie dich vor mir hin und lutsch ihn mir, sonst kugel ich deiner Freundin den Arm aus.“ Seine Hand ging an die Hose und begann den Reißverschluss zu öffnen.

Unschlüssig blickte Svetlana zwischen ihrer Freundin und dem Kerl hin und her. Ihre Knie zitterten. Angst verschloss ihr förmlich die Kehle.

So hatte sie sich den Abschluss des Abends nun wirklich nicht vorgestellt, zumal das Intermezzo auf dem Hinterhof des Little Sin ihr schon merklich den Abend verdorben hatte.

Bellmann griff sich in die Hose, um sein Glied hervor zu holen. Svetlana wusste nicht, was sie tun sollte. Dem Kerl seinen Wunsch zu erfüllen, kam für sie nicht in Frage, aber andersherum wollte sie ihrer Freundin helfen. Sollte sie fortlaufen und Hilfe holen? Aber was würde in der Zwischenzeit mit Ellen geschehen?

In irgendwelchen dummen Pornofilmen würde sie sicherlich seinen Wünschen nachkommen und sich voller Gier auf das Glied des Mannes stürzen, um dann wenige Augenblicke später gemeinsam mit Ellen dem Typen zu Diensten zu sein – poppen selbstverständlich inbegriffen. Doch das hier war bitterer Ernst. Svetlana verfluchte Ellens Idee, in dieser Nebenstraße auf Rüdiger warten zu wollen.

Ellens Rasenmähermann und Geliebter war allerdings auch die einzige Hoffnung, die beiden Frauen noch hatten.

Schreckensstarr und voller Entsetzen schaute Svetlana zu ihrer Freundin, die ihren Blick nach unten auf den Straßenbelag gesenkt hatte. Ein leises unterdrücktes Stöhnen war von Ellen zu vernehmen.

„Los Hure, blas mir endlich …“ Bellmann kam nicht mehr dazu, seinen Satz abzuschließen. Ein Schatten tauchte plötzlich hinter ihm auf und im nächsten Moment wurde er zur Seite gestoßen. Blitzschnell ergriff Ellen die Chance und riss sich aus seinem festen Griff.

Etwas festes schlug mit einem lauten Krachen auf die Schulter Bellmanns.

„Sie ungezogener Flegel“, hörte Svetlana die schrille Stimme einer älteren Frau. „Lassen sie sofort die beiden jungen Damen in Ruhe.“

„Was …?“, Bellmann verlor fast sein Gleichgewicht und drehte sich irritiert nach hinten, nur um wieder einen Schlag abzubekommen.

Bellmann ging zu Boden und fiel mitten in einer der vielen Pfützen, die sich an diesem regnerischen Tag gebildet hatten. Fassungslos starrte er auf die ältere Frau die sich vor ihm aufgebaut hatte. Schon wollte er seine Hand erheben, um sich die Frau zu greifen, als diese wieder ausholte und ihm einen silber glänzenden Gehstock mit Wucht auf die Handfläche schlug. Sofort zog der gepeinigte Mann seine Hand zurück und schüttelte sich vor Schmerzen.

Die Frau fuchtelte mit ihrem Gehstock vor seinen Augen herum und stach ihn anschließend mit dem Ende kräftig in die Rippen.

„Denken Sie nicht einmal daran, junger Mann“, rief die resolute Dame und schlug Bellmann noch einmal mit großer Wucht gegen den Oberschenkel. „Sie unverschämter Rohling.“

„Verpiss dich, du Arschloch“, schrie nun auch Ellen, während sie vortrat und dem Mann noch einen mit dem spitzen Hacken ihres Schuhs mitgab. Stumm und voller Entsetzen beobachtete Svetlana das Geschehen.

Bellmann strampelte sich nach hinten von den drei Frauen fort. Er brauchte einen Moment, bis er sich wieder gesammelt hatte, dann kam er aber plötzlich in Sekundenbruchteilen wieder auf die Beine.

„Hilde, nun komm bitte!“, kam es nun von der anderen Straßenseite. Svetlanas Blick ging hinüber. „Das kann nicht gut enden. Lass uns bitte weiter gehen.“

Ein älterer Herr in einem dunklen Mantel, und einem Trolley in jeder Hand, stand am Gehwegrand gegenüber und trippelte unentschlossen auf den Beinen hin und her.

Svetlana zog ihre Freundin von Bellmann zurück. Warum rannten sie nicht einfach fort? Der Typ war im Moment abgelenkt, kümmerte sich mehr um die couragierte Frau, als um sie. Nur ein paar Dutzend Meter weiter, einmal um die Ecke und dann wären sie direkt vor dem Eingang des Little Sin und in relativer Sicherheit, denn das kleine Tanzlokal hatte einen Hünen als Türsteher. Dort würde Bellmann es nicht wagen, sich an ihnen zu vergreifen.

Aber anders herum konnten sie die alte Frau, die ihnen so mutig geholfen hatte und ihrem Mann, nicht einfach hier stehen lassen. Der Überraschungseffekt, der zuerst auf der Seite der alten Dame gestanden hatte, war nun auch verloren.

„Duuu!“, kam es aus Bellmann heraus. „Ich bring dich um! Ich bring dich um, du alte verschrumpelte Schachtel.“ Im nächsten Moment war er schon bei der Rentnerin und riss ihr mit einem Ruck den Gehstock aus der Hand.

Mit einem siegesgewissen Grinsen baute er sich nun vor den drei Frauen auf. Er schlug den Stock mehrmals in die Handfläche und grinste die alte Frau hämisch an.

„Hilde, um Gottes Willen Hilde!“, rief mit entsetzter Stimme der Mann aus dem Hintergrund und ließ die Koffer aus den Händen gleiten. Er wagte sich einen Schritt vor, blieb dann aber wieder unentschlossen stehen.

Bellmann benutzte den Gehstock, als wäre er ein Degen. Zweimal stieß er der alten Frau den Gehstock an die Schulter. Ein drittes Mal kam er nicht mehr dazu, denn Ellen und Svetlana stürzten gleichzeitig heran und schubsten ihn beiseite.

„Hurenvolk!“, fluchte Bellmann verächtlich und schlug mit dem Gehstock nach Svetlana. Im letzten Moment entging sie dem Schlag, der gegen ihren Brustkorb gerichtet war, indem sie geistesgegenwärtig zur Seite auswich. Ellen hielt sie im letzten Moment noch fest, bevor sie zu Boden stürzte.

Bellmann duckte sich ein Stück, hielt den Gehstock nach vorn und drehte sich um die halbe Körperachse. Er war wütend, seine Pulsader stach deutlich am Hals hervor und keine seiner Gesten wies jetzt darauf hin, dass er vor wenigen Minuten eher schwankend, als festen Fußes durch die Straßen gegangen sein musste.

„Schämen sollten Sie sich“, sagte die Frau und atmete dabei kurz und heftig.

Bellmann lachte auf und setzte zu einer Antwort an, als ihn der Lichtkegel eines Autos erfasste. Das Licht wurde aufgeblendet und die drei Frauen und ihr Peiniger wurden plötzlich im hellen Fernlicht gebadet. Bellmann war als einziger direkt dem Wagen zugewandt und hielt sich mit verkniffenen Augen die Hand schützend vors Gesicht.

„Was ist denn das jetzt für eine Scheiße?“, gab er zeternd von sich.

Das Auto raste weiter heran und blieb dann mit quietschenden Reifen kurz vor der kleinen Gruppe stehen. Die Tür des Wagens schwang auf und kein anderer als Rüdiger, Ellens Rasenmähermann, kam heraus geeilt.

Ellens Liebhaber schaute nur kurz in die Gesichter der drei Frauen und dann rannte er sofort auf Bellmann zu. Ohne Mühe entwandt Rüdiger ihm den Gehstock aus der Hand und stieß ihn dann mit seinen kräftigen Armen nach hinten. Abwehrend hielt Bellmann seine Hände nach oben.

„Hey Mann, warte“, rief dieser beschwichtigend.

„Nichts dergleichen“, rief Rüdiger und knallte ihm seine Rechte tief in die Magengrube. Ein leiser Grunzlaut entfuhr Bellmann, dann sackte er zusammen. Rüdiger packte ihn am Kragen und zog ihn ein Stück hoch.

„Hau ab und verpiss dich!“, sagte er nur und stieß ihn wieder zu Boden.

Bellmann hatte jetzt wohl endgültig genug. Noch am Boden wandte er sich um, richtete sich auf, nur um im gleichen Moment der Nase lang wieder hinzufallen. Als er sich gerade wieder auf allen vieren aufgerichtet hatte, kam noch einmal die beherzte ältere Frau heran und zog ihm ihre Handtasche über den Kopf.

„Sie Lümmel! Wagen Sie es nicht noch einmal auf wehrlose Frauen loszugehen“, rief sie, um dann noch ein letztes Mal ihre Handtasche zum Einsatz kommen zu lassen.

Bellmann richtete sich schwankend auf und lief so schnell, wie ihn seine Beine tragen konnten, fort.

„Mein Rasenmähermann“, rief Ellen begeistert und rannte auf ihren Rüdiger zu. „Mein Held!“ Freudig umarmte sie den jungen Mann. Svetlana stand aufatmend an der Hauswand gelehnt und war einfach nur froh, dass sie noch einmal glimpflich davon gekommen waren.

Der Ehemann der heldenhaften älteren Frau kam nun auch langsam über die Straße gehumpelt und umarmte seine Frau.

„Oh Hilde“, rief er voller Freude, auch wenn ihm die Tränen im Gesicht standen. „Meine Hilde. Ich hab so viel Angst um dich gehabt.“

***

Rüdiger hatte das ältere Ehepaar noch schnell zum Bahnhof gebracht. Das war das mindeste, was sie für die tapfere Hilde und ihren gehandicapten Ehemann Heinz tun konnten. Den Anschlussbus hatten die beiden aufgrund des beherzten Eingreifens der älteren Dame inzwischen längst verpasst gehabt. Die beiden waren, wie Heinz erzählte, mal wieder auf Städtetour und hatten einen günstigen Nachtzug gebucht.

Nun saßen die drei in Ellens Wohnzimmer. Ellen kniete auf dem roten ledernen Sofa neben Rüdiger und fuhr ihm freudestrahlend durch das Haar. Svetlana saß zusammengekauert auf dem Dreier-Sofa gegenüber, die nackten Füße auf der Sitzfläche und die Hände fest um die Beine geschlungen.

Svetlana war froh, dass sie mit Ellen noch einmal glimpflich davon gekommen war. Allerdings war Svetlana noch ein wenig wütend auf Ellen, denn die Freundin war ja an der Situation letztendlich indirekt schuld gewesen. Sie hatte Bellmann im Little Sin erst scharf gemacht und ihn dann gehörig gedemütigt, in dem sie ihn zum Teufel gejagt hatte, nachdem er ihnen eine Flasche Wein spendieren durfte. Das der Kerl, zufällig (oder auch nicht) letztendlich auf sie aufgelauert hatte, war zwar nicht voraussehbar gewesen, aber Svetlana hoffte, dass Ellen aus dieser Geschichte eine Lehre zog.

Ellen nahm Rüdigers Gesicht zwischen die Hände, zog es zu sich heran und küsste ihn überschwänglich kurz auf dem Mund.

„Du hast uns vor diesem blöden Arschloch gerettet“, rief sie. „Du bist ein richtiger Held.“

„Wenn uns vorher aber nicht diese couragierte ältere Dame geholfen hätte, dann wäre das vorher schon bös‘ ausgegangen“, warf Svetlana ein, bog den Kopf nach hinten und blickte an die Decke. Sie war sich nicht sicher, ob sie hier bei Ellen im Wohnzimmer richtig am Platze war. Sie spürte die kribbelnde Spannung, die zwischen Ellen und Rüdiger am Entstehen war und sie ahnte, worauf das hinaus laufen sollte. Ellen wollte, so machte es den Anschein, sich auf ihre ganz persönliche Art bei ihrem Retter bedanken.

„Ja“, sagte Ellen ernst. „aber dann ist unser Rüdiger ja gleich zu Hilfe geeilt.“ Sie lächelte und gab dem jungen Mann einen weiteren Kuss, diesmal auf die Stirn. Ihre Finger fuhren durch sein kurzes Haar. Die andere Hand ging auf Wanderschaft, fuhr kurz über dem Gürtel zwischen sein kakifarbenes Hemd und strich hin und her.

„Ihr macht aber auch verrückte Sachen“, gab Rüdiger zu bedenken und zwinkerte Ellen zu.
„Mir ist sogar immer noch nach verrückten Sachen“, offenbarte Ellen und ihre Hand fuhr plötzlich weit nach unten und legte sich knapp unterhalb des Gürtels auf seiner Jeanshose zur Ruhe. Ihre Finger packten sachte zu, „aber nach ganz anderen verrückten Sachen.“

Rüdigers Augenbrauen hoben sich und er blickte etwas unschlüssig zu Svetlana hinüber.

„Hey Ellen! Ich weiß nicht ob es dir schon aufgefallen ist, aber … Frau Schreiber“, Rüdiger zögerte einen Augenblick, hatte anscheinend kurz überlegt, wie er Ellens Freundin ansprechen sollte und war letztendlich beim Sie geblieben, „sitzt uns gegenüber und schaut zu uns rüber.“ Die Worte kamen dem jungen Studenten nur langsam von den Lippen und immer wieder ging sein Blick zu Svetlana hinüber.

Ellen lachte laut auf und öffnete mit schnellen Handgriffen ein paar Knöpfe seines Hemdes. Ihre Hand verschwand unter dem Kleidungsstück. Genüsslich streichelte sie über den Brustkorb ihres Liebhabers.

„Warum so förmlich?“, fragte sie und warf mit einem Schwung ihr langes schwarzes Haar nach hinten. „Ich denke, Svetlana wird nichts dagegen haben, wenn du sie duzt. Würde doch ziemlich dumm klingen, wenn ich gleich deinen“, ihre Hand fuhr wieder nach unten und legte sich prüfend auf seinen Schritt, „harten und großen Schwanz aus seinem Gefängnis heraushole und ihn vor ihren Augen noch ein wenig härter mache, während du mit ihr immer noch per Sie bist?“

Sie griff ohne abzuwarten nach dem schwarzen Ledergürtel und öffnete ihn. Mit Zeigefinger und Daumen öffnete sie den Knopf der Hose.

„Du willst doch belohnt werden?“, wollte Ellen wissen und leckte sich mit der Zunge lasziv über die Lippen. Ihre Hand rutschte unter die Hose.

‚Zeit zu gehen und die beiden allein zu lassen‘, sinnierte Svetlana, aber ein Blick aus dem Fenster belehrte sie eines besseren. Inzwischen regnete es wieder wie aus Kübeln. Auch wenn ihr Zuhause nur ein paar Dutzend Meter entfernt war, würde sie wahrscheinlich bis auf die Haut nass werden und ihrem blauen Kleid würde dies ebenfalls nicht gut tun. ‚Vielleicht hört es gleich auf zu regnen‘, redete sie sich ein und schaute wieder, allerdings etwas verschämt, zu den beiden hinüber.

Würde Ellen wirklich hier vor ihren Augen noch mehr wagen? Kannte sie wirklich keinerlei Hemmungen im Beisein ihrer Freundin?

Ellen ließ plötzlich die Hand aus Rüdigers Hose fahren und stand auf. Sie griff sich an die Seite des Rockes, zog den Reißverschluss nach unten und ließ den Rock einfach auf zu Boden gleiten. Wenige Augenblicke später hatte sie auch den Verschluss ihres ledernen Oberteils geöffnet und stand nun mit wiegenden Hüften, in einem äußerst knappen Stringtanga bekleidet vor Rüdiger. Dazu trug sie noch ihre halterlosen schwarzen Nylons und den dazu passenden Pumps.

Svetlana schluckte und schaute wieder nach draußen. Die Fenster und die Terrassentür waren nicht zugezogen und auch wenn das Wohnzimmer nur in einem gedämpften Licht gehüllt war, musste fast zwangsläufig jeder Spaziergänger, der an ihrem Grundstück vorbei kam ihren halb nackten Körper sehen. Ein paar kleine Bäumchen säumten zwar den Zaun, aber trotzdem sollte es einem zufälligen Spaziergänger keine Probleme bereiten, zwischen dem Geäst einen Blick auf Ellens nackten Körper zu erhaschen.

Ellen bemerkte den Blick ihrer Freundin und fing an zu grinsen, während sie seelenruhig ihren String nach unten gleiten ließ.

„Es ist mitten in der Nacht und es regnet wie der Teufel“, sagte sie zu Svetlana. „Außerdem ist diese Seite des Hauses zum Feld. Und wenn schon! Vielleicht bereite ich ja einem heimlichen Beobachter ja eine kleine Freude. Du machst dir viel zu viele Gedanken.“

Ellen zwinkerte mit dem Auge und wandte sich wieder ihrem Rasenmähermann zu. Sie kniete sich direkt vor ihm hin. Sanft schob sie seine Beine auseinander und rutschte noch ein kleines Stück näher an ihm heran.

„Und außerdem haben wir es hier unten ja schon oft getan, nicht wahr Rüdiger?“, sagte sei zu dem Studenten und reckte ihm ihre Brüste entgegen. „Das hat uns doch überhaupt nicht gestört und Klagen sind bisher auch nicht an uns heran getragen worden.“

Ellen packte mit beiden Händen nach seinem Hemd, öffnete es komplett und schob es auseinander. Mit beiden Händen fuhr sie über den muskulösen und haarlosen Oberkörper des Neunzehnjährigen.

Sie beugte ihren Kopf nach unten. Da Svetlana etwas versetzt den beiden gegenüber saß, konnte sie sehen, wie Ellen ihre Zunge hervorstreckte und sie vom Bauchnabel an, über seinen Bauch fahren ließ.

„Hm“, machte Rüdiger und schaute zu Svetlana hinüber.

Ellens Hände verschwanden nun in Höhe seines Schoßes und Svetlana hörte ein leises Ratschgeräusch. Die Hände ihrer Freundin griffen an den Bund seiner Hose und schoben die jetzt nur noch lästige Jeans mit leichten ruckelnden Bewegungen nach unten. Rüdiger unterstützte sie dabei, indem er kurz seinen Hintern anhob.

Svetlana schaute gebannt zu den beiden hinüber. Sie entließ die Beine aus der Umklammerung ihrer Arme und ihre Füße setzten sich auf den warmen flauschigen Teppich. Sie legte die Hände in den Schoß und rutschte ein kleines Stück zur Seite, um ihre frisch erwachte Neugier noch ein wenig besser befriedigen zu können.

Mit glänzenden Augen beobachtete sie, wie sich auf Rüdigers Slip, den Ellen nun packte, eine mächtige Ausbuchtung zeigte. Sie streifte ihn ebenfalls ab und im gleichen Moment schnellte das steife Glied des jungen Mannes wie eine Feder hervor.

Unbewusst biss sich Svetlana auf die Oberlippe und ihre Hände begannen wie von selbst ein kleines Stück an ihren Oberschenkeln streichelnd entlangzugleiten.

Viele kleine Äderchen zogen sich über Rüdigers pralle Männlichkeit. Die Vorhaut hatte sich schon weit nach hinten geschoben, so dass sie seine Eichel in voller Pracht sehen konnte.

Ein leichtes dezentes Feuer entfachte sich zwischen Svetlanas Lenden und ließ ihren Atem schwerer werden.

Den Vorsatz, die beiden der erstbesten Gelegenheit allein zu lassen, hatte sie inzwischen weiter beiseite geschoben. Der Drang, den beiden zuzuschauen, ihnen zu lauschen und alles gierig mit ihren Sinnen aufzunehmen was die beiden ihr boten, wurde immer stärker in ihr.

„Du hättest Svetie vorhin sehen sollen“, sagte Ellen zu Rüdiger und nahm seinen Schwanz in die Hand. Langsam begann Ellen sie auf und ab zu bewegen. „Als ich sie vorhin geleckt habe, war sie nicht so ruhig und still. Und wie sie dabei gestöhnt hat. Glaub mir, sie war wie von Sinnen.“

„Was hast du gemacht?“, wollte Rüdiger wissen und schaute dabei mit großen Augen zu Svetlana hinüber.

„Ich hab ihr an ihrem Hochzeitstag einen Orgasmus verschafft, weil es ihr Mann nicht geschafft hat, sich von einer blöden Geschäftsreise loszueisen.“

„Wow!“

„Vielleicht zeigt sie dir ja nachher noch ihre süße, rasierte Muschi. Sie ist ganz weich und schmeckt so süß – hmmm!“ Ellen drehte sich kurz zu Svetlana um und zwinkerte ihr zu. Sie senkte ihren Kopf und stülpte ihre Lippen über Rüdigers Schwanz. Schmatzend sog sie den roten Kopf in ihren Mund hinein. Der Rasenmähermann bäumte sich auf und sein Hintern hob ein Stück vom Sofa ab. Er legte ihr eine Hand auf den Kopf und drückte ihn weiter nach unten, so dass Ellen nun seinen Schwanz fast in voller Länge im Mund hatte. Ellen riss sich los und blickte Rüdiger an.

„Vorhin hat sie sich auf dem Hinterhof vom Little Sin einfach von einem Kerl das Kleid hochschieben und sich anfassen lassen“, fuhr Ellen fort und schleckte zwischendurch immer wieder über Rüdigers rasierte Eier. „Und wenn der Kerl sich nicht so dämlich angestellt hätte, ich glaube unsere schüchterne Svetie hätte sich von dem Kerl bestimmt … “ Ellen ließ den Satz offen und blinzelte wieder zu Svetlana hinüber.

Svetlana wollte zu einer Erwiderung ansetzen, doch im letzten Moment biss sie sich auf die Lippen. Sie wusste, dass sie Ellen nur zu weiteren provokanten Bemerkungen anstacheln würde.

„Und was hast du währenddessen gemacht?“, wollte Rüdiger wissen und legte ein breites Grinsen auf. Er schien zu ahnen, dass auch Ellen beim Little Sin nicht untätig geblieben ist.

„Ich?“, fragte Ellen unschuldig und umspielte mit ihren Fingern seinen Sack. „Du hattest mich ja gerade angerufen. Was konnte ich da schon böses machen?“

„Es klang aber so, als wenn du dabei noch etwas anderes tun würdest.“

Ellen grinste und leckte genüsslich mit der Zunge an der Unterseite seines Schaftes entlang.

„Ich habe einem Typen den Saft herausgeholt. Ich hoffe, ich mache dich damit nicht eifersüchtig, aber mir war irgendwie danach gewesen.“

„Du geiles Luder“, gab Rüdiger ächzend von sich, nahm ihr Gesicht zwischen die Hände und sorgte dafür, dass sie ihre Lippen wieder weit über seinen Schwanz stülpte.

Ellen rutschte ein Stück von ihm ab und legte ihre Arme auf seinen Oberschenkeln ab. Rüdiger wühlte wie wild in ihren langen schwarzen Haaren und drückte ihren Kopf immer wieder nach unten. Ellen schob ihre Beine ein Stück auseinander und wiegte ihren Hintern hin und her.

„Ihr reifen Frauen habt es echt drauf, stellt euch nicht so an.“ Rüdiger blickte zu Svetlana hinüber. „Willst du nicht zu uns rüber kommen?“ Rüdiger schlug mit der Hand neben sich auf die Couch.

Svetlana erstarrte. Die ganze Zeit hatte sie nur dem Treiben der beiden zugesehen. Sie hatte sich aufs Beobachten eingestellt, aber jetzt hatte sich Rüdigers Aufmerksamkeit wieder ihr zugewandt und er wollte, dass sie ihre passive Rolle ablegte.

„Ich … ich …“, stammelte sie. „Ich möchte euch einfach nur zuschauen.“

„Schade!“

„Gib ihr ein wenig Zeit“, rief Ellen keuchend, der anzumerken war, dass ihr die Bearbeitung von Rüdigers Schwanz große Freude bereitete. „Aber du hättest sie sehen sollen, als ich sie am Abend, bevor wir losgezogen sind, mit dem Strap-on von hinten genommen habe. Du weißt doch, diesen Umschnalldildo, den ich dir mal kürzlich gezeigt habe.“

Ellen erstickte ihr aufkeimendes Kichern indem sie seinen Schwanz wieder zwischen ihre Lippen nahm.

„Du hast was? Wow!“, rief Rüdiger lachend aus. „Du meinst diesen schwarzen Riesenprügel, mit dem du mich auch an einem Abend beglücken wolltest?“

Ellen entließ den Schwanz aus seiner feuchten Umklammerung und lachte ebenfalls auf. „Du hast dich ja erfolgreich dagegen gewehrt.“

„Ich steh nicht auf solch perverse Sachen“, gab Rüdiger augenzwinkernd zurück.

„Du hast aber etwas verpasst, mein Ex konnte davon nicht genug bekommen.“

„Ich hatte ein handfestes Argument dagegen.“ Rüdiger zeigte auf seinen steifen Schwanz, dem Ellens Sonderbehandlung sichtlich gut zu tun schien.

„Oh ja, das hattest du und nicht nur ein Handfestes, auch ein langes und ausdauerndes.“ Ellen umklammerte wieder seinen Schwanz und züngelte mit der Zunge an dem Schaft entlang.

„Das hätte ich gerne gesehen, wie du es ihr mit diesem Riesenteil gemacht hast“, sagte er keuchend und blickte Svetlana wieder direkt in die Augen.

Ellen ließ ihre Zunge fest über seine Eichel gleiten und griff mit der rechten Hand nach hinten, um mit ihren Fingern ihrer feuchten Muschi ein wenig Erleichterung zu verschaffen.

Svetlana spürte ebenfalls sehr deutlich, dass es zwischen ihren Beinen nicht trocken geblieben war. Sie wusste auch, dass die beiden sie zu viel mehr, als nur zuschauen, animieren wollten.

Besonders Ellen hatte es darauf abgesehen, sie zu Sachen zu verleiten, die sie später sicher bereuen würde. Schließlich war sie eine verheiratete Frau und allein schon ihre Anwesenheit hier in diesem Moment in dieser sehr eindeutigen Situation war es längst schon ein Schritt zu viel. Ellen und Rüdiger waren drauf und dran, es vor ihren Augen zu treiben.

„Willst du dich nicht auch ein wenig freimachen?“, fragte Rüdiger, aber es war mehr als Aufforderung gedacht.

Svetlana biss sich auf die Lippen. Er wollte sie nackt sehen, ihren Körper mit den Augen genießen. Sollte sie ihm diese Freude bereiten? Schließlich hatte Ellen irgendwie recht damit, dass er ein wenig belohnt werden müsste, weil er sie vor dem Typen am Little Sin gerettet hatte. Ellen bedankte sich gerade auf ihre Weise und Svetlana ahnte, dass da noch einiges hinzukommen würde.

Vor Ellen hatte sie am Abend irgendwann keine Hemmungen mehr besessen und auch auf dem Hinterhof des Little Sin waren die Berührungen des jungen Kerls anfangs sehr angenehm und herausfordernd gewesen. Die Tatsache, dass er ihr einfach das Kleid weit nach oben geschoben hatte und damit den Blicken der anderen beiden auslieferte, versetzte sie immer noch in leichte Erregung.

Svetlana vertraute Ellen, dass nichts passieren würde, was sie nicht wirklich wollte. Natürlich war Ellen in ihrer Art und Weise recht penetrant und auch Rüdiger war eine unbekannte Gleichung, aber was konnte es schon schaden? Sie musste ja nicht gleich mitmachen. Ein bisschen nackte Haut zeigen war doch nicht schlimm. Oder?

„Bitte“, rüttelte sie Rüdigers Stimme aus ihren Gedanken. „Ich möchte mehr von dir sehen. Zieh dein Kleid aus! Ich wünsche mir das schon lange. Im Bikini bist du schon wunderschön anzusehen.“

„Komm, gib dir einen Ruck“, unterstützte Ellen den jungen Studenten in seinen Bemühungen. „Was kann schon passieren. Du sitzt uns gegenüber und solange ich Rüdiger im Griff habe, geschieht dir nichts, was du nicht willst.“

„Ich habe nur einen String an“, gab Svetlana zu bedenken, aber ihre Stimme klang nicht sehr überzeugend.

„Cool“, rief Rüdiger begeistert. „Dann zeig ihn mir doch einfach.“

„Ich werde Rüdiger so lange in Schach halten“, versprach Ellen kichernd und stülpte ihre Lippen wieder kurz über Rüdigers Schwanz. „Gib dir einen Ruck. Im Schwimmbad würde er doch bestimmt genauso viel zu sehen bekommen.“

Rüdiger stöhnte laut auf, ließ seine Hände auf die Sofasitzfläche rutschen und hob ein wenig seinen Hintern an. Erwartungsfroh schaute er zu Svetlana hinüber und genoss das Zungenspiel seiner Geliebten.

„Aber hier ist es anders“, antwortete Svetlana leise. Sie zauderte und haderte, suchte immer wieder nach einem Grund, sich nicht verleiten zu lassen. Doch sie wusste, dass ihr langsam die Argumente ausgingen. Dabei brauchte sie einfach nur aufzustehen und zu gehen. Sie schaute zum Fenster und das nasse Argument, dass sie daran hinderte es zu tun, prasselte immer noch sintflutartig vom Himmel und klopfte mit dumpfen Tönen an die große Scheibe. Aber selbst wenn kein einziger Tropfen Wasser die Himmelspforten verlassen hätte, würde sie dann nicht insgeheim trotzdem bleiben wollen?

„Oder sollen wir rüber kommen und dir dabei helfen, dich aus dem Kleid zu schälen?“, fragte Ellen nach. „Vier eifrige Hände sind bestimmt wunderbar dazu geeignet es dir vom Leib zu reißen.“

Svetlana zuckte etwas zusammen, aber gleichzeitig gab sie sich innerlich einen Ruck.

„Lasst mich einfach nur zuschauen, ich bin schon etwas müde.“ Der nächste Satz kam nach einem Zögern und bereitete ihr sichtlich Schwierigkeiten. „Aber ich mach es. Ich zieh das Kleid aus. Aber mehr nicht!“

Jetzt war es raus! Ausgesprochen! Nun gab es kein Zurück mehr. Sie musste es tun.

„Da wird dann nicht mehr viel übrig bleiben“, frotzelte Ellen grinsend, „und in dem kleinen Stück Stoff wird dich Rüdiger bestimmt ganz lecker finden.“

Nervös richtete sich Svetlana kurz auf und raffte ihr Kleid über den Po. Vorsichtig streifte sie es ab, faltete es anschließend ordentlich zusammen und legte es auf dem Rand des Sofas ab.

Sie konnte das Glitzern in den Augen Rüdigers deutlich erkennen. Sie spürte förmlich seinen Blick auf ihren fast vollständig entblößten Körper. Fast unbewusst fuhren ihre Hände schützend über ihre vollen Brüste. Geheuer war ihr die Situation immer noch nicht.

Damals, als sie ihre Freundin Jana mit den beiden Freunden ihres Mannes beobachtete, war es einseitig gewesen. Hier war den Blicken der beiden ausgesetzt und besonders die Blicke des Studenten sprachen eine deutliche Sprache. Er wollte natürlich, dass sie zu ihnen hinüber kam.

Das hier war so vollkommen anders. Sie spürte förmlich Rüdigers tadelnden Blick, der sich auf ihrer verdeckten Oberweite festgesetzt hatte. Svetlana schaute verlegen zur Seite, biss sich auf die Lippe und ließ langsam ihre Hände wieder nach unten.

Ellen drehte sich zu ihr um, nahm dabei Rüdigers Glied in die Hand und bewegte sie mit festen Griff eifrig rauf und runter.

„Ist sie nicht hübsch meine Nachbarin?“, fragte sie. „Schau dir ihre vollen Brüste an. Sie sind noch schön fest. Die würdest du jetzt sicherlich gerne anfassen wollen, nicht wahr?“

Keuchend nickte Rüdiger. Ellen richtete sich auf, reckte ihm ihre Brüste entgegen und wiegte ihren Oberkörper hin und her.

„Aber ich glaube, du musst mit meinen Titties vorlieb nehmen. Willst du sie nicht mal anfassen?“

Rüdiger ließ sich das nicht zweimal sagen. Er griff zu, legte die Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger und begann sie fest zu zwirbeln.

„Hmm“, machte Ellen und reckte ihm die Brüste noch ein kleines Stück weiter entgegen. Rüdiger zog zudem noch an ihren Brustwarzen und zwang sie dazu, noch etwas dichter an ihm heran zu kommen.

Rüdiger konzentrierte sich jetzt wieder mehr auf Ellen und bedachte Svetlana nur noch mit flüchtigen Blicken. Svetlanas Haltung lockerte sich. Sie legte eine Hand auf ihren Bauch und ließ sie leicht kreisen. Wohlige Schauer machten sich ganz langsam in ihr breit. Neugierig blieben ihre Blicke auf dem Pärchen gegenüber hängen.

„Komm“, forderte Rüdiger Ellen auf und packte sie an den Armen, „lass es uns endlich machen“, sagte er und zog sie nach oben.

„Willst du, dass ich dich reite?“, fragte Ellen und Svetlana spürte deutlich die Gier in der Stimme ihrer Freundin mitschwingen.

„Ich kann es kaum noch erwarten, meinen Schwanz in deinem Loch zu spüren und dir in deine Titten zu beißen.“

„Hmmm“, machte Ellen begeistert und richtete sich vollends auf, um dann ihre Beine rechts und links von Rüdiger auf dem Sofa zu postieren. „Endlich bekommt mein nasses Loch etwas zum Ausfüllen. Darauf habe ich schon den ganzen Abend gewartet.“

Sie griff nach hinten, packte seinen Schwanz und dirigierte ihn geschickt an ihre Spalte. Ein paar Mal ließ sie mit schnellen Bewegungen die Eichel durch ihre feuchte Muschi fahren. Svetlana konnte sehen, wie die Schwanzspitze immer mehr vor Feuchtigkeit glänzte.

Sie konnte ihren Blick nicht mehr von den beiden abwenden. Ellen ließ seinen Schwanz los, streckte ihren festen Hintern ein wenig nach hinten, drückte ihren Rücken durch und ließ ihre Brüste vor Rüdigers Gesicht wie Glocken hin und her baumeln. Rüdiger packte mit seinen kräftigen Händen um sie herum und ließ die Handflächen laut auf ihren Hintern knallen.

„Autsch“, schrie Ellen auf, aber Svetlana hörte deutlich den geilen Unterton aus dem Schmerzensschrei heraus. Rüdigers Finger vergruben sich fest in die Haut des Hinterns. Er drückte die Frau, die fast doppelt so alt wie er selber war, fest auf seinem Schoß herunter. Sein Schwanz drückte sich nach hinten und zwängte sich in Ellens Pospalte. Rüdiger packte ein wenig kräftiger zu, zog die Pobacken auseinander. Ellen indes drückte ihren Hintern noch ein Stück weiter nach hinten. Rüdigers Schwanz rutschte fröhlich an der Pospalte entlang und gab dabei für Svetlana immer wieder den Blick auf Ellens rosigen Hintereingang frei.

Svetlana derweil konnte immer noch nicht richtig fassen, was sich vor ihren Augen abspielte. Nur ein paar Meter von ihr entfernt schien es Ellen und Rüdiger nicht das Geringste zu kümmern, dass sie eine Zuschauerin hatten. Svetlana war sich sogar sicher, dass es die beiden anspornte und ihrer Geilheit noch einen weiteren Kick gab.

Aber es gefiel ihr auch, dass Rüdigers Blick sie nun immer wieder streifte. Sie fühlte sich begehrt.

Rüdiger wollte sie, dass spürte sie ganz deutlich, doch der junge Student schien sich seinen letzten Rest Anstand bewahrt zu haben.

Würde sie sich wehren? Würde sie zurückschrecken, wenn er plötzlich mit steifem Schwanz vor ihr stehen würde? Oder würde sie sich etwa gierig auf ihn stürzen?
Ellen griff mit ihrer Rechten wieder nach hinten, packte den stattlichen Prügel ihres jungen Liebhabers und strich mit den Fingern ein paar Mal fest über ihn rüber. Dann umklammerte sie ihn knapp unter der Eichel und hob ihren Hintern an. Fasziniert beobachtete Svetlana wie Ellen den Schwanz kurz an ihrer feuchten Spalte justierte, um anschließend ihren Hintern wieder herabzusenken.

Ein lauter lang gezogener Schrei entkam ihren Lippen. Stromstöße schienen nun durch ihren Körper zu laufen. Ihre Schultern zuckten. Sie warf den Kopf weit nach hinten, während sie sich komplett auf Rüdigers Schwanz aufspießte.

Heiße Schauer durchliefen Svetlana, als sie den Schwanz bis zur Wurzel in Ellen Muschi verschwinden sah. Die Hand der Freundin rutschte ein Stück tiefer und bekam seinen rasierten Hodensack mit den dicken Eier in die Finger. Rüdigers Hände glitten an den Seiten entlang nach oben. Die Handflächen seiner Hände legten sich auf ihre Brüste und begannen das warme Fleisch zu kneten an. Ellens Hände fuhren ebenfalls nach oben und unterstützten die Bemühungen ihres Rasenmähermannes.

Seufzend beobachtete Svetlana ihre Freundin, wie sie sich immer schneller werdend auf und ab bewegte. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sich ihre Finger unter ihren schwarzen knappen String geschoben hatten. Ihr Mittelfinger fuhr dabei sachte an ihrer feuchten Spalte entlang.

Ein wolliger Schauer durchlief ihren Körper von den Zehen bis hin zu den Haarspitzen.

Damals, als sie Jana mit den beiden Männern beobachtet hatte, war es mehr wie das anschauen eines Videofilmes gewesen, so wie am Abend zuvor, als sie sich mit Ellen den Pornofilm mit dem Schwarzen und seinen beiden Gespielinnen angeschaut hatte.

Niemals hätte sie damals gedacht, dass ihre Freundin Jana sich zu so etwas hinreißen ließ. Sex mit zwei Männern, die sie nur Tage zuvor kennen gelernt hatte! Mit jeder Minute, die ihnen Svetlana zugeschaut hatte, war der Drang sich zu ihnen zu gesellen stärker geworden. Selbst als sie längst mit Martin zusammen gewesen war, verfolgte sie dieses Abenteuer ihrer damaligen Freundin bis in ihre kühnsten Träume. Oft genug hatte sie sich gefragt, wie viel daran gefehlt hatte, zu Jana und den beiden Männern ins Wohnzimmer zu gehen. Aber trotzdem hatte dieses heimlichen Spannen den Weg für das geebnet, was später in der Bar, in der sie damals eingekehrt war, geschehen war und letztendlich in einem One Night Stand mit einem Fremden endete.

Jana hatte nie von ihrem Erlebnis mit den beiden Männern erzählt und auch Svetlana hatte nie erwähnt, dass sie zugeschaut hatte. Als sie dann mit Martin zusammen war, hatten sich die beiden Frauen aus den Augen verloren und auch Martin hatte den Kontakt zu seinen beiden Freunden verloren.

Ein wenig machte Svetlana sogar Jana für das verantwortlich, was schließend mit diesen fremden Mann aus der Bar in den dessen Hotelzimmer geschehen war!

Immer wieder suchte Rüdiger den Blickkontakt zu ihr und auch Ellen warf ihr einige Male einen fordernden Blick zu.

Es kribbelte im Bauch und zog in den Lenden.

Es war doch so leicht. Sie brauchte nur aufzustehen, die wenigen Meter hinüber zu gehen und sich zu ihnen auf die Couch gesellen. Bereitwillig würde ihr Ellen sicherlich den Platz frei machen und Rüdiger würde sie ohne zu zögern über sich rüber ziehen.

Der letzte Schritt schien so einfach, aber war dennoch eine Überwindung ohne Gleichen. Insgeheim war sie auch dankbar darüber, dass die beiden nicht einfach zu ihr hinüber kamen und sie an ihrem Spiel teilzuhaben.

Längst war Svetlanas Finger tief in ihr feuchtes Loch eingedrungen. Die Fingerspitze bearbeitete sanft den Kitzler, während ihr Blick gebannt auf die beiden gerichtet war.

Ellen indes ließ ihrer Lust freien Lauf und auch Rüdiger hielt sich nicht mehr zurück. Sein Gesicht hatte er zwischen ihren Brüsten vergraben und seine Zunge fuhr abwechselnd feucht über ihre Brustwarzen. Ellens Finger hatten sich fest in seinen Rücken verkrallt. Svetlana ahnte, dass sie dort mit ihren Fingernägeln sehr deutliche Spuren hinterlassen würde.

„Mann bist du heute wieder scharf“, schrie Rüdiger unbeherrscht aus sich heraus.

„Ja mein geiler Rasenmähermann, stoß mich ganz wild, ich bin bald soweit“, entfuhr es Ellen keuchend. „Spritz alles in mich!“

„Nein, ich will sie auch ficken. Sie soll meinen Saft bekommen.“ Rüdiger deutete mit seinen Kopf in Richtung Svetlana.

In Svetlana brannte jetzt ein fast unstillbares Feuer. Er wollte sie! Er wollte sie nehmen, über sie rüber steigen und ihr den Schwanz in ihre nasse Muschi hineinstecken. Was für eine verrückte Nacht!

Sie wollte sich aufraffen und fortlaufen, doch ihre Lust und auch das laute Prasseln des Regens am Fenster ließen sie sogar mehr in das Sofa zurücksinken.

„Aber erst will ich auf deinem Schwanz kommen“, hörte sie, wie aus der Ferne, Ellen rufen. „Noch ein bisschen, dann kannst du sie haben, … wenn sie es will.“

Ein erleichterter Atemstoß verließ Svetlanas Brustkorb. Ellen gewährte ihr einen kleinen Aufschub.

Svetlanas Finger fuhr über ihren Bauch, hinterließ eine feuchte Spur. Er fuhr wieder nach unten, um dann anschließend von dem Zeigefinger Unterstützung bei seinen Bemühungen an ihrem Kitzler zu erfahren.

Allerdings wurden auch ihre Augenlider immer schwerer.

Bilder von Jana und ihren zwei Liebhabern schossen durch ihren Kopf. Dann ihr verrückter und fast hemmungslos zu nennender One Night Stand und Ben, der schwarze Fitnesstrainer, von dem sie wusste, dass er schon im abgeschlafften Zustand einen mächtigen Schwanz hatte, erschien vor ihrem geistigen Augen. Wie sehr wünschte sie es sich eigentlich, ihn in sich zu spüren? Dann das heftige Liebesspiel mit Ellen.

Dann sah sie wieder zu Ellen und Rüdiger hinüber. Wie mochte es nur aussehen, wenn Ellen auf einen Farbigen hocken würde. Wie mochte es sein, selber von ihm aufgespießt zu werden, immer und immer wieder?

Ellen schrie auf, ihr Körper verkrampfte sich. Ihr Rücken wurde fast zu einer Hohlkugel und ihr Hintern blieb fest auf Rüdigers Schenkeln sitzen. Sie zitterte am ganzen Leib.

Svetlana sah, dass auch Rüdiger um seine Beherrschung kämpfte. Auch er war nicht mehr weit von seinem Höhepunkt entfernt, aber die Aussicht, dass Svetlana gleich sein zweites Opfer sein würde, hielten ihn offenbar zurück.

‚Er will dich und gleich wird er es tun‘, schrie es in Svetlana. Ihre Lust explodierte in einer einzigen gewaltigen Eruption. Dämme brachen; ein dumpfes lang gezogenes Stöhnen entrann ihren Lippen. Der Orgasmus überrannte sie förmlich, kam gänzlich unerwartet, auch wenn er sich längst angekündigt hatte. Ihr ganzer Leib erzitterte, zuckte, als stände sie unter Strom. Ihr Stöhnen wandelte sich in ein leises lustvolles Wimmern.

Sie versuchte diesen Moment zu strecken, ihn nie enden lassen zu wollen. Mit aberwitziger Geschwindigkeit arbeiteten ihre Finger weiter an ihrer Spalte, an der Klit.

Schnell ebbte das lustvolle Chaos in ihrem Kopf wieder ab. Mit einem glücklichen und zufriedenen Lächeln ließ sie sich auf der Couch zurücksinken. Sie spürte wieder die Müdigkeit, die ihre Lust für Momente weg gewischt hatte.

Mit flatternden Augenlidern, fast wie in Trance, beobachtete sie das Treiben der beiden anderen weiter.

„Ich will jetzt deine Freundin“, rief Rüdiger keuchend und versuchte Ellen ruhig zu halten.

Seine Stimme zitterte. Svetlana spürte, dass er sich beherrschen und zurückhalten musste, wenn er nicht vorzeitig kommen wollte. Aber er hatte sich aufgespart, aufgespart für sie! Ein leises Kichern entwich ihren Lippen. Aufgespart! Als wenn sich Männer aufsparen würden. Frauen taten das! Aber Männer?

Rüdiger packte Ellen an den Seiten und hob die Frau von seinem Schoß.

Ellen blickte zu Svetlana hinüber, während sie auf der Couch zum Sitzen kam.

„Ich glaube, es ist ihr auch gekommen, schau mal, wie zufrieden sie ausschaut.“

„Dann fehle ja nur noch ich“, gab Rüdiger von sich und erhob sich.

Svetlana genoss den Anblick des stattlichen jungen Mannes, dessen Männlichkeit steif und fest von seinem Körper ragte.

Gleich! Gleich ist es soweit!

Wieder zuckten ihre Lider. ‚Warum bin ich nur so müde‘, fragte sie sich ratlos. ‚Ich müsste hellwach sein und mein Blut müsste wie eine Wachdroge bei diesem Anblick förmlich durch die Adern pulsieren.‘

Ellen stand ebenfalls auf und gemeinsam mit Rüdiger ging sie zu Svetlana hinüber.

„Ich glaube, mit der ist heute nichts mehr anzufangen“, gab Ellen ratlos von sich. „Sie schläft ja schon fast.“

„Shit“, entfuhr es Rüdiger. Svetlana blickte hoch zu dem Studenten und sah in seinen Augen das Verlangen in seinen Augen. „Ich will sie trotzdem.“

Die Worte klangen unbeherrscht. Rüdiger wollte sich schon am Fußende auf die Couch niederknien, wohl um sich dann zwischen ihre Schenkel zu zwängen, als ihn Ellen mit einer harschen Handbewegung daran hinderte.

„Hey, hey“, sagte sie und griff wie selbstverständlich nach seinem steifen Glied. „Sie soll doch auch etwas davon haben.“

„Ich will ficken!“

„Junger Freund, jetzt bist du fast so unbeherrscht wie der Typ vorhin, vor dem du uns gerettet hast.“ Vorwurfsvoll tickte sie mit dem Zeigefinger mehrmals auf seine Brust.

„Oh Mann! Das ist ja wohl was anderes. Sie will es doch auch. Sonst hätte sie sich nicht ausgezogen. Und hast du ihre gierigen Blicke gesehen? Sie hat uns die ganze Zeit zugeschaut. Sie will es!“

Ellen kniete sich vor ihm hin und stülpte ohne zu zögern ihren Mund über seinen Schwanz. Flink fuhr ihre Zunge um seine Eichel. Dann ließ sie wieder von ihm ab und schaute zu ihm hoch.

„Lass ihr den Schlaf der Gerechten. Lass sie in Ruhe!“ Ellen blickte zu Svetlana und lächelte. „Jedenfalls jetzt noch. Ich will, dass sie dich fickt und nicht du sie. Sie soll es tun, sie soll sich nach dir verzehren, wie eine kleine geile Hure.“

Sofort spannten sich ihre Lippen wieder fest über seinen Schwanz und setzten ihr Werk weiter fort. Mit beiden Händen griff sie an seine Eier und begann, diese fest zu kneten.

Svetlana erschauerte. Ellens Stimme klang fast böse und so hart. Sie war plötzlich so anders. Ihre Freundin wollte sie verleiten, so etwas wie ‚vom Pfad der Tugend‘ abbringen. Hemmungslose Gier und Wollust, das war es, was sie in ihr wecken wollte.

Für Rüdiger reichte Ellens letzte Bemerkung in zweierlei Hinsicht. Zum einen verzichtete er fürs erste, über Svetlana zu steigen und in ihr seinen Schwanz zu versenken und zum anderen brachte sie ihn damit um die letzte Beherrschung. Mit beiden Händen packte er fest Ellens Kopf und rammte ihn förmlich auf seinen steifen Prügel. Ellen gurgelte, verschluckte sich fast und versuchte sich ein Stück von ihm loszureißen. Drei, vier Zentimeter glitt sein Schwanz aus ihrem Mund wieder heraus, dann pressten sich ihre Lippen fest um den Schaft und sie begann mit aller Kraft zu saugen.

„Jaaaaa“, schrie der junge Student auf, ließ ihren Kopf los und ballte die Hände zu Fäusten.

Svetlana konnte sehen, wie Ellen zu schlucken begann. Sie musste ihren Mund öffnen und den glitschigen Schwanz aus ihm entlassen. Ellen keuchte und hustete, während Rüdiger weiter seinen Samen heraus schleuderte. Er klatsche ihr auf die Stirn, an die Wangen, rann an ihrem Kinn entlang und zog Fäden.

Schläfrig aber fasziniert beobachtete Svetlana das feuchte Schauspiel. Ellen fasste sich an den Hals, senkte den Kopf und versuchte sich zu räuspern. Ein neuer Schwall kam aus der Schwanzspitze geschossen, überflog Ellens Kopf und landete direkt auf Svetlanas Oberkörper.

„Das war knapp“, hörte sie Ellen krächzen. „Ein kleines Stück tiefer …“

„Sorry, aber ich konnte nicht anderes. Du … du warst so ein herrliches Miststück“, gab Rüdiger keuchend von sich, klang aber schon wesentlich beherrschter, wie nur Augenblicke zuvor.

‚Der Verstand kehrte langsam vom Schwanz in den Kopf zurück‘, sinnierte Svetlana schläfrig.

Lächelnd, aber immer noch schwer atmend blickte Ellen auf Svetlana hinab.

„Lassen wir unsere Süße schlafen. Sie hat es sich verdient, bei all den Sachen, die sie in den letzten Stunden erleben musste.“

„Ich war wohl ein wenig von der Rolle“, gab jetzt Rüdiger etwas kleinlaut zu.

„Ist ja nichts passiert.“ Ellen wandte sich wieder ihrer Freundin zu. „Es regnet noch immer in Strömen, du kannst hier gerne schlafen. Ich werde dich zudecken.“

Svetlana nickte schwach und spürte wie der Spritzer von Rüdigers Sperma langsam auf ihrem Bauch auf Wanderschaft ging. Ellen legte einen Finger direkt auf die Stelle und ließ ihn durch die feuchte Stelle fahren. Kurz danach vernahm Svetlana ein lautes Schmatzen.

„Wir wollen ja nichts von dieser leckeren Sahne verkommen lassen“, gab Ellen lachend von sich.

Aber dann änderte sich wieder Ellens Stimme. Wie nur wenige Momente vorher. Svetlana horchte auf.

„Wenn du morgen früh noch hier auf der Couch liegst, werde ich Rüdiger erlauben, dich zu nehmen. Dann wird er dich hier auf dem Sofa ficken und mit dir machen, was er will. Egal ob du verheiratet bist oder nicht.“ Dann beugte sie sich nach unten öffnete den Mund. Svetlana blickte ihr direkt ins Gesicht und konnte sehen, das auf ihrer Zunge immer noch ein Belag von Rüdigers Samen lag. Voller Erwartung öffnete Svetlana ihren Mund, ihre Zungen trafen sich und gierig schleckte sie der Freundin das Sperma aus dem Mund. Dann sank ihr Kopf müde zurück auf das Sofa.

Lächelnd nahm Ellen ein Kopfkissen und schob es ihr vorsichtig unter den Kopf. Rüdiger reichte ihr die Decke, die neben der Couch am Boden gelegen hatte und Ellen deckte die Freundin damit zu.

„Komm, mein geiler Rasenmähermann“, flüsterte sie dann leise. „Lass uns nach oben gehen. Vielleicht kann ich dich ja noch zu ein paar Schweinereien unter der Dusche überreden.“

„Mit Vergnügen“, antwortete Rüdiger, aber das bekam Svetlana schon nicht mehr mit.

Martin versuchte auf der Fahrt zum Hotel seinen Kopf frei zu bekommen. Langsam wurde ihm bewusst, auf was er sich eingelassen hatte. Sein Schwanz pochte immer noch von der geilen Behandlung, die ihm Jessica hatte zukommen lassen.

Jetzt, wo ihm langsam wieder seine normalen Sinne zur Verfügung standen und das Blut aus seinem Schwanz zurück in den Kopf floss, plagte ihm doch ein wenig sein Gewissen. Aber dieser Abend hatte so krass angefangen und sich auf eine schwer nachvollziehbare Art und Weise weiter gesteigert.

Sein Herz begann wieder fest zu klopfen, als er daran dachte, wer dafür verantwortlich war, dass der Schwanz in seiner Hose klebrig und samenverschmiert war.

Hätte er das Angebot von Jessica, der Anhalterin die er aus einer sehr misslichen Lage befreit und anschließend im Auto mitgenommen hatte, annehmen sollen? Unzweideutig hatte sie ihm offeriert, dass sie zu weit mehr, als der zugegebenermaßen wundervollen Mundbearbeitung, während der rasanten Fahrt über die Autobahn, bereit war.

Statt sich im Regen zu seinem Hotel durchzukämpfen könnte er jetzt in den Armen des jungen Mädchens liegen, Besitz von ihr ergreifen und mit ihr alles tun, wonach ihm war. Und ihm war nach sehr vielem!

Noch immer lag ihm die Enttäuschung tief im Magen, als er beobachten musste, wie ihn seine Frau hintergangen und betrogen hatte.

Noch immer sah er seine Frau im Geiste, wie sie mit lustverzerrten Gesicht über der Lehne des Sesseln bebeugt war und von hinten kräftig gestoßen wurde. Sie war wie von Sinnen gewesen, als er sie heimlich beobachtet und belauscht hatte und dann hatte sie diese Worte von sich gegeben, die ihn zutiefst schockiert hatte: „Stoß ihn mir rein, diesen geilen schwarzen Riesenpimmel! Mach mich fertig damit!“

Diesen geilen schwarzen Riesenpimmel! – Wieder und wieder kam ihn dieser Satz in den Sinn. Am liebsten wäre er in die Wohnung gestürmt, hätte den schwarzen Bock von ihr gerissen, doch so war er nur zutiefst getroffen und enttäuscht einfach wieder los gefahren, zurück in das Hotel, in dem die wichtigen Vertragsverhandlungen der Firma, in der er arbeitete, waren.

Martin konnte sich noch deutlich an die eine Nacht mit seiner Frau erinnern, als sie ihm gestanden hatte, dass sie scharf auf den schwarzen Trainer des Fitnessclubs war, dass sein Körper sie erregte. Es war eine heiße und aufregende Nacht mit seiner Frau gewesen. Beide hatten sie das Spiel mit der Fantasie genossen, aber war es Grund genug, diese Fantasie in die Tat umzusetzen? Musste sie sich von diesem Kerl auch noch am Hochzeitstag ficken lassen?

Aber was dann im weiteren Verlauf seiner Rückfahrt geschehen war, hatte der Sache noch einiges mehr auf die Krone gesetzt.

Im letzten Moment sah Martin das Hinweisschild, das zum Hotel führte. Er bremste scharf und bog in die Straße ein. Martin beugte sich weit an die Windschutzscheibe heran und versuchte durch den strömenden Regen einen freien Parkplatz nahe dem Eingang zu finden. Doch seine Suche wurde nicht belohnt.

Schließlich fuhr er die Straße ein Stück weiter entlang, zwei oder dreihundert Meter von seiner Unterkunft entfernt fand er endlich einen freien Abstellplatz für seinen Audi und stellte ihn ab.

Voller mürrischer Gedanken nahm er seine Tasche und rannte, mit ihr als Regenschutz über den Kopf, den Weg entlang.

Keuchend und völlig durchnässt erreichte er das kleine, aber gediegene Hotel und trat in die kleine Eingangshalle herein.

Kurz grüßte er die junge hübsche Dame an der Rezeption, die ihm einen bedauernden Blick zuwarf.

Während er auf den Fahrstuhl wartete kramte er in der Tasche nach seinem Zimmerschlüssel. Fluchend stellte er fest, dass er nicht mehr da war.

„Kann ich Ihnen helfen, Herr Schreiber?“, fragte ihn plötzlich die junge Empfangsdame.

Anerkennend hob Martin die Augenbrauen und schaute zu ihr hinüber. Sie hatte sich sogar seinen Namen gemerkt.

Er ging zu ihr hinüber und wühlte dabei noch einmal in seiner Tasche herum. Resignierend blickte er die kleine dunkelblonde Frau an.

„Ich muss meinen Zimmerschlüssel wohl im Auto liegen gelassen haben.“

„Oh“, rief sie aus und blickte durch die gläserne Eingangstür nach draußen. „Und bei diesem Wetter möchten sie sicher nicht mehr nach draußen. Sie haben das Zimmer im obersten Stock, nicht wahr?“

Martin nickte.

„Das ist noch eines von den Zimmern, die noch nicht mit Kartenleser ausgerüstet sind. Ich werde Sie nach oben begleiten und Ihnen mit dem Generalschlüssel die Tür öffnen.“

„Danke“, sagte Martin lächelnd und war froh, nicht noch einmal in den Regen hinaus zu müssen. Wenigstens hatte er beim Aussteigen im letzten Moment noch an sein Handy gedacht, das er während der Fahrt wutentbrannt nach hinten geworfen hatte.

So konnte er zudem noch für einige Augenblicke den Anblick der jungen Frau, ‚Diane Wahrmann‘ stand auf dem kleinen goldenen Schild an ihrer Bluse, in ihrer adretten Uniform genießen. Der knielange blaue Rock stand ihr ungemein gut, wie Martin fest stellte.

Die Fahrstuhltüren glitten gerade auseinander, als die hübsche Empfangsdame mit einem Schlüsselbund bewaffnet neben ihm stand.

„Normalerweise, darf ich den Empfang nicht verweist lassen“, sagte sie mit verschwörerischer Stimme. „Aber bei Ihnen ist das ja ein Notfall. Bei diesem Hundewetter kann ich Sie doch nicht mehr nach draußen lassen. Aber dafür müssen wir uns beeilen, ich glaube zwar nicht, dass noch neue Gäste eintreffen, aber man kann ja nie wissen.“

„Ich möchte Ihnen keine Unannehmlichkeiten bereiten“, sagte Martin, während die beiden in den Fahrstuhl stiegen und er sich die Annehmlichkeit heraus nahm, den jungen Körper der Frau etwas näher zu studieren, wenn auch möglichst dezent.

Sie hatte für seine Begriffe äußerst schöne und lange Beine. Die Erhebung unter ihrer Bluse war nicht besonders groß, passte aber zu ihrer schon zierlich zu nennenden Gestalt. Ihr dunkelblond gelocktes Haar trug sie offen.

Lächelnd schauten sich die beiden an und Martin fragte sich unversehens, was in dem Kopf der jungen Frau vor sich ging, denn das leichte Leuchten in ihrem Blick irritierte ihn doch ein wenig.

Sein Blick blieb an ihrer Bluse hängen und Martin kam nicht umhin, sich vorzustellen, wie ihr Busen in natura aussehen würde.

‚Scheiße!‘, schoss es Martin durch den Kopf. ‚Du wirst ja schon wieder geil. Dabei hast du dir vor nicht einmal einer Stunde den Saft aus dem Schaft saugen lassen.‘

Bis zu den frühen Abendstunden an diesem Tag, hatte er die ein oder andere Frau zwar anerkennend gemustert, wenn sie ihm besonders attraktiv erschien, aber dass er sich nun in wilden Fantasieergüssen an sie verging, war neu für ihn.

Was würde Diane wohl dazu sagen, wenn er sie direkt ansprach, sie unter Vorwand bat, mit ihm aufs Zimmer zu kommen? Oder sie vielleicht losschickte, um ihm ein paar Handtücher zu besorgen und ihr dann mit einem Handtuch um den nackten Körper die Tür zu öffnen?

Würde sie gelassen bleiben? Würde sie ein oder zwei versteckte Blicke auf ihn werfen? Könnte er sie einfach an den Arm packen, sie in sein Zimmer ziehen und …

Martin brach diesen Gedankengang ab. So verlockend es auch war, mit dieser jungen und äußerst attraktiven Hotelangestellten die Nacht zu verbringen, so abwegig war er allerdings auch.

In billigen Pornofilmen oder einfach gestrickten Sexgeschichten funktionierte so etwas natürlich. Da würden die beiden schon längst über einander herfallen und es wahrscheinlich schon hier im Fahrstuhl heftig miteinander treiben.

Aber dies war nun einmal die etwas rauere Wirklichkeit, in der solche Sachen einfach nicht passierten. Eine eifrige Hotelangestellte hatte sicherlich besseres zu tun, als sich mit einem Gast einzulassen und dabei ihren Job zu riskieren.

Obwohl! Wenn er bedachte, was er an diesem Tag, insbesondere an diesem Abend bereits alles erlebt hatte! Auch so welche Sachen sollte es geben!

Der Fahrstuhl war fast komplett verspiegelt, sodass Martin sie aus mehreren Perspektiven bewundern konnte. Wohl dem, der sich Partner, Freund oder gar Ehemann (Martin konnte allerdings keinen Ring an ihre Hand feststellen) dieser jungen Frau nennen durfte, der sie nackt, ungezwungen erlebte und ihr all das geben konnte, was Martin für Momente im Zeitraffer durch den Kopf lief.

Martins Zimmer lag im 5. Stock, doch die Fahrt im Fahrstuhl kam ihm fast wie eine halbe Ewigkeit vor, so als würden sie bis in den 50. Stock fahren. Seine Kleider waren klamm und nass. Ein unangenehmer Umstand, der ebenfalls dazu beitrug, sein Zeitempfinden in die Länge zu ziehen.

„Ein sehr unbeständiges Wetter“, sagte Diane und legte ein unverbindliches Lächeln auf.

„Ja, wäre ich doch bloß hier geblieben“, sinnierte Martin. Aber dann hätte ich nicht diese wunderbare Blasnummer mit dieser Jessica gehabt, fuhr er in Gedanken fort.

„Wenn Sie wünschen, sorge ich dafür, dass ihre Kleider gereinigt und getrocknet werden. Allerdings wird das erst im Laufe des Vormittags sein.“

„Das ist eine fabelhafte Idee.“

„Ich werde warten, damit Sie mir ihre Kleidung gleich mitgeben können. Im Badezimmer ist ein Morgenmantel.“

Martin nickte und schloss für ein paar Momente die Augen und gab sich für Sekunden noch einmal seinen verrückten und nicht gerade jugendfreien Fantasien hin. Der Umstand, dass die junge Frau, der diese Gedanken gewidmet waren, ihm direkt gegenüber stand, machte die Sache für ihn noch authentischer.

Er stellte sich die junge Frau vor, wie sie sich hier im Fahrstuhl vor ihm hinkniete, seinen Schwanz aus dem Hosenschlitz zog und ihn tief in den Mund sog, ihn schmatzend und stöhnend bearbeitete, bis der Saft erneut aus ihm heraus schoss.

Hatte sie es vielleicht doch schon einmal so einem Gast gemacht? Unwahrscheinlich, aber durchaus möglich! Allerdings war für gewöhnlich ein solcher Dienst, wenn er denn der Direktion zu Ohren kam, Grund für eine fristlose Kündigung.

‚Beherrsch dich Schneider‘, rief sich Martin zur Ordnung. ‚Wie kommst du nur auf den Gedanken, dass plötzlich alle Frauen nur darauf warten, es dir mehr als nur recht zu machen.‘

Mit einem hellen Ton signalisierte der Fahrstuhl, dass er endlich angekommen war. Blinzelnd öffnete Martin die Augen und lächelte Diane an.

Sie ging voraus und Martin genoss den Anblick ihres herrlichen Hinterns der vorzüglich zur Geltung kam. Martin wusste von diversen Dienstreisen, dass die Hoteluniformen der weiblichen Angestellten nicht immer sehr schicklich waren, aber in diesem Fall konnte sie nicht besser passen.

Martin spürte wieder dieses Ziehen zwischen seinen Beinen, was ihm schon fast den ganzen Abend mehr oder minder stark ausgeprägt begleitet hatte.

Würde sie draußen vor seinem Zimmer warten, oder mit hinein kommen, während er sich im Bad auszog? Die Vorstellung, sich direkt vor ihren Augen auszuziehen versprühte sogar einen noch größeren Reiz, auch wenn dieser sicherlich ebenfalls auch sehr abwegig war.

Diane öffnete die Tür mit dem Generalschlüssel, stellte sich neben die Tür und zeigte in sein Zimmer.

„Ich werde warten“, sagte sie ihm. „Beeilen Sie sich bitte. Ich darf, wie schon erwähnt, den Empfang nicht zu lange verweist lassen.“

„Kein Problem“, antwortete Martin und schob sich, fast ein wenig zu dicht, an dem schlanken Körper.

Martin stellte seine Tasche am Boden ab und ging in das Badezimmer. Die Tür lehnte er dabei nur leicht an. Er legte sich den Bademantel zurecht und begann sich zu entkleiden.

Im rechten Bereich des Badezimmerspiegels nahm er plötzlich eine Bewegung war. Über den Spiegel neben der Garderobe konnte er ein Stück nach draußen in den Flur blicken. Diane hatte sich in den Türrahmen gestellt und war gerade dabei, ihr blaues Kleid glatt zu streichen. Mit den Handflächen strich sie sich dabei über die Brüste und anschließend über ihren Hintern.

Mit einem Handtuch rubbelte er seinen nackten Körper ab und linste dabei noch ein paar Mal zum Spiegel hinüber.

Schaute sie über den Spiegel vielleicht auch zu ihm hinüber?

Fast war ihm, als würde sie ihn auch beobachten. Konnte das sein? Starrte sie etwa auf sein leicht erigiertes Glied, interessierte sie sich gar für ihn? Bei den verrückten Sachen, die Martin an diesem Tag bereits erlebt hatte, erschien ihm dieser Gedanke auf eine gewisse Art und Weise nicht einmal abwegig. Hatten heute alle Menschen um ihn herum, inklusive ihm selber, ein Übermaß von Geilheit getankt? Martin musste bei diesem Gedanken auflachen, nahm den Morgenmantel, streifte ihn sich über und schloss den Gürtel.

Die Unterwäsche legte er beiseite in eine Ecke. Mit Hose, Hemd und Jacke über dem Arm trat er aus dem Bad und kam zur Tür.

Lächelnd nahm sie die Kleidung in Empfang.

„Ich danke Ihnen“, sagte er.

„Ich habe Ihnen zu danken“, antworte sie und lächelte ihn fast zweideutig an. Wofür bedankte sie sich bei ihm? Etwa für den Anblick, den sie für einige Momente von ihm erspäht hatte? „Ich werde der Tagesschicht sagen, dass sie sich um Ihre Sachen unverzüglich kümmern.“

Martin nickte und gab ihr ein Lächeln zurück.

„Dann werde ich mich jetzt zur Ruhe legen, es ist schon spät und um halb sieben muss ich aufstehen.“

„Oh, dann bleibt nicht sehr viel Zeit, um zu ruhen. Ich wünsche Ihnen eine geruhsame Nacht. Wenn Sie möchten, kann ich Sie morgen früh wecken. Quasi als letzte Tat zum Feierabend.“

„Danke, aber ich werde mich von meinem Handy wecken lassen.“

„Kein Problem, ich hätte es allerdings sehr gerne getan“, gab sie zurück und auch dieses Mal spürte Martin in den Worten und ihrer Stimme eine gewisse Zweideutigkeit. Oder wollte er es einfach nur heraushören?

Grübelnd Schloss Martin die Tür und legte wieder den Bademantel ab. Flink programmierte er sein Handy, ignorierte dabei die Mitteilungen der Anrufe in Abwesenheit, die seine Frau getätigt hatte und warf sich dann, nackt wie er war, auf sein Bett und hoffte noch ein wenig schlafen zu können, bevor ihn die Vertragsverhandlungen mit dem neu avisierten Werbepartner wieder von seinen privaten Sorgen abzulenken würden.

Am Abend dann, würde er sich wieder den Luxus erlauben dürfen, um über sich, seine Frau und ihr gemeinsames Leben nachzudenken.

*

Natürlich fand Martin nicht sofort seinen wohlverdienten Schlaf. Zu viel war an diesem Tag geschehen.

Der Betrug seiner Ehefrau, das Schwulenpaar am Autobahnparkplatz, das Pärchen in dem Auto und den beiden Spannern, die Reife Dame mit ihrem jugendlichen Liebhaber, die ihn am Ende selber noch einspannen wollte. Am Ende dann die noch fast jugendliche Jessica, die ihre Reize zuerst an diesem Fettsack ausprobiert hatte, dabei fast gehörig auf die Nase gefallen war und dann an ihm geraten war. Sie hatte ihn förmlich um die Finger gewickelt, zu keinem nennenswerten Widerstand fähig gewesen, ließ er sich in ihrem Netz einspinnen. Die Blasnummer im Auto bei Tempo 200 und mehr, war so ziemlich das Verrückteste was er bisher erlebt hatte.

Allein bei dem Gedanken daran, begann sein Glied wieder zu pulsieren. Warum nur hatte er ihr mehr als eindeutiges Angebot abgelehnt? Ein letzter Tick Anstand, den er sich nicht einmal hätte leisten müssen? Warum nur hatte er nicht einfach zugegriffen? Er könnte jetzt in den Armen der jungen Frau liegen, seinen Schwanz in ihre enge Muschi zwängen und sie die halbe Nacht nach Herzenslust durchvögeln.

Kopfschüttelnd griff er zur Fernbedienung des Fernsehers, stellte den sleep-Timer auf eine Stunde und zappte anschließend lustlos durch die Programme. Hier und da blieb er für einen Moment hängen. Nachrichten kündeten von Streiks, irgendwo in Süddeutschland musste ein großes Werk geschlossen werden, ein Mörder wurde zu einer hohen Haftstraße verurteilt und im hohen Norden gab es ein tragisches Familiendrama mit vier Todesopfern.

Die Welt war schlecht und böse. Und er war mitten drin. Warum nur hatte ihn seine Frau betrogen? Warum ließ sie sich von diesem schwarzen Fitnessguru an ihren Hochzeitstag bevögeln?

Allerdings fragte er sich auch, warum er sich von einem jungen Ding den Schwanz mit dem Mund hatte ‚putzen‘ lassen? Es einfach mit Rache oder ähnlichen zu beantworten, erschien ihm zu einfach.

Er stolperte weiter durch die Programme. In einem Krimi erschoss gerade jemand seine Frau. Hatte sie ihn vielleicht auch betrogen und er wollte sich rächen?

„Verdammt, verdammt!“, kam es aus ihm heraus und er tippte weiter auf der Fernbedienung herum. Text flimmerte über die Bildschirmoberfläche. Im Hintergrund war das Bild einer gut gebauten und üppig ausgestatteten nackten Frau, die sich auf einem Bett rekelte, zu sehen.

Eine grelle gelbe Laufschrift bewarb das Erwachsenenprogramm des Pay-TV Programms.

Drei Kanäle alle zwei Stunden ein Film in Spielfilmlänge und das für nur 20 Euro für 24 Stunden!

Martin zuckte nur mit den Schultern und schaltete das Hardcoreprogramm mit der Fernbedienung frei. Vielleicht bekam er hier die gewünschte Ablenkung, denn die Gedanken, die ihn in diesem Moment beschäftigten waren nicht sonderlich dazu gedacht, ihn in den so dringend benötigten Schlaf zu wiegen.

Zwei, eindeutig mit Unmengen von Silikon befüllte Riesentitten spannten sich von einem Moment zum anderen über fast die gesamte Fläche des Bildschirms. Ein fast schon infernales Lustgeschrei und Gestöhne ließ Martin aufschrecken. Mit nervösen Fingern suchte er nach dem Lautstärkeregler. In den Nebenzimmern musste ja nicht unbedingt jemand von seinen nächtlichen Gelüsten aufgeschreckt werden. Hatte nicht sogar einer seiner Kollegen ein Zimmer ihm gegenüber?

Eine wasserstoffblonde Schönheit veranstaltete gerade auf einem älteren Herrn kräftezehrende Reiterspiele. Die Stellung war durchaus reizvoll, doch die Blondine war nicht unbedingt seine Kragenweite. Martin schaltete weiter.

Der nächste Kanal zeigte ein Pärchen, dass diesmal verwunderlicherweise noch komplett bekleidet war. Die beiden saßen auf einer Parkbank und die Frau knetete in vorbildlicher Weise das Gemächt eines etwa gleichaltrigen jungen Mannes durch die Hose hindurch. Sicherlich würden die beiden sich in den nächsten Augenblicken die Kleider vom Leib reißen und es fröhlich auf der Parkbank tun. Öffentlichkeit hin oder her, in einem Pornofilm musste schließlich anständig gefickt werden.

Ein merkwürdiges Gefühl machte sich in Martins Magengegend breit. Eine Art von schlechtem Gewissen machte sich dunkel in ihm bemerkbar. Da war doch etwas gewesen, schoss es ihm durch den Kopf. Eine längst verschüttete Erinnerung platzte plötzlich aus der sicheren Schale des Vergessens und breitete sich in seinem Kopf aus.

Diese Betriebsfeier, vor sechs oder sieben Jahren, fiel es ihm wieder ein und ein heißer Schauer durchlief seine beiden Gesichtshälften. Martin konnte sich nicht einmal an dem Namen und dem Ort der Lokalität erinnern. Er erinnerte sich noch an dem kleinen Garten, einer Mauer an einem kleinen Teich und an Lina Meier, die plötzlich neben ihm auf der Mauer gesessen hatte.

Martin erinnerte sich daran, dass das Wetter an diesem Herbstabend sehr angenehm gewesen war. Die Sonne war längst untergegangen. Er hatte sein viertes oder fünftes Bier in der Hand gehabt und auch Lina musste aufgrund ihres Sektkonsums dauernd glucksend aufstoßen. Sie hatten sich unterhalten, gescherzt und gelacht, bis er plötzlich ihre Hand auf seiner Hose gespürt hatte. Wie versteinert war Martin auf der Mauer sitzen geblieben und ließ die Kollegin gewähren. Unter ihrem Griff war sein Glied steinhart geworden. Es hatte nur wenige Minuten gedauert, bis ihm das Sperma aus dem Schwanz geschossen kam, dabei war ihre Hand die ganze Zeit nur an der Hose und nicht in der Hose gewesen. Aber danach war ihre Hand unter seinen Slip gerutscht, um seinen samenverschmierten Schwanz mit den Fingern fest zu streicheln und zu kneten. Keuchend und mit starrer Miene hatte er Lina dabei beobachtet, wie sie mit ihrer freien Hand lasziv über ihre, in einer blumenverzierten Bluse eng verpackten, Brüste fuhr. Schließlich war die Hand nach unten gefahren, hatte den Rock nach oben gerafft, den kleinen schwarzen Slip beiseite geschoben. Mit einem leicht schmatzenden Geräusch waren die Finger in ihrer feuchten Spalte verschwunden, während die andere Hand seinen, immer noch knüppelharten, Schwanz massierte.

Starr und stumm saß er nur da und genoss die Behandlung ihrer Finger. Die meiste Zeit blieb sein Blick auf die Kollegin gerichtet, doch in regelmäßigen Abständen glitt sein Blick immer wieder kurz zu dem kaum beleuchteten schmalen Weg, der zur Gaststätte führte, hinüber. Wenn jemand aus der Firma aufgetaucht wäre und sie in dieser kompromittierenden Situation entdeckt hätte – nicht auszudenken, welche Konsequenzen dies herauf beschwören konnte.

Aber es war alles gut gegangen und auch später, als er daheim war, hatte er die verräterische Unterhose schnell unauffällig unter die Wäsche im Wäschekorb verstecken können.

Er hatte durchaus Linas Bemühungen genossen.

Lächelnd hatte Lina ihn dann zurück gelassen.

Sie hatte ihn nie darauf angesprochen und dann ein paar Monate später die Firma verlassen.

Martin schluckte. Auch wenn er passiv geblieben war, war das nicht auch eine Art von betrügen gewesen? Hatte er überhaupt das Recht, sich über seine Frau zu beschweren, auch wenn diese deutlich einen Schritt weiter gegangen war? Martin seufzte. Er war drauf und dran gewesen, Lina alles zu gestatten, wenn sie es nur getan hätte.

Martin schaltete schließlich einen Kanal weiter und gelangte in die Küche zweier lesbisch veranlagter Frauen, die es auf dem gefliesten Küchenboden miteinander trieben. Die Fliesen waren sicherlich kalt und hart, aber die beiden (mutmaßlichen – man konnte ja nie wissen, wie ihre Neigungen im wirklichen Leben waren) Lesben ließen sich nichts anmerken und stöhnten sich alle paar Sekunden lauthals zu, wie heiß und geil sie doch waren und wie toll es ihr die andere doch machen würde. Aber das mussten sie ja auch, denn für diese Nummer vor der Kamera bekamen sie sicherlich eine recht ansehnliche Stange Geld.

Apropos Stange! Martin schaute unter die Bettdecke. Sein Schwanz hatte sich inzwischen wieder leicht aufgerichtet.

‚Wenigstens ein Kamerad, dem die Filme zu gefallen scheinen‘, dachte er müde lächelnd.

Martin blieb bei dem Programm. Die beiden Frauen, beide vielleicht um die 30, beide blond, wie das Tittenmonster auf Kanal 1, hockten praktisch in der 69er Position übereinander und leckten sich fleißig gegenseitig die Muschi.

Unwillkürlich fragte sich Martin, wie er reagiert hätte, wenn er Svetlana mit einer anderen Frau erwischt hätte, statt mit ihrem Fitnesstrainer. Wahrscheinlich hätte ihm das sogar sehr gefallen, seine Frau mit einer anderen, vielleicht gar mit Ellen, ihrer Freundin und Nachbarin, zu beobachten.

Oh ja, gegen eine solche Betrügerei hätte er sicherlich nicht viel einzuwenden gehabt! Natürlich unter der Voraussetzung, später daran teil zu haben.

Martin seufzte und genoss die Vorstellung, seine Frau einmal in einer solchen Situation erleben zu dürfen.

Sein Schwanz war steif und fest, als er dann doch endlich in den Schlaf, aber auch in das Land der Träume hinabglitt, während die eine Lesbe der anderen mit spitzer Stimmer äußerst glaubhaft versicherte, dass sie noch niemals so geil geleckt worden war.

*

Jessica, Lina und auch Diane standen in seinem Traum an seinem Bett. Sie waren nackt und schauten lasziv lächelnd auf ihn herunter.

Jessicas Haare waren klatschnass, das Wasser tropfte fast wie aus Sturzbächen aus ihnen heraus. Dutzende Rinnsale bildeten sich auf ihrer Haut und auch zwischen ihren Beinen tropfte das Wasser unendlich an ihr herab. Zwei kleine Wasserströme fanden sich auf dem Hügel ihrer linken Brust und tropften von der spitze ihrer keck nach oben gerichteten Brustwarzen nach unten. Sie warf ihren Kopf hin und her und das Wasser spritzte wie in Zeitlupe umher. Ihr Mund bildete lautlose Worte, die Martin in seinem Traum trotzdem verstehen konnte, so als würden sie sich einfach in seinem Kopf manifestieren.

‚Warum bist du nicht mit zu mir nach oben gekommen. Wir hätten es uns gemütlich gemacht. Du hättest mich haben können!‘, hauchte sie ihm stumm zu.

Lina dagegen stand mit geschlossenen Augen an der Stirnseite seines Bettes, die Hand fest in ihrem Schoß vergraben und ihre Finger arbeiteten fleißig an ihrer Spalte entlang. Ihr Lächeln war das gleich wie damals, als sie ihm nach seinem Höhepunkt allein gelassen hatte.

‚Ich hätte es auch gebraucht‘, rief auch sie stumm. ‚Deine Frau hätte es niemals erfahren. Ich weiß genau, dass du mich poppen wolltest. Wir hätten es gleich auf der Mauer treiben können.‘ Dann drehte sie sich um und verschwand im Dunkel des Traumes.

Diane, die Hotelangestellte, stand zu seiner linken am Bett. Ihr goldenes Namensschild klebte auf ihrer nackten linken Brust, über den steifen Brustwarzen, ein kleines Stück nach außen versetzt. Verzerrte Abbilder ihres Körpers, wie Spiegelbilder, tauchten plötzlich neben und hinter ihr auf. Die erste Traum-Diane drehte sich und die Abbilder ahmten im ersten Moment diese Bewegungen nach. Die hintere Diane drehte ihm den Hintern zu, beugte sich nach unten und wandte den Kopf zu ihm.

‚Warum hast du mich im Fahrstuhl nicht von hinten gefickt? Bei uns wird Service ganz groß geschrieben. Ich wäre nicht eingestellt worden, wenn ich nicht bereit dazu bin, mich von den Gästen vögeln zu lassen, die es wünschen‘, gab sie wortlos von sich.

Das linke Abbild reckte ihm auf vulgäre Art und Weise die Brüste entgegen: ‚Warum hast du nicht zugelangt? Meine schönen festen Tittchen angefasst und sie kräftig geknetet? Ich weiß doch, dass du darauf stehst!‘

Die rechte Diane dagegen kniete sich vor ihm hin, streckte ihm den Kopf entgegen, öffnete den Mund und ihre Lippen formten einen Kreis. ‚Wir hätten im Fahrstuhl auf und ab fahren können, bis ich dir alles ausgesaugt hätte. Du hättest mich einfach benutzen dürfen, wie es dir gefällt und solange es dir gefällt.‘

Martin stöhnte in seinem Traum auf, sein Kopf richtete sich auf, nur um gleich wieder tief im Kissen zu versinken. In der Ferne sah er Lina, diesmal nicht mehr nackt, wie sie mit baumelnden Füßen auf der Mauer saß. Jessica stand nun plötzlich mit ihren nassen Sachen vom Vorabend am Bett. Sie drehte sich um, wandte ihm die Kehrseite zu und begann, sich langsam aus ihren Sachen zu schälen. Die Bluse fiel zu Boden, dann ihr Rock.

Und auch Diane stand wieder in ihrer blauen Hoteluniform auf der anderen Seite des Bettes, allerdings war sie dabei, ihr Kleid weit nach oben zu raffen.

Martin schloss in seiner frivolen Traumwelt die Augen. Würde sich gleich alle drei in seinem Traum um ihn kümmern? In seiner bizarren Traumwelt sehnte er sich danach.

Mehrere Hände packten ihn an den Füßen und Armen, strichen sanft über seine Haut. Martin seufzte auf, als er in seiner Traumwelt spürte, das die Hände, waren es sechs? – nur ein Ziel hatten. Sie griffen sich seine Männlichkeit, Kneteten die Eier, abwechselnd und gleichzeitig. Lösten sich an Schaft und an der Eichel übergangslos ab. Schon bald, das spürte er unterbewusst, würde er sie belohnen und ihnen das geben, wonach sie förmlich gierten.

Feuchte kühle Lippen legten sich plötzlich über seine Eichel, während die Hände weiter an Schaft und Sack arbeiteten. Keuchend im Traum und anscheinend auch in der Wirklichkeit, genoss er das Gefühl, wie sein Schwanz fast bis zur Wurzel in dem Mund gesaugt wurde. Martin spürte, wie die Zunge ihr Spiel begann.

Nur für einen kurzen Moment fragte sich Martin, wer von den drei Traumgeliebten ihm diese herrliche Blasnummer bot.

Irgendetwas durchbrach die Stille. Eine Melodie verkündete den Tod, oder schien zumindest das Lied vom Tod wieder zu geben. Die Traumwelt zerstob, der Schlaf wurde brutal beiseite geschoben. Martin blinzelte, zaghaftes Morgenlicht traf auf seine Augen. Er schloss sie sofort wieder und seine Hand griff zum Nachtschrank, suchte blind und fand den Knopf auf dem Handy, um den Alarm auszustellen.

Aber da war etwas anderes, das sich nicht einstellte und über dem Traum hinaus beständig blieb.

Es war das saugende warme Gefühl an seinem Schwanz, das geblieben war, als wenn es sich aus seinem Traum heraus manifestiert hatte.

*

Zwei Hände krallten sich fest in seine Oberschenkel. Das unterdrückte Seufzen und Stöhnen einer Frau drang an seine Ohren. Martin spürte wie die Lippen, die seinen Schwanz fest umschlossen, auf und ab gingen. Zähne blieben für einen Moment an dem unteren Rand seiner Eichel hängen, drängten sie kurz nach oben, während die Zunge fest um sie herum glitt.

Martin wagte es nicht, die Augen zu öffnen. Er hatte die Weckfunktion auf halb sieben gestellt. Um sechs war Dianes Schicht beendet. Sog sie sich an seinem Schwanz fest? Die Vorstellung gefiel ihm.

Seufzend schüttelte Martin den Kopf. Das konnte nicht sein. Welche Hotelangestellte würde nach so einem kurzen Kontakt ihren Job riskieren, sich auf sein Zimmer schleichen und ihm das Rückenmark aus dem Schwanz zu saugen? Und dass dieser Augenblick jedoch nicht mehr all zu fern war, spürte Martin ganz deutlich.

Svetlana, es musste seine Frau sein, kam es ihm in den Sinn. Sie war reumütig zu ihm ins Zimmer gekommen, hatte sich die Tür aufschließen lassen, um ihre Schuld, die sie sich am Vorabend aufgeladen hatte, abzuarbeiten. Ja, so musste es sein! Laut stöhnte Martin auf. Sein Becken drängte nach oben.

Finger, etwas kühl, aber gerade das gefiel ihm so sehr, umspielten nun seine Eier. Seine Frau war wirklich sehr darum bemüht, ihn gnädig zu stimmen und es wieder gut zu machen.

‚Ich verzeihe dir!‘, rief er in seinen Gedanken und seine Hände verkrallten sich in der weichen Matratze des Bettes.

„Gleich Svetlana, gleich mein Schatz. Nicht mehr lange und ich komme“, rief er laut aus.

Die Lippen um seinen Schwanz kamen zum Stillstand, ließen plötzlich von ihm ab.

Martin hob verwirrt den Kopf und öffnete endlich seine Augen.

„Jessica!“, entfuhr es ihm entsetzt und sein Lustpegel sank im atemberaubenden Tempo nach unten und das obwohl die junge Anhalterin nackt zwischen seinen Beinen kniete. Keuchend schaute die junge Frau mit weit aufgerissenen Augen zu ihm hin. Etwas Speichel tropfte ihr aus dem Mundwinkel. Martin richtete sich auf, rutschte ein Stück nach hinten, von ihr fort.

Jessica setzte sich auf. Sie legte ihre zitternden Hände auf ihre Oberschenkel. Ihr Bauch hob und senkte sich heftig bei jedem Atemzug. Ihre Brüste bebten. Sie war erregt und schockiert zugleich.

„Ich … ich …“, stotterte sie und wischte sich den Speichel von ihren Lippen. „Ich hatte deinen Schlüssel aus versehen eingesteckt, wollte ihn dir zurück bringen. Bin hergeradelt. An der Rezeption war niemand. Da bin ich einfach hoch und hab das Zimmer aufgeschlossen.“, versuchte sie atemlos im Telegrammstil zu erklären.

„Oh“, machte Martin nur. Daher hatte er seinen Schlüssel nicht finden können! Er erinnerte sich, dass er den Inhalt der Tasche auf der Rückfahrt im Auto verteilt hatte und auch Jessica hatte die ihre mehr oder minder freiwillig gelehrt und musste beim Einpacken unbewusst seinen Zimmerschlüssel erwischt haben.

„Aber das ist aber doch kein Grund, über einen schlafenden Mann herzufallen“, gab Martin irritiert lächelnd von sich. Der Schock den ihm Jessicas unverhofftes auftreten verursacht hatte, war wieder am Abklingen. Die kurze Verlegenheit die ihn übermannt hatte, war bereits wieder am verfliegen. Sein Blick blieb auf dem nackten Körper der jungen Frau hängen.

„Du hast nackt auf dem Bett gelegen, die Decke war beiseite geschoben und dein Schwanz …“, Jessica unterbrach sich, biss sich auf die Unterlippe und schaute nach unten. „Ich konnte nicht anders. Ich hätte es vorhin schon cool gefunden, wenn du zu mir mit hoch gekommen wärest.

Das sah so süß und so … geil aus, wie du auf dem Bett gelegen hast. Dein Schwanz war steif, das war wie eine stumme Aufforderung.“

„Oh Gott Jessica“, rief Martin und beobachtete wie ihre Beine auf dem Bett langsam auseinander gingen. Sein Blick fiel zwischen ihren Schoß, aus dem Augenwinkel bekam er mit, dass sie ihn sehr verführerisch anlächelte. „Ich war schon drauf und dran mit dir nach oben zu gehen“, gab er zu.

„Aber?“

„Ich war ziemlich verwirrt.“

„Immer noch?“, fragte sie und ihre Hände rutschten langsam ihre Oberschenkel nach innen, hinauf zu ihrem Schoß. Martin musste schlucken und bekam einen trockenen Mund. Blinzelnd wischte er sich den Rest Schlaf aus den Augen.

Er spürte, wie sich der geile Druck zwischen seinen Beinen wieder verschärfte, als Jessica mit dem Zeigefinger ein Stück durch ihre feucht glänzende Spalte fuhr. Jessica lehnte sich ein Stück nach hinten, schloss die Augen und legte den Kopf weit in den Nacken. Zwei ihrer Finger drangen nun etwas tiefer in ihre Muschi ein. Ein leises kehliges Stöhnen entrann ihren Lippen.

„Nein, nicht mehr“, antwortete Martin. „Ich glaube, ich werde in diesem Moment wieder sehr geil.“ Es war raus und natürlich auch unübersehbar. Martin wusste, dass es jetzt kein Zurück mehr gab.

Jessica hob ihren Kopf, schaute ihn wieder an. „Dann fick mich doch endlich!“ Platze es aus ihr heraus.

Jessica warf sich nach vorn, kam auf Martin zugekrabbelt, kroch über ihn und warf sich um seinen Hals. Er spürte ihre Brüste auf seinem Oberkörper. Ihre Lippen legten sich auf dem Mund und ihre Zunge stieß in seine Mundhöhle. Ihre Münder öffneten sich und die beiden Zungen begannen ein gieriges forderndes Spiel.

Martin packte ihren Hintern, während Jessica unter sich griff, seinen Schwanz in die Hand nahm und ihn an ihr heißes nasses Loch dirigierte. Ein, zweimal ließ sie die Eichel hart an ihrer Spalte entlanggleiten, positionierte ihn, rückte ihre Lenden noch ein wenig zurecht und ließ sich schließlich einfach auf Martin niedersinken. Dabei krallten sich ihre Hände fest in seine Schultern.

Ein lauter Lustschrei entkam ihren Lippen. Gleich beim ersten Stoß versank sein Schwanz in ihrer heißen Lustgrube. Martins Finger vergruben sich fest in ihrem Hintern und jedes Mal, wenn Jessica ihren Schoß nach oben schnellen ließ, drängte er sie mit den Händen sofort wieder mit aller Kraft nach unten. Martin stöhnte vor Lust. Er genoss es, den jungen Körper über sich zu spüren. Ihre herrlichen Brüste baumelten vor seinem Gesicht hin und her. Seine Lippen pressten sich auf ihre harten langen Nippel. Die Zunge umspielten sie hart und fest. Martin genoss es, den jungen Körper auf sich zu spüren. Tief sog er die Luft durch die Nase in seine Lunge. Es gierte ihm förmlich nach dem Geruch ihrer Jugend, konnte diese förmlich spüren. Ihre Haut roch leicht parfümiert und frisch. Sie musste geduscht haben und den Regen und Schweiß hinfort gewischt haben.

Seine Hände gingen auf Wanderschaft, fuhren über ihren festen, wohlgeformten Körper.

Sie war nass, sie war so unglaublich nass! Ihr Saft lief an seinem Schaft hinunter, tropfte zwischen seinen Beinen herunter, während sie immer heftiger auf ihm Ritt. Martin wusste, dass er nicht lange aushalten würde.

„Na alter Mann?“, fragte sie neckisch. „Gefällt dir, was ich mit dir mache?“

„Alter Mann?“, rief Martin stöhnend und sein erstaunter Blick brachte das Mädchen zum Lachen.

„Ich denke mir gerade so, dass du wohl fast doppelt so alt wie ich sein wirst“, fuhr Jessica grinsend fort und begann mit ihrem Schoß langsame kreisende Bewegungen. „Ich bin doch nur süße 20!“ Ihr Kopf senkte sich nach unten und ihre Lippen legten sich fest auf die seinen. Ihre Zungen trafen sich wieder und Jessica fuhr tief in seine Mundhöhle hinein. Dann schaute sie wieder in seine Augen.

„Das macht dich doch an, alter Mann?“, fragte sie weiter. „Es macht dich doch sicher an, dass dich so ein junges Ding, wie ich es bin, gerade fickt. Gib es zu!“

Martin stöhnte. Oh ja, natürlich gefiel es ihm! Mit jedem Stoß spürte er ihre Jugend, ihre Unbekümmertheit, ihre Geilheit. Seit über zwölf Jahren war es der erste richtige Sex mit einer anderen und es tat so gut, es war so herrlich, dass sich eine kleine böse Ecke in seinem Gehirn fragte, warum er nicht schon längst sich diesen Genuss geleistet hatte.

Die kleine Episode mit Lina Meier fiel ihm wieder ein. Wie hatte er es genossen, wie sie ihm den Saft durch die Hose hindurch herausgeknetet hatte und wie sie ihn dann sitzen gelassen hatte, mit diesem aufreizenden Gang von ihm fort ging, kurz zu ihm zurück geblickt hatte und ihre Blicke Bände sprachen. Blicke, die in etwa sagten: ‚Wenn du willst, gehöre ich heute Nacht dir.‘ Aber damals hatte noch die Vernunft in ihm gesiegt, der Moment war verstrichen, die Chance ungenutzt geblieben.

‚Du bist ein Blödmann gewesen‘, sagte die Stimme aus dieser bösen Ecke in seinem Kopf. ‚Warum hast du nicht die Chance ergriffen und dieser Schlampe deinen Schwanz hineingesteckt. Am nächsten Morgen hatte er mit seiner Frau geschlafen, aber im Gedanken war er an diesem Tag nur bei Lina Meier gewesen.

Jessica stieg plötzlich von ihm herunter. Hockte sich auf ihren Knien auf die andere Hälfte des Bettes, vergrub ihre Stirn in die Bettdecke und reckte im den Hintern entgegen. Beide Hände gingen nach hinten, legten sich flach auf ihre Pobacken und schoben sie auseinander.

„Komm nimm mich von hinten“, rief sie und wackelte auffordernd mit dem Gesäß hin und her.

Martin ließ sich das nicht zweimal sagen, richtete sich auf und war im nächsten Moment hinter ihr. Er legte seinen Schwanz zwischen ihre weit auseinander klaffende Pospalte und rieb sein Stück genüsslich daran entlang.

„Geil, so geil!“, entfuhr es Jessica und sie legte die flache Hand auf seinen Schaft, damit es noch ein wenig fester an ihrer Pospalte entlang fuhr.

Der Anblick ihrer Rosette erweckte seine Aufmerksamkeit. Der kleine süße rosafarbene Krater regte seine Fantasie an. Wie lange war es schon her, dass Svetlana ihn in ihre hintere Pforte gelassen hatte? Und dann erinnerte er sich an Jessicas Erzählung. Hatte sie sich nicht auch von diesem jungen Burschen, dem Freund ihrer besten Freundin, an einem Badesee in den Hintern ficken lassen?

Martin packte seinen Schwanz an dem Schaft, steuerte die Eichel geradewegs auf den verlockenden Hintereingang zu und drückte sanft mit ihr darauf – klopfte an. Jessica stöhnte lustvoll auf, ihr Hintern fuhr aber ein Stück von ihm weg.

„Nein“, rief sie. „Bitte nicht in den Hintern.“

Martin packte das junge Mädchen mit der freien Hand an den Lenden und zog es ungehalten zu sich heran. Provozierend drückte Martin sein Glied noch ein Stück fester an ihren Hintereingang. Er spürte, wie der Schließmuskel ein winziges Stück nachgab und seine Penisspitze für ein paar Millimeter hineinließ.

„Noch nicht“, winselte Jessica und versuchte Händeringend seinen Schwanz zu greifen zu bekommen. „Ich möchte dich erst in meiner Muschi spüren.“

Martin brummte ungehalten, zögerte und überlegte, ob er ihr seinen Schwanz nicht doch einfach in den Hintern zwängen sollte. Er spürte, wie Jessica ihre Körperhaltung versteifte. Der Drang, ihr sein Teil in den Hintern zu schieben war a****lisch und fast überwältigend. Doch letztendlich, nachdem er es sich nicht nehmen ließ, ihr die Schwanzspitze doch noch für ein paar weitere Millimeter in den Anus zu drücken, ließ er von ihrem Poloch ab und dirigierte seinen Schwanz an ihre heiße und weit klaffende Spalte ihrer Möse. Fast wie von selbst rutschte sein fast zum Bersten steifes Rohr in ihre nasse Grotte. Ein unkontrollierter Lustschrei entrann seinen Lippen und Jessica stimmte ein.

Martin beugte sich nach vorn, packte mit den Händen ihre herrlich warmen Brüste und hielt seinen Mund an ihr Ohr.

„Jetzt bist du noch einmal davon gekommen“, hauchte er ihr zu. „Aber deinen Hintereingang werde ich nicht verschonen. Wer sich von dem Freund der besten Freundin in den Hintern ficken lässt, hat für einen alten Kerl wie mir ebenso den Hintern herzuhalten.“ Martin richtete sich und schlug, wie um seine Worte noch einmal zu unterstreichen, mit der flachen Hand fest auf ihren Hintern.

„Ahhh“, machte Jessica und der Aufschrei war gepaart von Schmerz und Lust.

Martin packte sie fest an den Lenden und schob sie fest auf seinen Schwanz. Allerdings spürte er schon jetzt, dass er sein eben gemachtes Versprechen wohl nicht halten würde. Zu groß war der Drang geworden, sich in ihr zu entladen.
Jessica wandte sich unter seinem festen Griff, drückte ihm das Gesäß fest entgegen. Martin packte fester zu. Jessica schrie auf, aber auch Martin konnte und wollte sich nicht mehr zurückhalten. Seine Stöße wurden immer fester – er spürte, wie sich etwas gewaltiges, unaufhaltsames in ihm zusammenbraute.

Sie war eng, sein harter Schwanz rieb fest an den Innenwänden ihrer Lusthöhle. Er hockte sich auf den Fersen seiner Füße nieder und ließ ihren Körper mit aller Kraft immer wieder auf seinen Schoß knallen. Martin packte ihren rechten Arm, drehte ihn nach hinten, nahm den anderen Arm und führte anschließend beide zusammen. Fest umklammert hielt er mit einer Hand ihre Arme fest, so als hätte er ihr Handschellen angelegt. Mit der anderen Hand griff er ihr in die Haare und zog kräftig, fast brutal. Jessica schrie vor Schmerz auf und warf den Kopf nach hinten. Martin bockte auf, stieß ihr wieder den Schwanz mit aller Macht hinein. Jessica schrie und wimmerte gleichzeitig vor Schmerz und Geilheit. Martin war wie von Sinnen.

„Hure“, schrie er ihr unterdrückt entgegen. „Du bist eine gottverdammte Hure.“

„Jaa“, schrie Jessica laut auf. „Ja, ich will deine Hure sein.“

Martin packte sie fester an den Haaren. Ein erneuter spitzer, lang gezogener Schmerzensschrei entkam ihren Lippen. Trotz der Schmerzen kam sie ihm mit unvermittelter Kraft entgegen und der Schrei wandelte zu einem lustvollen, nie enden wollenden Stöhnen.

„Oh Gott. Du hast so weiche Haut und bist so ein verdammt geiles Miststück.“ Dann spürte er, wie sich langsam in seinem Schoß dieses Gefühl einstellte, als wolle ihm die Eichel vom Schwanz springen. Sein Daumen fuhr zwischen ihre Pospalte und suchte den engen Hintereingang. Wenn sie schon nicht seinen Schwanz in ihrem Hintern haben wollte, so sollte trotzdem etwas festes dort zu spüren bekommen.

Wütend über sich, dass er nichts mehr dagegen tun konnte seinen Saft aufzuhalten, schob er ihr den Daumen in den Hintereingang hinein. Jessicas Bewegungen brachen im gleichen Moment ab, sie hielt still.

Außer sich vor Geilheit stieß Martin ein irres Lachen aus und stopfte ihr den Daumen soweit ging in ihren Po hinein. Das Mädchen verkrampfte sich, wie als wenn sie die letzten Kräfte mobilisiert wollte, und spießte sich vollständig auf seinem harten Riemen und dem Daumen auf. Laut sog sie die Luft tief in ihre Lungen, während Martin spürte, wie ihr Körper zu zittern begann.

Martin ließ ihre Haare los und stieß ihren Körper nach vorn. Leicht rudernd schnellten ihre Arme nach vorn und im letzten Moment konnte sie sich noch abstützen. Er schlug ihr mit der flachen Hand auf den Hintern und bewegte dabei seinen Daumen in ihrem Hintereingang hin und her. Dann konnte auch er sich nicht mehr beherrschen und entlud sich mit aller Macht in ihrem heißen Loch.

Sein Finger rutschte aus ihrem Hintern. Mit den Händen packte er Jessica an den Lenden und zog sie noch einmal auf sich herauf.

Wie durch eine Hochgeschwindigkeitsleitung pulste sein Blut für einen Moment durch die Adern. Schwer atmend ließ er schließlich seinen Schwanz aus ihr herausgleiten, ließ sich zur Seite fallen und landete neben Jessica mit dem Rücken auf dem Bett.

Jessica zitterte immer noch am ganzen Leib, auch wenn sie ansonsten wie erstarrt in der Hundestellung auf dem Bett hocken blieb.

Martin fuhr sich mit der Hand durch seine verschwitzten Haare. Sein Atem wurde wieder ruhiger.

„Wahnsinn“, gab Jessica mit abgehackter Stimme von sich.

In gleichen Maßen, wie sein Glied zusammen schrumpfte und kehrte die Ernüchterung und der Verstand wieder in ihm ein. Entsetzen machte sich in ihm breit. Er schloss die Augen und schüttelte den Kopf.

Jessica indes schien aus ihrer Starre erwacht zu sein, drehte sich zu ihm um und setzte sich im Schneidersitz in Höhe seiner Oberschenkel hin.

Ein paar glitzernde Schweißperlen liefen ihr über die Brüste, die sich unter ihrem keuchenden Atem hoben und senkten.

„Wolltest du nicht auch meinen Hintern erobern?“, fragte sie grinsend, nahm sein Glied in die Hand und massierte es langsam.

„Du wolltest es doch nicht.“

„Ich wollte, dass du es einfach tust, meine Wünsche ignorierst. Es dir einfach heraus nimmst.“

„Du gieriges kleines Biest“, gab Martin zurück und wischte sich die Schweißspuren von der Stirn. „Der Finger hat dir wohl nicht gereicht?“

Jessica schüttelte den Kopf. Die Hand an seinem Schwanz wurde hektischer.

„Komm, lass es uns noch einmal machen. Ich will, dass du mich auch in den Hintern fickst.“

Verzweifelt blickte Martin zum Radiowecker. Wenn er noch ein anständiges Frühstück haben wollte, musste er jetzt aufstehen, auch wenn ihm Jessicas erneuten Bemühungen nicht kalt ließen. Er war sogar sehr erstaunt darüber, wie schnell es der jungen Frau gelang, seinen Schwanz wieder aufzurichten.

„Es geht nicht“, sagte er und schob ihre Hand beiseite. Er musste duschen, frühstücken und richtig wach werden. Die Verhandlungen würden wieder sehr hart werden und die Erlebnisse der letzten zwölf Stunden musste er auch noch irgendwie für die nächsten Stunden aus seinem Kopf verbannen. So sehr er es auch wollte und ihre Berührungen genoss, er musste es beenden.

Jessica war allerdings nicht bereit aufzugeben. Wieder griffen ihre Finger nach seinem halb aufgerichteten Schwanz.

„Ich sehe doch, dass du es auch willst“, sagte sie.

„Nein“, antwortete Martin mit ablehnender Stimme.

Schmollend rückte Jessica von ihm ab und verschränkte trotzig die Arme vor die Brust.

„Dann warte ich eben auf deinem Zimmer. Mittag wirst du ja machen und dann kannst du mich als Nachspeise haben“, rief sie und ihre Augen begannen zu leuchten.

„Es ist besser wenn du gehst“, rief Martin nun mit barscher und distanzierter Stimme. Ihm wurde langsam bewusst, dass ihm die Zeit weg rannte. Jessica zuckte zusammen, als ob sie einen Schlag ins Gesicht bekommen hätte. Im ersten Moment wusste sie nicht, was sie dazu sagen sollte.

„Ja klar, jetzt haste die kleine geile Tennieschlampe poppen können, aber nun soll sie schnell verschwinden“, kam es aus ihr heraus.

„Hey, du bist es gewesen, die sich in mein Zimmer hereingeschlichen hat und über mich hergefallen ist“, rechtfertigte sich Martin. Ungeduld schwang in seiner Stimme mit.

„Blödmann“, giftete Jessica zurück und erhob sich vom Bett. Sie las ihre Sachen vom Boden auf und verschwand mit stampfenden Füßen im Badezimmer.

Kopfschüttelnd richtete sich Martin auf und setzte sich auf dem Rand des Bettes. Er stützte seine Ellenbogen auf den Oberschenkeln ab und legte seinen Kopf in die Hände.

„Was bin ich für dich?“, kam es dumpf aus dem Badezimmer. Am Klang der Stimme hörte Martin heraus, dass die junge Frau kurz vor den Tränen stand. „Willkommenes Frischfleisch? Nach dem Motto, endlich mal eine Tenniefotze flach gemacht? Endlich mal eine, die willig war und die du besteigen konntest? Racheobjekt dafür, dass sich deine Frau von einem anderen hat vögeln lassen?“

„Das ist nicht wahr, ich habe das nicht so gemeint“, versuchte er Jessica zu besänftigen.

„Ja klar!“, kam es mit einer Spur Sarkasmus zurück und Martin merkte deutlich, dass seine Worte eher das Gegenteil bewirkten.

„Ich habe Stress mit der Arbeit und im Privaten“, versuchte er sich zu rechtfertigen. „Ich muss gleich topfit sein.“

„Okay, hab verstanden! Deine Hure hat sich gleich wieder angezogen und ist dann sofort verschwunden.“ Jetzt klangen die Worte wütend und trotzig.

„Lass uns später noch einmal darüber reden. Es tut mir wirklich leid, ich wollte dich wirklich nicht verletzen.“

Jessica kam aus dem Bad geschossen, ihre Miene war wütend. Eine Träne rann ran ihr die Wange hinunter.

„Dabei habe ich gedacht, du bist echt ein ganz netter“, gab sie schnaubend von sich. Dann warf sie ihm etwas zu. Martin musste seinen Kopf ducken „Hier deine Schlüssel, bevor ich es vergesse und du nicht Angst haben musst, dass ich dich noch einmal überfalle.“

Sie machte auf dem Absatz kehrt und verschwand aus seinem Blickfeld. Krachend fiel einen Moment später die Tür ins Schloss, dann war Ruhe.

„Verdammter Mist“, rief Martin und schlug sich die Faust gegen die Stirn. „Dieser Tag fängt ja noch beschissener an, als der Gestrige.“

Langsam erhob sich Martin, ging um das Bett herum zum Fenster und schob den Vorhang beiseite. Die Morgensonne lächelte ihm freundlich entgegen. Die Regenwolken waren davon gezogen und strahlend blauer Himmel kündigte einen herrlichen Sommertag an.

„Na ja, wenigstens stimmt heute das Wetter.“ Martin lachte auf und schüttelte den Kopf. Über seine Ehe waren allerdings gewaltige, schwarze Gewitterwolken aufgezogen.

‚Warum hast du dich von diesem Kerl ficken lassen, Svetlana? Wir hätten einen so schönen Abend verbringen können‘, kam es ihm in den Sinn.

Schmerz, wie ein Messerstich tief in sein Herz, machte sich in ihm breit. Schmerz, wie er ihn am Vorabend an der Terrassentür verspürt hatte. Dieses Gefühl äußerster Demütigung, aber auch gepaart mit einem dunklen Maß von perverser Lust, als er zusehen musste, wie sie sich jemand anderem an ihrer beider Hochzeitstag hingab.

Wenn er wenigstens Manns genug gewesen wäre, ins Haus gegangen und für klare Fronten gesorgt hätte. Aber nein, wie ein geschlagener, winselnder Hund war er unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Er hätte dann wenigstens die Genugtuung darüber gehabt, Bens lustverzerrte Visage beim Entgleisen beobachten zu können. Aber so hatte er nicht einmal den kleinen Finger von ihm gesehen. Wo sein großer Finger steckte, hatte seine Frau ja hinaus posaunt.

‚Stoß ihn mir rein, diesen geilen schwarzen Riesenpimmel!‘, damit hatte sie ihn angefeuert.

Martins Blick schweifte nach rechts. Jessica kam mit ihrem Fahrrad die Straße entlang gefahren und entfernte sich eilig vom Hotel.

War sie sein Racheengel gewesen? Hatte er sich mit ihr an seine Frau gerächt? Svetlanas Betrug mit gleicher Münze sozusagen gerächt? Wenn sich seine Frau mit einen anderen vergnügte, war es da nicht Recht und billig, sich dasselbe Recht heraus zu nehmen?

Natürlich, dass junge Ding hatte ihn praktisch fast vor vollendeten Tatsachen gestellt, doch hätte er sie zurückgewiesen, wenn seine Frau ihn nicht betrogen hätte?

Martin hatte die Jugend und die Frische des Mädchens genossen, genau wie damals auf der Betriebsfeier, als ihm Lina Müller mit der Hand den Saft aus dem Schwanz geholt hatte. Er hatte es einfach geschehen lassen. Damals und auch jetzt!.

Aber was noch viel schlimmer wog, trotz dieser Niedertracht, liebte er immer noch seine Frau. Die Frau, die er gerade betrogen hatte.

„Betrogen“ – Unangenehm hallte das Wort in ihm wieder und wieder!

Unruhig wälzte sich Svetlana auf dem Sofa hin und her. Grummelnd griff sie im Halbschlaf zu der Decke und zog sie weit nach oben, bis zu dem Ansatz ihres nackten Halses. Sie seufzte unzufrieden auf, als sie spürte, dass ihre Füße nicht mehr unter der wärmenden Decke lagen und versuchte diese strampelnd wieder unter den Stoff zu bekommen, doch es wollte ihr nicht gelingen. Schlaftrunken griff sie mit den Händen wieder zur Decke, um sie zurecht zu rücken. Aber es half nichts, sie wollte sich einfach nicht mehr über ihre fröstelnden Füße legen.

‚Was ist nur mit meiner Bettdecke los‘, fragte sie sich unruhig und drehte ihren Körper auf die andere Seite. Die Decke rutschte von ihren Beinen, entblößte ihre Oberschenkel und ihren Schoß, der nur von dem dünnen Stoff eines String verhüllt war.

Sie stupste mit ihrer Nase auf etwas weiches. Irritiert blinzelte sie mit den Augenlidern und blickte auf eine glatte Oberfläche. Der dezente Geruch von Leder stieg in ihrer Nase auf.

Langsam brachte ihr zäh mahlendes Gedankenwerk die Erkenntnis in den Vordergrund, dass sie sich nicht in ihrem eigenen Bett befand. Sie brauchte anschließend noch ein paar weitere Augenblicke, um endgültig zu realisieren, dass sie im Wohnzimmer ihrer Freundin Ellen auf der Couch lag. Und dann kamen langsam auch die anderen Erinnerungen zurück.

Ellen und Rüdiger hatten vor ihren Augen Sex gehabt!

Sie hatte die beiden dabei beobachtet und mit ständig steigender Lust zugesehen, wie es Ellen mit ihrem Rasenmähermann trieb. Und dabei war Svetlana letztendlich auch nicht ganz untätig geblieben. Rüdiger wollte ihren Körper sehen und zögerlich hatte sie sich, bis auf dem winzigen String vor ihm ausgezogen, wobei die Sache eigentlich nur daraus bestanden hatte, ihr Kleid abzustreifen, denn mehr hatte sie vorher auch nicht angehabt.

Bei dem Gedanken, dass sie sich vor den Augen der beiden befriedigt hatte, ließ ihr die Schamesröte auf den Wangen hervorsprießen. Sie musste daran denken, dass Rüdiger sie zudem aufgefordert hatte, zu ihnen hinüber zu kommen, damit sie sich an dem frivolen Spiel beteiligte.

Ihr Fleisch war willig gewesen, oh ja, sie war nur allzu sehr dazu bereit gewesen, die beiden auf ihrer lustvollen Reise bis zur letzten Konsequenz zu begleiten und das hieß, Rüdiger in sich zu spüren. Wie ein Stromstoß mit tausend Volt durchfuhr es ihren Körper, als sich vor ihrem geistigen Auge dieses Bild, wie sie, anstatt Ellen, auf Rüdiger hockte, manifestierte.

Seufzend richtete sich Svetlana kurz auf und schob die Decke wieder über ihren halb nackten Körper. Dann zog sie die Beine an und klemmte die Hände zwischen ihre Schenkel. Ihre Augen schlossen sich und ein zufriedenes Lächeln machte sich wieder auf ihren Lippen breit. Langsam, von ihrem Fantasiespiel gefangen, glitt sie wieder in das Reich des Schlafes. Irgendein noch wacher Winkel in ihrem Kopf behauptete, dass es wohl immer noch regnete und das sie wohl noch ein wenig warten müsste, bis sie nach Hause gehen konnte, aber das kam ihr sehr recht, denn die aufkeimenden Gedanken übten plötzlich einen magischen Reiz auf sie aus.

Warum eigentlich nicht? Was ist schon dabei, hatte Ellen gesagt. Endlich einmal, nach so langer Zeit, einen anderen Mann zu spüren. Sich einem anderen hemmungslos hingeben.

Ihre Hände vergruben sich fest in den Schoß und ein paar Finger suchten den feuchten Eingang, um so ein wenig Erleichterung zu verschaffen. Dann gab es nur noch ihre verdorbenen Fantasien.

*

Als Svetlana das nächste Mal erwachte lag sie auf dem Rücken. Die Decke lag am Fußende. Sie fror, dennoch blieb sie einfach liegen, so wie sie war. Sie hob ihren Arm und damit die Uhr direkt vor ihr Gesicht und blinzelnd versuchte sie zu erkennen, wie spät es war. „Kurz vor sechs Uhr, ich sollte langsam aufstehen und mich davon stehlen“, sagte sie leise zu sich selbst.

Noch war es still im ganzen Haus, und sicherlich schliefen auch Ellen und Rüdiger noch den Schlaf der Gerechten. Doch langsam vertrieb auch der beginnende Tag die letzten Schleier der Dunkelheit. Sie richtete sich kurz auf und blickte zum Fenster hinüber. Der Regen hatte endlich aufgehört.

Jetzt war die Gelegenheit gut, sich das Kleid und die Schuhe überzustreifen und das Haus still und heimlich zu verlassen. Sie wollte nicht in die peinliche Situation kommen, dass Ellen ihr frivoles Vorhaben wahr machen würde. Dennoch durchfuhren sie wohlige Schauer, als sie sich ausmalte, wie es wäre, hier auf dem Sofa weiter zu verweilen und auf die beiden zu warten, darauf zu hoffen, dass Rüdiger das tat, was Ellen ihr versprochen hatte, sollte sie noch hier sein.

Würden Ellen ihren Rasenmähermann tatsächlich gestatten, Hand an sie zu legen? Ihre Anwesenheit als Zustimmung werten? Svetlana hatte das Gefühl, dass Ellen eine fast a****lische Gier danach hatte, sie zu solchen, wenn auch zugegebenermaßen geilen, Unfug zu verleiten, der ihr gerade durch den Kopf lief. Und es war verdammt großer Unfug, in dem Rüdiger eine große, im wahrsten Sinne des Wortes, große Rolle spielte.

Svetlanas Schenkel stoben auseinander. Während die eine Hand sanft über ihren Bauch zu streichen begann, fuhr die andere zwischen ihre Schenkel.

Ein leichtes spitzes Stöhnen zwang ihre Lippen für einen kleinen Moment auseinander. Ein Finger berührte die empfindliche Stelle zwischen ihren Schamlippen.

Wie würde er es machen? Würde er sich einfach zwischen sie legen und ihr seinen Schwanz einfach in sie stoßen? Sie vielleicht im Schlaf übermannen und sie, bevor sie richtig wach geworden war, vor vollendeten Tatsachen stellen? Sie einfach ficken?

F I C K E N – wie in einem Film liefen diese Buchstaben vor ihrem geistigen Auge an ihr vorbei.

Svetlanas Finger wurde hektischer. Ihr gefiel dieser Gedanke. Er war schmutzig, aber auch aufregend!

‚Dann bin ich nicht schuld‘, sagte sie sich und ein leichtes Frohlocken schwang in diesen Gedanken mit. ‚Wenn er mich im Schlaf nimmt, dann kann ich nichts dafür! Dann passiert es einfach, dann kann ich nichts dafür.‘

Auf dem Hinterhof des Little Sin war es anders gewesen. Die Lust und der Alkohol hatten sie gefangen genommen. Ihre Geilheit und Gier hatten an Grenzen angeklopft, an Grenzen, die sie fast bereit gewesen war, deutlich zu überschreiten. Sie war froh, aber auch enttäuscht darüber, dass es doch nicht geschehen war.

Dieses Drängen des Typen, der ihr hinterrücks einfach das Kleid weit nach oben geschoben hatte. Er hatte sie förmlich entblößt, sie vor den anderen zur Schau gestellt und sie hatte dieses Gefühl für ein paar Momente ausgekostet. Doch dann hatte dieser Kerl mit ein paar Sätzen diese bisher nie gekannte Stimmung in ihr wie eine Seifenblase platzen lassen. Sie war für seine verbalen Demütigungen noch nicht bereit gewesen.

Noch – noch nicht! – Diese beiden Worte stoben in ihrem Kopf hin und her, verursachten Verwirrung und Lust.

Warum hatte er nicht einfach seinen Schwanz herausgeholt, seinen Mund gehalten und ihn ihr einfach hinein gesteckt? Durch seine Hose hindurch hatte sie deutlich gespürt, wie steif er gewesen war. Sie war so nass und bereit gewesen, wie eine Frau nur sein konnte. Bereit, sich von einem wildfremden Mann nehmen zu lassen, einfach so, ohne darüber nachzudenken.

Ihre Finger zwängten sich in ihren Spalt und erzeugten ein Schmatzen, dass ihr eine weitere Kaskade von wolligen Schauern bescherte.

Es wäre so einfach gewesen. Nur ein Stück die Beine auseinander, nach vorne beugen und dann den heißen und steifen Stab empfangen. Ihn in sich spüren, wie er Stoß um Stoß immer tiefer in sie Eindrang. Sich gehen lassen, einen wildfremden Mann in sich lassen, ohne an die Konsequenzen denken, den Augenblick einfach nur genießen.

Der Orgasmus überrannte sie förmlich. Er war kurz, aber er tat so gut. Diese fast so real anmutende Vorstellung in ihrem Kopf, sich einem wildfremden Mann hinzugeben, brachte ihre Lust schließlich zum überkochen.

Dann ebbte die Lust langsam ab, aber die frivolen Gedanken blieben, kamen ihr nicht wieder aus dem Sinn.

Gleich würde sie aufstehen, sich anziehen und hinüber gehen, es wurde langsam Zeit, aber für einen Moment, wollte sie den Augenblick genießen. Nur für ein paar Sekunden, vielleicht eine oder lediglich ein paar winzige Minütchen.

*

Ihre Gedanken fielen zurück an den einen Tag damals vor zwölf Jahren. Mr. One-Night-Stand, wie Ellen beschlossen hatte ihn zu nennen, in Ermangelung seines richtigen Namens, der Svetlana seltsamerweise entfallen war. Oder hatte er sich überhaupt nicht vorgestellt? Selbst diese Frage konnte Svetlana nicht mit Bestimmtheit beantworten, kam ihr dann aber doch zu abwegig vor. Sollte sie Sex mit jemandem gehabt haben, von dem sie nicht einmal den Namen wusste?

Aber an diesem Abend waren Namen vollkommen unwichtig gewesen. Was allein gezählt hatte, war die fast unbezähmbare Gier in ihr gewesen, die der Fremde letztendlich in ihr ausgelöst hatte und das Fass zum Überlaufen gebracht hatte.

Seine Art, sein Auftreten, bestimmt und sicher, war es gewesen, was sie fast vom ersten Moment in Beschlag genommen hatte. Die Zeit war wie im Flug vergangen. Er hatte ihre schlechte Laune und Niedergeschlagenheit einfach fort gewischt. Sie zum Lachen gebracht. Und irgendwann wusste sie, dass er sich auch um ihre unbefriedigten Gelüste kümmern würde.

Irgendwann deutete er an, dass er für diese Nacht in einem Hotel wohnte und das er nicht gewillt war, die Nacht allein dort zu verbringen. Er fragte sie nicht, zahlte einfach und nahm sie an die Hand.

Und dann seine Wandlung, als er sie endlich auf seinem Hotelzimmer war und mit seinen verbalen Demütigungen begann. Damals war sie dafür bereit und empfänglich gewesen. Auf dem Hinterhof des Little Sin war es anders gewesen. Mr. One-Night-Stand war älter gewesen, wesentlich älter und sie ein junges naives Ding, dass schmollend durch die Straßen gezogen war, weil sie niemanden gefunden hatte, bei dem sie sich anlehnen konnte. Sie hatte seine Reife und Erfahrung gespürt, sie von sich eingenommen, fast schon im ersten Augenblick und sie hatte keine Chance gehabt, sich dem zu entziehen.

„Zieh dich aus“, hatte er ihr damals mit harscher Stimme befohlen und Svetlana hatte sofort gespürt, dass er keine Widerworte dulden würde. Und in dem Bewusstsein, dass es bereits zu spät für einen Rückzieher war, gehorchte sie, wenn auch etwas zögerlich.

Gierig waren seine Blicke gewesen, als sie mit zitternden Händen begann, sich zu entkleiden. Es dauerte sehr lange, bis sie ihren Rock nach unten gestreift hatte und voller Scham in Bluse und Slip vor ihm stand.

In diesem Moment war ihr bewusst geworden, auf was sie sich eingelassen hatte. Ihre Gedanken waren kurz bei Martin gewesen, den sie an diesem verhängnisvollen Abend erst seit ein paar Tagen kannte. Trotzdem konnte sie nicht mehr zurück, aber irgendwo tief drinnen in ihr, wollte sie auch nicht mehr zurück.

Ihm schien es nicht zu gefallen, dass sie plötzlich so abwartend war. Er ging auf sie zu, riss ihr förmlich die Bluse auf und zog sie mit einem Ruck nach hinten über ihre Arme.

„Was sehe ich denn da?“, rief er aus und sein Blick ging zwischen ihre Beine. „Dein Slip ist ja schon ganz nass.“

Schuldbewusst war ihr Blick nach unten gegangen.

„Du wirst es nicht bereuen“, sagte er. „Und deine Schüchternheit werde ich dir schon noch austreiben.“

Es war für Svetlana, als wenn Mr. One-Night-Stand plötzlich seine Maske ablegte und sein wahres Gesicht zeigte.

Seine Stimme war nicht mehr zuvorkommend und nett, sie war fordernd und unmissverständlich.

Zu Ellen hatte sie davon kein Wort gesagt. Ihr nicht gesagt, wie er sie letztendlich behandelt hatte. Dass er sie benutzt hatte. Sie schämte sich dafür, noch immer. Niemanden würde sie davon erzählen, wie er es ihr besorgt hatte, denn dann müsste sie auch zugeben, wie sehr es ihr gefallen hatte, von diesem fremden Mann, den sie kurz vorher kennen gelernt hatte, von ihm benutzt zu werden.

Er zerriss ihr einfach den Slip, noch Tage später hatte sie die Druckstellen, die dabei entstanden waren, gespürt, auch noch an dem Abend, als sie das erste Mal mit Martin ins Bett gegangen war.

Dann hatte sie Mr. One-Night-Stand einfach auf das Bett gestoßen und begonnen, sich selber zu entkleiden.

„Du bist genau das, was ich jetzt brauche. Jung, hübsch, ein wenig schüchtern, aber die Gier ist dir von den Lippen abzulesen.“ Er grinste sie an und schob dabei seine Hose nach unten. „Etwas zum abficken!“

Etwas! Millionen Schauer waren ihr damals durch den Körper geflossen, als dieses Wort in ihren Kopf zu kreisen begann. Mit großen glasigen Augen hatte sie sein mächtiges Glied, das unter seinem Slip deutlich sichtbar wurde, ins Visier genommen.

Svetlana seufzte auf, schüttelte sich im Halbschlaf, als sie daran dachte, wie sie vor diesem fremden Mann bereitwillig die Schenkel weit geöffnet hatte und wenig später ihre Finger, wild spielend, an ihrer Nasse Spalte wieder gefunden hatte. Ihr Atem geriet ins Stocken, wie damals, als sie es kaum noch abwarten konnte, dass dieser Mann über sie rüber kam und beglückte, es ihr machte, es ihr besorgte. Sie benutzte. Sie abfickte, wie er sich ausgedrückt hatte.

Seufzend biss sich Svetlana auf die Oberlippe und versuchte sich zu erinnern, was ihr der Kerl damals gesagt, als sie so vor ihm gelegen hatte und er vollkommen nackt vor ihr am Bett stand.

„So etwas wie du ist besser als jede Hure. Du tust nicht so, als würde es dir Spaß machen. Dir wird es gleich Spaß machen. Das sehe ich dir an. Auch wenn du noch gar richtig zu begreifen scheinst, was mit dir geschieht.“ Er hatte sie ausgelacht, sich zu ihr hinunter gebeugt und ihre Brüste fest, fast grob in die Hand genommen. Sie geknetet, die Nippel fest gedrückt und Svetlana war ein Schrei des Schmerzes und der Lust gleichsam entronnen.

„Oder möchtest du dafür Geld haben? Willst du dich wie eine Hure fühlen, für Geld die Beine breit machen? Mit mir darüber verhandeln, was ich mit dir machen darf? Blasen für 20 Mark, ficken für weitere 20 und für 10 Mark mehr in den Arsch ficken lassen? Einmal das Gefühl haben eine kleine Hure zu sein?“

Statt entsetzt zu sein und fort zu laufen (wobei dieser Gedanke schon längst vollkommen abwegig schien), war sie einfach auf dem Bett liegen geblieben. Sie schaute zu, wie er seinen stattlichen Schwanz vor ihren Augen steif wichste und ihre Finger vergruben sich dabei immer mehr in ihr heißes Loch, das nach Penetration gierte.

Svetlana hatte sich nicht mehr gefragt, wo der nette charmante Gentleman geblieben war, der sie in der Bar angesprochen hatte. Er hatte ihn einfach abgelegt wie ein abgetragenes Kleidungsstück.

Sie wollte ihm hörig sein, sie wollte ihm gefallen und begierig alles machen, was er von ihr verlangte. Die Art wie er sich gab, seine gerade zu perfide Wandlung, war für Svetlana auf eine seltsame Art und Weise nicht abstoßend gewesen. Irgendwo in ihrem inneren hatte sich ein Fenster geöffnet, hinter der ihre kleinen perversen Gelüste versteckt gewesen waren und nun danach gierten befriedigt zu werden.

Weit, ganz weit hatte sie ihre Schenkel geöffnet, ihre Finger immer schneller und heftiger arbeiten lassen, während sie sich immer mehr danach gesehnt hatte, dass er endlich über sie rüber stieg, sie benutzte und erniedrigte.

Doch er hatte sich Zeit gelassen, sehr viel Zeit und sie dabei mit Worten weiter gedemütigt. Der erste Orgasmus überrannte sie, noch bevor er in sie eindrang. Der zweite kam, als er ihr kurz danach sein Sperma in ihr heißes Loch spritzte. Den dritten Orgasmus bekam sie, als er gerade begann, ihren Hintereingang zu traktieren. Es war ihr erstes anales Erlebnis gewesen. Hart und fest, aber sie hatte sich nicht gewehrt und es am Ende sogar ein wenig genossen. Ein nein hätte er nie akzeptiert, sie hatte gespürt, das er es gewohnt war zu nehmen. Und Svetlana hatte sich an diesem Abend bereitwillig nehmen lassen.

Dann irgendwann, mitten in der Nacht, nachdem ihr One-Night-Stand seinen zweiten Erguss hatte und ein wenig von seinem Samen aus ihrem Hintereingang tropfte, waren, ließ er von ihr ab und schob sie auf die andere Betthälfte.

Er war schon längst in einem tiefen Schlaf verfallen, als sie es sich ein letztes Mal mit den Fingern machte, seinen Samen, der aus ihren Löchern quoll, überall auf ihrem Körper verteilte.

Ohne zu duschen hatte sie sich angezogen und klammheimlich davon gemacht. Ein Taxi brachte sie in ihr Elternhaus und sie fiel erschöpft ins Bett, gleich nachdem sie auf ihr Zimmer gegangen war.

All diese Erinnerungen, die sie in den letzten Jahren in ihrem Kopf so sorgsam beiseite geschoben hatte, brachen wieder hervor. Sie schüttelte sich wie in Krämpfen, Tränen rannen ihr übers Gesicht. Schluchzend ließ sie den nächsten Orgasmus über sich ergehen, während in ihren Gedanken Mr. One Night Stand seinen steifen Schwanz in sie rammte und sich in ihr ergoss.

So wie sie war, zusammen gekauert, die Hände im Schoß und erschöpft, aber mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen schlief Svetlana wieder ein.

*

Das erste, was Svetlana spürte, als sie wieder erwachte, war das sanfte Streicheln einer Hand auf ihrem Bauch. Ein leichter zufriedener Seufzer entrann ihren Lippen. Langsam glitt ihr Bewusstsein nach oben, kämpfte sich aus dem süßen Schlaf und den Träumen.

‚Martin!‘, dachte Svetlana zufrieden und genoss die kundige Hand, die sich langsam hinab zu ihrem Schoß begab. Vorsichtig wurden ihre Hände beiseite geschoben.

Ihre Augenlider begannen zu flatterten, wollten sich öffnen, aber dann ließ Svetlana sie doch noch fest geschlossen, um diesen Augenblick, die Berührungen, einfach nur zu genießen. Sie fühlte sich müde, abgeschlafft, aber die Hand tat ihr gut. Im Halbschlaf genoss sie den Moment, als der erste Finger gerade den Ansatz ihrer süßen Spalte eroberte.

‚Oh ja‘, juchzte Svetlana innerlich. Hatte ihr Ehemann doch zu ihr gefunden? Endlich würde sie das bekommen, wonach sie sich schon den ganzen letzten Abend gesehnt hatte. Das, was ihr Ellen nicht geben konnte, obwohl sie ihren Mann auf eine unnachahmliche Art und Weise für die ganz spezielle Sache vertreten hatte.

Ellen und Rüdiger hatten versucht sie zu verführen, aber sie hatte widerstanden, obwohl sie drauf und dran gewesen war sich ihm hinzugeben. Leichter Stolz kam in ihr hoch.

Wie oft hatten die beiden versucht, sie zum Mitmachen zu überreden? Viele tausend Male musste es gewesen sein, so kam es ihr jedenfalls vor. Doch es hatte sich gelohnt, sich aufzuheben. Denn jetzt war wieder alles gut, jetzt war Martin wieder bei ihr.

Der Finger wurde fordernder, drang immer tiefer in sie ein. Sie bewegte ihren Schoß, drehte sich auf den Rücken und versuchte, so gut es ging, dem Finger entgegen zu kommen.

Martin beugte sich zu ihr hinunter und dann spürte Svetlana plötzlich weiche, warme Haut auf ihrem Gesicht. Erschrocken blinzelte sie mit den Augen. Etwas festes streifte ihre linke Wange.

Dann endlich verstand sie!

Fast wie Glocken hingen Ellens Brüste über ihrem Gesicht. Nicht Martin war es, der sich über sie gebeugt hatte, sondern Ellen. Ihre Freundin richtete sich nun auf, rutschte ein nach vorn und ergriff sanft ihre Arme, um sie dann vorsichtig unter ihre Beine zu schieben. Direkt über ihren Mund lockte plötzlich Ellens feuchte Spalte und Svetlana ließ ohne lange nachzudenken ihre Zunge aus dem Mund fahren, um die feuchte, süßlich duftende Spalte ihre Freundin ein erneutes Mal zu erkunden.

Ellen bäumte sich zitternd auf, packte aber gleichzeitig Svetlana an ihren Füßen, hob sie an und bog ihre Beine weit nach hinten zu sich heran. Svetlanas Hintern hob sich ein Stück und Ellen fixierte Svetlanas Beine unter ihren Armen.

Svetlana keuchte erregt auf. Sie wusste nicht, was ihre Freundin vorhatte, aber das Gefühl, auf diese Art und Weise festgehalten zu werden, förmlich ausgeliefert zu sein, erregte sie. Sie fühlte sich wehrlos und genoss das Gefühl. Ellen ließ ihre Schenkel noch ein kleines Stück auseinander rutschen und ihren Schoß noch ein Stück nach unten gleiten. Svetlana spürte, wie sich Ellens Schamlippen fest auf ihr Gesicht drückten. Keuchend ließ sie ihre Zunge wild spielend an der Spalte ihrer Freundin hin und her fahren.
Was sollte sie auch machen? Ellen hielt sie fest, drückte sich mit ihrem Schoß fest auf ihr Gesicht, so dass ihr schon fast das Atmen schwer fiel; sie konnte doch nichts anderes machen!

Der Druck von Ellens Armen verstärkte sich. Svetlana versuchte die eigenen Arme in eine angenehmere Position zu bringen, doch es gelang ihr nicht. Ellen bewegte ihr Becken, Svetlanas Zunge glitt aus der Spalte und rutschte nach Hinten auf den Übergang zu ihrem Poloch und streifte die Rosette für einen kurzen Augenblick.

Ellens Körper versteifte sich, ein lautes Stöhnen entrann der Freundin. Instinktiv spürte Svetlana, dass Ellen diese zufällige Berührung gefallen hatte. Ohne zu zögern, oder darüber nachzudenken, streckte sie ihren Kopf nach hinten und ließ ihre Zunge fest über das andere Loch fahren. Sie entlockte Ellen damit einen noch lauteren Aufschrei und auch Svetlana blieb nicht stumm. Keuchend und gurgelnd umspielte ihre Zunge Ellens Poloch.

„Nimm sie!“, Ellens Stimme schien plötzlich im Raum zu stehen – herrisch und bestimmt. Heiße Schauer durchliefen Svetlana, als ihr plötzlich in aller Deutlichkeit bewusst wurde, warum sie Ellen in eine derartige Position gebracht hatte. Der Impuls, Ellen von sich zu stoßen, sich aufzurichten und dem zu entrinnen, was ihr nun bevorstand, überrannte sie gleichzeitig mit den Wogen schmutziger und hemmungsloser Lust und Gier.

Sie hatte keine Chance aus Ellens Umklammerung entfliehen zu können. Zu sehr drückte sie die Freundin mit ihrem Gewicht auf das Sofa. Arme und Beine waren fixiert, wie als würden sie von Ketten oder Schnüren gehalten.

Große kräftige Hände legten sich plötzlich auf den Ansatz ihres Hinterns, der ein Stück weit über dem Sofa zu schweben schien. Heiße und kalte Schauer durchliefen ihren Körper. Nur für einen Moment hielt Svetlana mit ihrer Zunge inne.

„Nimm sie“, wiederholte Ellen fordernd. „Sie hat es nicht anders verdient. Sie kann sich jetzt nicht mehr dagegen wehren, also tu es.“

Svetlana rang mit sich. Der eine Teil in ihr schrie danach, Ellen zu widersprechen, sich aufzulehnen. Aber da war dieser andere Teil in ihr, der sie förmlich überrannte. Dieser andere Teil, der in der letzten Nacht erwacht war.

Keuchend drückte sie ihre Schenkel weiter auseinander, während ihre Arme versuchten aus dem Gefängnis von Ellens Beine zu entkommen. Ein Aufschrei der Ablehnung blieb förmlich in ihrem Hals stecken, denn ihre Zunge drückte tief und fest auf den Anus ihrer Freundin.

Ihre Zerrissenheit trieb sie fast in den Wahn und dann spürte sie ‚ihn‘ endlich an ihrer Spalte. Svetlana hob den Kopf, brachte Ellen dazu, sich aufzurichten. Sie sah den Schwanz, sah wie sich die Eichel zwischen ihre Schamlippen zwängte und langsam in ihr verschwand.

Entsetzen, gepaart von Gier und Lust spiegelte sich in ihrem Blick wieder. Sie war schockiert und erregt zugleich. Ungläubig verfolgte Svetlana wie Rüdiger in sie eindrang.

Auf der Hälfte der Strecke verharrte sein Schaft.

‚Nimm es raus, jetzt und sofort‘, schrie sie ihm im Gedanken zu. Es war wie ein letztes Aufbäumen. ‚Noch gilt es nicht! Nimm ihn raus, dann zählt es nicht.‘ Sie stöhnte, keuchte, wollte sich aufrichten, Ellen ließ es aber nicht zu. Aber Rüdiger ließ seinen Schwanz nicht gänzlich aus ihr herausfahren. Kaum sah Svetlana den Rand seiner Eichel, da drang er auch schon wieder in ihr ein.

„Das hast du dir schon lange gewünscht, nicht wahr mein geiler Rasenmähermann?“, rief Ellen und drückte ihren Schoß weiter fest auf das Gesicht ihrer Freundin. Svetlana musste um jeden Atemzug kämpfen, auch wenn es ihr kaum bewusst wurde, denn einzig und allein galt ihre Aufmerksamkeit dem, was zwischen ihren Schenkeln geschah.

‚Nimm ihn sofort raus‘, rief ihr Verstand und ihr Herz klopfte wie verrückt gegen ihren Brustkorb. Zuckend hob und senkte sich ihr Busen. ‚Steck ihn tiefer, ramm ihn endlich fest hinein‘, schrie ihr Fleisch, schrie ihre Lust und ihre Gier.

‚Noch ist es nur ein wenig ficken‘, sagte der letzte Rest ihres Verstandes.

‚Ficken ist Ficken‘, sagte der andere Teil. ‚Nun gehst du fremd und es gefällt dir so sehr, das du verrückt werden möchtest.‘

„Ja“, hörte sie Rüdiger schreien und spürte, wie er seinen Schwanz mit einem heftigen Stoß bis zum Anschlag in sie hineinstieß. Der Student ließ von einem Augenblick zum anderen jede Sanftheit von sich fallen.

„Fick sie!“, rief Ellen mit böse triumphierender Stimme. „Nimm sie dir und pack sie dir, du hast es dir verdient.“

Svetlana spürte die Lüsternheit in der Stimme ihrer Freundin und ließ sich von ihr weiter davon tragen. Wieder klatschten Rüdigers Lenden an ihre Schenkel und sein Schwanz schien noch ein Stück weiter in sie vorzudringen. Ihre Arme und Beine wollten mit aller Macht aus der Umklammerung der Freundin entfliehen, aber ihr Schoß flog ihm, so gut es in ihrer misslichen Situation ging, förmlich entgegen.

Svetlana schrie nun ihre Lust heraus. Der Schrei endete in einem Lustvollen gurgeln, als sie dabei versuchte, ihre Zunge tief in den Anus ihrer Freundin zu drücken.

Rüdiger packte sie an den Innenschenkeln, wollte, dass sie ihre Beine noch weiter auseinander schob und Svetlana gab willig nach.

Stoß um Stoß marterte er sie mit seinem Pfahl. Svetlana schluchzte und keuchte. Der Orgasmus, der sie wie eine Flutwelle überrollte, ließ sie zucken und wimmern. Die Schauer ebbten ab, aber die Lust blieb.

„Fick mich, bitte fick mich! Ich brauche das so sehr“, presste sie aus ihren Lippen hervor und dieses Bekenntnis spülte all ihre Zerrissenheit dahin. Einzig allein die Lust war ihr einziger Antrieb.

Ellen entließ Svetlanas Beine aus der Umklammerung, beugte sich tief nach unten und lehnte ihre Arme auf die Unterseite von Svetlanas Schenkel. Ihre Spalte, glitzernd vor Feuchtigkeit, reckte sich Svetlanas Gesicht entgegen. Gerne hätte sie ihre Freundin gestreichelt, doch ihre Hände wurden immer noch von Ellens Beinen auf das Sofa gedrückt.

Langsam senkte Ellen ihren Schoß herab und ihre Spalte legte sich über Mund und Nase. Gierig ließ Svetlana ihre Zunge wieder durch den nassen Spalt fahren. Rüdiger penetrierte sie dabei unablässig weiter.

Ellen schob die Schamlippen ihrer Freundin auseinander, ließ ihren Kopf weit hinab zwischen den Schenkeln versinken, dann spürte Svetlana die feuchte Warme Zunge der Freundin an ihrer Klit. Sie versuchte sich zu revanchieren, hob den Kopf so gut es ging, legte ihre Lippen fest auf Ellens Schamlippen und begann fest zu saugen.

„Oh ja meine Süße“, jubilierte Ellen. „Saug dich an mir fest.“

„Ihr seid aber auch zwei teuflische Weiber“, rief Rüdiger erregt und seine Stöße wurden immer härter und wilder.

Svetlana genoss seine langen, unbeherrschten Stöße. Sie spürte seine Jugend, aber auch, dass Ellen eine sehr gute Lehrmeisterin sein musste.

„Und endlich darfst du uns gemeinsam genießen“, entgegnete Ellen.

„Das habe ich mir schon so lange gewünscht.“

„Ein paar Wünsche dauern immer etwas länger. Aber ich hatte es dir ja versprochen.“

Versprochen? – Svetlana zuckte zusammen, hielt inne. Was hatte Ellen da gerade gesagt? Sie hatte es ihm versprochen! Was hatte sie ihm versprochen? In ihrem Kopf rotierte es.

Ellen ließ plötzlich von ihr ab, stieg von ihr runter, hockte sich auf allen Vieren neben dem Sofa und wandte sich Svetlana Gesicht zu. Sie legte ihre Hände um ihre Wangen und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

„Bist du jetzt schockiert?“, hauchte Ellen ihr die Frage zu. „Bist du mir etwa böse, dass ich dich ein wenig hintergangen habe, kleine geile Sveta?“

„D – Du …“, kam es keuchend aus Svetlana. Sie richtete sich auf, stützte sich auf den Ellenbogen und blickte hinunter, sah, wie Rüdiger mit unverminderter Macht in sie Eindrang. Sie blickte in sein lustverzerrtes Gesicht, blickte wieder auf den Schwanz, der ein ums andere Mal in sie eindrang.

„Das kannst du doch nicht machen, das geht nicht“, hauchte sie und starrte mit weit aufgerissenen Augen schließlich wieder Ellen an.

„Ich?“, antwortete Ellen mit einer gewissen Scheinheiligkeit. „Ich mach doch gar nichts schlimmes.“

Sie legte die Hand auf Svetlanas Bauch schob sie langsam und genüsslich in Richtung ihres Schoßes und zeigte mit dem Zeigefinger auf Rüdigers Zepter, das fleißig weiter arbeitete.

„Dieser böse große Schwanz, der macht doch die schlimmen Sachen. Er macht dich heiß und geil. Und das ist ganz furchtbar schlimm.“Ellen betonte das Wort auf besonders obszöne Art und Weise. „Ziemlich schlimm, nicht wahr Svetlana?“

„Aber du kannst doch nicht …ich meine …“, rang Svetlana nach Worten und starrte weiter auf das, was Rüdiger mit ihr tat. „Rüdiger kann mich doch nicht so einfach …“ Svetlana zögerte weiter zu sprechen. Ein lautes Stöhnen drang aus ihrer Kehle.

„… so einfach ficken? Eben hast du uns noch zugeschrien, dass du es brauchst, dass du es willst.“

„Jaaaa“, rief Svetlana geil aufbrausend, schämte sich aber gleichzeitig auch für ihre Lust. Irgendein kleines Stück Verstand in ihr wusste, dass das, was hier geschah nicht richtig war. Sie war schließlich verheiratet, hatte einen wunderbaren Ehemann. Trotzdem ließ sie es weiter zu, dass Rüdiger seinen Schwanz in sie hineinstieß und es war so unbeschreiblich aufregend, ihn zwischen den Schenkeln zu spüren, wie er sie kraftvoll stieß.

Sanft streichelte Ellen ihre Freundin, nahm die Nippel ihrer Brüste zwischen den Fingern und zwirbelte sie langsam hin und her. Svetlana keuchte auf, sie warf ihren Kopf hin und her.

„Was tut ihr nur mit mir“, hauchte sie.

„Nur das, was du schon immer wolltest“, antwortete Ellen und beugte sich zu ihr hinunter um mit ihrer Zunge die zwischen den Fingern liegenden Brustwarzen abwechselnd zu bearbeiten.

„Mann, ist die nass!“, stellte Rüdiger keuchend fest.

Ellen grinste, schob ihre Hand nach unten, spreizte Zeige- und Mittelfinger wie eine Schere und ließ Rüdigers Schwanz dazwischen gleiten. Ihren Daumen drückte sie dabei leicht auf den Kitzler ihrer Freundin.

„Sieh an, sieh an“, sagte Ellen grinsend. „Meine Freundin ist nass wie ein Wasserloch, kaum das sich ein anderer Schwanz um sie bemüht. Wo soll das nur enden? Nachher bin ich vielleicht sogar dafür verantwortlich, dass du öfter so ein Arrangement benötigst, weil dir der Schwanz von dem Mann nicht mehr genügt. Was wird nur dein Göttergatte dazu sagen, wenn er erfährt was für ein verdorbenes Biest du bist.“

„Nein!“, wimmerte Svetlana. „Sag nicht so was. Ich …“

Ellen streckte sich, ihr Kopf kam Svetlanas Gesicht näher und ihre Lippen legten sich über die ihren, um jede weitere Erwiderung im Keim zu ersticken. Ihre Zungen trafen sich, und begannen ein gieriges Spiel.

„Ich kann’s nicht mehr lange halten“, gab der Rasenmähermann keuchend von sich.

Ellen zog sofort ihre Hand fort und ließ von Svetlanas ab.

„Nicht so hastig junger Mann“, schollt sie den Studenten. „Unsere süße geile Svetlana hat etwas mehr als eine kleine fünf Minuten-Nummer verdient. Ein wenig musst du dich schon noch zurückhalten, mein Kleiner.“

Sofort wurde Rüdiger in seinen Stoßbewegungen langsamer.

„Nein“, rief Svetlana. „Nicht nachlassen – weiter, bitte mach weiter!“

Schon wollte Rüdiger wieder seine Stoßfrequenz erhöhen. Doch Ellen hielt ihn mit einer harschen Handbewegung zurück.

„Tu was ich dir gesagt habe!“

Rüdiger gehorchte, seine Stöße wurden wieder langsamer.

„Nein, schneller“, bettelte Svetlana.

„Oh nein mein Schatz“, flüsterte Ellen ihr ins Ohr. „Ein wenig Strafe, dass du deinen Mann auf so gemeine Art und Weise betrügst, und noch dazu mit meinem geilen Rasenmähermann, muss schon sein.“

„Neiiiiiin!“

„Oh doch, meine kleine geile Sveta.“ Ellens stimmte klang bestimmt und ein wenig böse.

Svetlana warf ihren Kopf wie von Sinnen hin und her. Rüdiger indes riss sich kurz von Svetlana los, packte ihre Beine, streckte sie lang aus und schob sie zusammen. Dann war er über ihr. Er rutschte mit den Knien nach oben und zwängte ihre Arme damit ein. Über ihrem Kopf blieb er hocken. Er nahm sein steifes Glied in die Hand, bog es nach unten und schlug es mit sanfter Gewalt ein paar Mal gegen Svetlanas Wangen.

Ellen beugte sich zu ihm hinunter und schnappte zu, biss knurrend sanft in seinen Schaft. Ohne groß nachzudenken leckte Svetlana über die pralle rote Eichel. Ihre Freundin ließ mit den Zähnen von seinem Schwanz ab und Rüdiger nutzte die Chance und versuchte seinen Schwanz zwischen Svetlanas Lippen zu zwängen. Doch Gewalt war nicht nötig. Willig öffnete sie ihre Lippen und ließ seinen steifen Schwanz in ihre Mundhöhle gleiten.

„Ja, oh ja“, rief Rüdiger außer sich vor Freude. „Ist das geil!“

Hände legten sich auf Svetlanas Oberschenkel, drückten sie ein Stück auseinander. Sie spürte hieße Atem und schließlich Ellens geschickte Zunge zwischen ihrer Spalte. Rüdiger stieß seinen Schwanz in langen, aber immer tiefer gehenden Stößen in ihren Mund. Ein kehliges unterdrücktes Stöhnen drang aus Svetlanas Mund, jedes Mal wenn Rüdiger zustieß oder Ellen mit ihrer Zunge über ihren Kitzler fuhr.

„Ich will, dass du sie schön in den Mund fickst“, befahl Ellen keuchend während einer der kurzen Leckpausen. „Schön tief, aber nicht zu hastig. Und ich will, dass du dich zurück hältst, auch wenn du ihr sicherlich zu gerne deinen Saft in den Mund spritzen willst. Unsere süße geile Svetlana hat ihren ersten fremden Schwanz seit über zwölf Jahren und dass soll sie doch ausgiebig genießen können.“

Ellen griff nach vorn zwischen seine Beine und packte seine Eier. Sie zog seinen Sack ein Stück nach unten und quetschte mit ihren Fingern leicht seine beiden Eier.

Ein guter leiser Schmerzensschrei entrann Rüdigers Lippen, trotzdem stieß er Svetlana seinen harten Kolben langsam, aber tief in ihren Mund. Hatte Svetlana bei den ersten Stößen den jungen Studenten einfach nur gewähren lassen und war lediglich darum bemüht, ihre Lippen auf das hin und her gleitende Zepter fest zu pressen, so begann ihre Zunge sich langsam an dem Spiel zu beteiligen.

„Na, wie gefällt dir sein Schwanz? Tut er dir gutes an?“, fragte Ellen. Svetlana brachte nur ein unterdrücktes, aber zustimmendes „Hmm“ hervor und ließ ihre Zunge weiter gierig um den harten Schwanz fahren.

„Ich kann nicht mehr lange“, gab Rüdiger stöhnend, fast grunzend von sich.

Sofort verstärkte sich Ellens Druck auf seine Eier. Rüdiger schrie auf und sein Schwanz rutschte aus Svetlanas Mund. Ellen griff nach vorne, umfasste seinen harten Schaft und drückte den Fingernagel ihres Zeigefingers fest auf die Eichel, kurz über dem Vorhautbändchen.

„Was machst du da?“, fragte Rüdiger und erstarrte.

„Ich bringe dich ein wenig zur Räson. Du spritzt erst, wenn ich es dir gestatte“, Ellen kicherte kurz auf und strich mit der anderen Hand sanft über Svetlanas Bauch „Oder besser: Wenn Svetlana darum bettelt. Wenn unsere brave treu sorgende Ehefrau unter dir dich anfleht, ihr endlich den Saft zu geben, nach dem sie schon die ganze Zeit lechzt. Hast du nicht gemerkt, wie gierig sie deinen Schwanz in ihren Mund aufgenommen hat? Und sie möchte sicherlich noch einmal deinen festen und harten Schwanz in ihrer feuchten verdorbenen Pussy aufnehmen. Vielleicht möchte sie sogar, dass du deinen ganzen Saft in ihre lüsterne Höhle abgibst.“

„Du weißt, dass ich mehrmals kann.“ Rüdiger war ungehalten, sogar ein wenig wütend. Svetlana erkannte es deutlich an seiner Stimme und sah es auch in seinen Augen.

„Du bist aber schon mehrmals gekommen. Zuerst haben wir es hier im Wohnzimmer vor Svetlanas Augen getrieben und wenn ich mich nicht irre, hast du unter der Dusche auch ein wenig abgespritzt.“

Ellen ließ von Rüdiger ab, dann spürte Svetlana plötzlich, wie sich zwei Finger in ihre Muschi bohrten.

„Hm Süße“, schwärmte Ellen. „Du triefst ja immer noch. Mal sehen, wie viele Finger ich dieses Hineinbekomme, oder sogar wieder die ganze Hand?“ Ellen lachte lüstern auf. Ein dritter Finger gesellte sich zu den anderen beiden, aber Svetlana spürte, dass da noch Platz für mehr war.

„Schon wieder?“ Rüdiger rutschte wieder ein Stück vor. Diesmal brauchte er Svetlana nicht überreden. Sie schnappte nach seinem leicht zusammen gefallenen Glied und sog es gierig in sich auf.

„Wir haben gestern Abend so einige Sachen angestellt“, verriet Ellen und nahm noch den vierten Finger hinzu. Jetzt fehlte nur noch der Daumen.

„Ihr verdammten geilen Huren“, kam es aus Rüdiger stöhnend heraus und ein fester Schlag mit der flachen Hand sauste auf seinen Hintern.

„Tststs! Schäm dich für deine Ausdrucksweise“, wies ihn Ellen zurecht.

Rüdiger nickte kurz und ließ seinen Schwanz wieder vorrucken. Svetlana ließ ein röchelndes Würgen von sich hören. Viel tiefer hätte er nicht eindringen dürfen. „Was hab ich nur für ein Glück, dass ich mit zwei so geilen Frauen zusammen bin.“

Svetlana bäumte sich auf, als sie spürte, dass nun auch Ellens Daumen dabei war in ihre Spalte einzudringen. Die Freundin war sanft und vorsichtig, aber unnachgiebig, schon beim nächsten Vorgleiten fuhr die gesamt Hand in sie. Ellen verlagerte ihr Gewicht und Svetlana beobachtete, wie sie sich vorsichtig aufrichtete, ihren Kopf hinabsinken ließ und mit der Zunge fest über ihren Kitzler fuhr. Rüdiger kam das zugute, denn Ellen musste nun von seinen Eiern ablassen, um sich auf der Couch abzustützen.

Sofort rutschte Rüdiger ein Stück nach vorn, packte Svetlana am Kopf und zog ihn fest zu sich heran. Svetlanas Augen weiteten sich und sie zappelte hilflos mit den Füßen, als seine Eichel für einen Moment an dem Zapfen in ihrem Mund stieß. Sie musste würgen, Tränen traten ihr in den Augen. Trotzdem saugte sie weiter an seinem Schwanz.

Rüdiger drückte ihren Hinterkopf wieder in das Kissen und begann das Spiel wieder von vorn, allerdings mit wesentlich mehr Vorsicht.

Hart und unnachgiebig fuhr Ellens Zunge über ihren Kitzler, sie spürte, wie Ellen ihre Hand zu einer Faust ballte und sie langsam in ihr drehte und bewegte. Svetlana hatte das Gefühl ihre Beine noch ein Stück weiter spreizen zu müssen. Ellen bewegte die Hand vorsichtig, aber immer schneller, während Rüdiger im gleichmäßigen Takt seinen Schwanz in Svetlanas Mundhöhle bewegte.

Und dann endlich erlöste sie der Orgasmus. Ein Beben lief durch Svetlanas Körper, ihr Körper bog sich durch, ihr Schoß zuckte unkontrolliert.

„Soll er spritzen? Willst du dass er jetzt spritzt?“, fragte Ellen.

„Hmm“, machte Svetlana zustimmend.

Rüdiger schrie auf, umfasste krampfhaft die Wurzel seines Schwanzes und ergoss sich in Svetlanas Mund. Drei, vier Schübe überfluteten ihre Mundhöhle, sie kam mit dem Schlucken nicht nach. Das Sperma lief aus ihren Mundwinkeln an ihrem Kinn entlang und tropfte herab.

Vorsichtig ließ Ellen die Hand aus Svetlanas feuchter Höhle heraus fahren. Sie schob den keuchenden jungen Mann beiseite, leckte und küsste über Svetlanas Gesicht.

Langsam entspannte sich Rüdiger wieder. Seine Hand lockerte sich wieder.

„Wow!“, rief begeistert und schaute mit leuchtenden Augen zu, wie sich die Frauen küssten.

Svetlana rief ihre warmen Handflächen über ihren Oberkörper, fuhr sich langsam über ihre Brustwarzen. Noch einmal lief ein kleiner Schauer durch ihren Körper. Sie lächelte zufrieden.

„Ich kann nicht beschreiben wie das war“, sagte sie mit stockender Stimme. „Das war unbeschreiblich. Es war heftig, sehr heftig.“

Ellen grinste sie an und gab ihr einen weiteren Kuss.

„Ein bisschen, nur ein bisschen“, behauptete sie.

„Mit Martin ginge das nicht … so etwas verrücktes und heftiges“, Svetlana hielt kurz inne. „Wie damals, mit dem Typen aus dieser Bar.“

„Mr. One Night Stand?“, vergewisserte sich Ellen und Svetlana nickte. Rüdiger schaute die beiden Frauen nur fragend an.

Ellen setzte sich im Schneidersitz auf den Teppich und ließ ihre Hände in den Schoß fahren.

„Auch Svetlana hat noch ein paar böse frivole Geheimnisse“, sagte Ellen.

„So, was hat sie denn angestellt“, wollte Rüdiger wissen.

„Einer Freundin dabei zugesehen, wie diese sich von zwei Burschen hat vögeln lassen.“
„Wie? Heute, oder wann?“

„Nein!“, rief Svetlana vehement aus. „Was denkst du von mir.“

Ellen grinste, als sie sah, wie ihre Freundin zusammengezuckt war.

„Wenn ich mir die Reste von Rüdigers Sperma in deinem Gesicht anschaue, weiß ich wirklich nicht mehr, was ich von dir denken soll“, rief Ellen lachend.

„Und was ist nun mit diesem One Night Stand gewesen?“, schaltete sich der Student wieder ein.

„Sie ist von der Nummer ihrer Freundin anscheinend so geil geworden, dass sie sich in der nächsten Bar vom erstbesten Kerl hat mitnehmen lassen.“ Ellen wandte sich zu Svetlana. „Dabei verstehe ich echt nicht, warum du nicht deine Freundin einfach tatkräftig unterstützt hast. Zwei Schwänze hätten dir bestimmt gefallen. Glaub mir, das ist eine richtig geile Sache, zwei Schwänze gleichzeitig zu spüren.“

„Ich war da mit meinem Mann noch nicht zusammen“, rechtfertigte sich Svetlana. „Das ist schon etliche Jahre her.“

„Aber so gut wie. Weißt du Rüdiger, die beiden Typen, die es mit ihrer Freundin gemacht haben, waren Freunde von ihrem jetzigen Mann. Und die waren sicher auch scharf darauf, es mit ihr zu machen. Wer weiß, vielleicht wäre ihr Mann auch gerne dabei gewesen, um es ihr zu dritt zu besorgen.“

„Sag bitte nicht so was!“, gab Svetlana von sich und ihre Hand strich etwas verlegen über ihre Oberschenkel.

„Wisst ihr eigentlich, dass ich noch nicht zu meinem Recht gekommen bin!“, eröffnete Ellen plötzlich den beiden. „Am liebsten wäre es mir jetzt, wenn sich Rüdiger mit seinem Schwanz noch einmal um meine vernachlässigte Pussy kümmern könnte. Aber ich ahne, dass unter junger Freund ein wenig arg von gefordert wurde.“

„Du bist unmöglich“, rief Svetlana etwas brüsk, verfiel dann aber in ein leises Kichern.

„Ich weiß“, gab Ellen zu, wandte sich zu Rüdiger und zitierte ihn mit ihren Zeigefinger zwischen ihre Schenkel. „Komm mein geiler tapferer Hengst, du hast hier noch etwas zu tun. Sei fleißig und besorg es mir schön artig.“

Ellen löste ihre Beine aus dem Schneidersitz, streckte sie weit gespreizt aus und ließ sich auf ihre Ellenbogen nieder. Rüdiger ließ sich auf dem Boden nieder, kam auf allen Vieren auf Ellen zu und ließ seinen Kopf zwischen ihre Schenkel sinken. Ellen verlagerte ihr Gewicht, um ihm mit der Hand durch sein kurzes Haar zu fahren.

Svetlana nahm derweil die Decke vom Boden, zog sie sich über den Körper und beobachtete gespannt das Spiel der beiden vor ihr auf dem Boden. Mit dem Zeigefinger schob sie noch ein paar Spermareste aus dem Gesicht in ihren Mund.

Ellen biss sich auf die Unterlippe, als Rüdiger begann ihre Schamlippen mit der Zunge zu verwöhnen. Ihre Finger gruben sich fest in sein Haar. Ein befreiendes Seufzen kam über ihre Lippen.

„Ja, so ist brav“, gab Ellen leise jauchzend von sich und drückte seinen Kopf immer fester zwischen ihre Schenkel.

Svetlana spürte erstaunlicherweise wieder ein leichtes Kribbeln zwischen ihren Beinen, als sie die Szene vor sich mit den Augen aufsog. Rüdiger hockte direkt neben ihr am Kopfende. Sie fühlte sich müde und erschöpft. Aber sein immer noch halb steifes Glied baumelte zwischen seinen Beinen erregte wieder ihre Aufmerksamkeit.

Sie musste nicht lange überlegen und griff nach seinem Schwanz um ihn ein wenig mit ihren Fingern zu reizen.

Rüdiger hielt kurz inne und gab ein erstauntes „Oh!“ von sich, als er merkte, wie sein Schwanz langsam aber sicher wieder anschwoll.

Svetlana konnte sehen, wie Ellen aufmerksam ihre Aktivitäten begutachtete. Würde sie Rüdigers Schwengel soweit wieder reanimieren können, dass er wieder in Ellen eindringen konnte? Svetlana wünschte es ihrer Freundin.

„Wahnsinn, was machst du mit mir?“, rief der Student, als er zum Luftholen seinen Kopf wieder einmal anhob. „Ich fasse es nicht. Er wird wieder richtig steif und das nach so einer Nacht und so einem Morgen.“

„Oh ja, Sveta. Bitte! Mach ihn wieder steif für mich. Mach ihn wieder richtig hart, damit er gleich noch einmal über mich rüber steigt.“ Deutlich konnte Svetlana die Vorfreude aus der Stimme der Freundin heraus hören.

Ellen ließ sich noch ein paar Momente von Rüdigers Zunge verwöhnen, doch dann siegte ihre Ungeduld und der Wunsch, endlich zu ihrem verdienten Höhepunkt kommen zu wollen. Sie packte ihn mit der Hand an der Schulter und versuchte ihn nach oben zu ziehen.

„Tu es jetzt“, hauchte sie entrückt. „Komm noch einmal über mich. Ich brauch das jetzt.“

Svetlana entließ das wieder erstarkte Glied aus ihren Fingern und ihm nächsten Moment war Rüdiger schon über Ellen und stieß ihn mit Kraft in ihr hinein.

Der Gedanke, welche Potenz dem jungen Studenten inne wohnte ließen sie erschaudern und ihren Puls wieder weit nach oben gehen. Das Ziehen zwischen ihren Schenkeln kam wieder und Svetlana fragte sich, gefangen in ihrer neu aufsteigenden Lust, ob es jemals wieder vollständig vergehen würde.

Sie wusste, dass es ungerecht war, aber mit ihrem Mann war sie niemals von solchen Wellen der Lust und Gier übermannt worden. Aus gutem Grund hatte sie sich damals, mehr unbewusst, dazu entschlossen, ihren One Night Stand in eine tiefe Ecke ihres Gehirns zu verstecken.

Zu stark und faszinierend war die Kraft, die davon ausgegangen war, gewesen. Und diese Kraft hatte sie diesmal wieder gepackt, aber diesmal würde Svetlana ihr nicht mehr entkommen können.

Ihre Finger wanderten wieder an Spalte, während sie den Treiben der beiden mit steigender Lust zusah. Sie blieb einfach nur Liegen, genoss es, dem Treiben der beiden zuzusehen.

„Komm jetzt! Komm endlich“, rief Rüdiger nach einiger Zeit und in seiner Stimme schien schon ein wenig Verzweiflung mitzuschwingen. Auch seine Potenz schien Grenzen zu haben, auch wenn Svetlana für eine kurze Zeit diese Grenzen mit ihrer Aufopfernden Handarbeit wieder ein Stück erweitert hatte.

Rüdigers Bewegungen wirkten mechanisch und abgehackt. Ellen schrie ihre Lust heraus, verkrallte sich mit den Fingern in seinen Rücken.

Svetlana wusste, dass Ellen nun ebenfalls einem gewaltigen Orgasmus entgegen stürmte. Am Abend zuvor, bei ihren Spielen zu zweit, hatte es sich ähnlich angekündigt.

Dann endlich ging von Ellen ein alles erlösender Aufschrei aus. Fast schien es Svetlana, dass der Körper der Freundin wie ein Erdbeben der Stärke 10 erbebte.

Ellen entspannte sich wieder, ihr Körper sackte förmlich zusammen. Zufrieden warf die den Kopf nach hinten und stieß ein leichtes Seufzen aus.

Rüdiger unterbrach seine Bemühungen, glitt von Ellen herunter. Erschöpft ließ er sich auf dem Teppich nieder und streckte alle vier (oder besser fünf) Glieder von sich.

Lächelnd schaute Svetlana auf die glücklichen und zufriedenen Gesichter.

„Oh Gott, was seid ihr nur für Wahnsinnsfrauen“, gab Rüdiger keuchend, aber begeistert, von sich. „Ihr habt mich an den Rand der Erschöpfung gebracht.“

Ellen drehte sich auf die Seite, fuhr mit der Hand über Rüdigers kräftiger Brust.

„Wie? Ich hatte jetzt eigentlich gedacht, dass wir gleich erstmal duschen und dann fröhlich noch ein bisschen weiter machen“, gab Ellen grinsend von sich und zog ihren Studenten kurz am Ohr.

Rüdiger verdrehte seine Augen und blickte mit leichter Verzweiflung in den Augen zu Svetlana.

„Hey also, … Supermann bin ich nun auch nicht!“, verteidigte er sich schließlich, obwohl er zu seiner Erleichterung endlich zu begreifen schien, dass es Ellen nicht ganz so ernst gemeint hatte.

Svetlana musste kichern und auch Ellen stimmte in mit ein.

„Aber glaub ja nicht, dass du damit für heute entlassen bist“, hauchte Ellen ihm ins Ohr und blickte dann verschwörerisch zu Svetlana hinüber. „Und wer weiß, ob Svetlana schon genug hat.“

„Ellen!“, fauchte Svetlana fast und drehte sich trotzig auf dem Sofa um. „Du bist echt unmöglich.“ Gleich würde sie aufstehen, nach Hause gehen und bei einem Kaffee darüber nachdenken, wie sie den Tag gestalten wollte und wie es mit ihr und Martin weiter gehen sollte.

Es war mehr als eine Ahnung, dass von nun an nichts mehr so sein würde, wie es einmal war.

Sie liebte Martin, daran zweifelte sie keinen Augenblick. Aber das, was ihr Ellen gezeigt, wohin sie von ihr geleitet worden war, konnte sie nicht mehr stoppen.

Svetlana spürte plötzlich eine sanfte Berührung auf ihren Schulterblättern. Warmer Atem strich an ihrem Arm entlang. Ihre Nackenhaare richteten sich auf, als sie einen sachten Kuss auf ihrem Hals spürte. Sie nahm den natürlichen süßlichen Duft ihrer Freundin wahr.

„Ich geh dann mal nach oben und schmeiß mich unter die Dusche“, hörte sie Rüdigers Stimme, die sich dabei langsam entfernte. Dann hörte Svetlana, wie er mit nackten Füßen die Treppe nach oben ging.

Svetlana drehte sich wieder um und blickte Ellen in die Augen.

„Was hast du nur mir getan?“, fragte sie zweifelnd. „Ich mag gar nicht daran denken, wozu du mich verleitet hast.“

„Ich?“, antwortete Ellen mit einer gewissen Scheinheiligkeit und grinste. „Ich habe nicht viel gemacht.“

„Ich könnte dich erwürgen.“

„Untersteh dich, es gibt noch so viele Männer und Sachen, die ich anstellen möchte.“

Svetlana schüttelte nur den Kopf.

Schließlich stand auch Ellen auf.

„Ich geh dann mal auch unter die Dusche. Vielleicht kommst du ja auch mit hoch. Du weißt ja, in unserer Duschecke ist zur Not auch Platz für drei“, bemerkte sie augenzwinkernd und ließ Svetlana allein zurück im Wohnzimmer.

Svetlana seufzte, stand auf und streifte sich ihre Sachen über. Ohne ein weiteres Wort ging sie aus dem Haus. Auf dem Weg zu ihrem Heim fingen die ‚Bauchschmerzen‘ an. Bauchschmerzen, die ihr signalisierten, dass sie vielleicht doch etwas falsches getan hatte.

Natürlich war ihr bewusst, was geschehen war. Eine Ausrede dafür gab es nicht.

„Betrogen“ – Wie ein Echo hallte das Wort immer wieder in ihrem Kopf.

ENDE


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